Altenheim-Projekt
Ein einsamer Lebensabend im Altersheim? Davon kann in Dissen nicht die Rede sein. Denn das Altenheimprojekt der Realschule Dissen sorgt dafür, dass auch gehbehinderte und auf Hilfe angewiesene Bewohner an einem ehrenamtlich organisierten Freizeitprogramm teilnehmen können. Im Jahr 2000 hatten vier engagierte Frauen damit begonnen, dreimal wöchentlich Gedächnistraining, Gymnastik und Spiele anzubieten. Doch es gab Probleme: Zu viel Zeit verstrich, bis alle Teilnehmer tatsächlich in den Gemeinschaftsräumen versammelt waren. Das rief 2001 den Schülerrat der Realschule Dissen auf den Plan: Mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen organisierte er einen Freiwilligendienst, der sich in Teams an drei Tagen in der Woche im Altenheim trifft und alle interessierten Senioren mit ihren Rollstühlen, Rollatoren oder Gehhilfen zu den Aktivitäten begleitet. Für die Jugendlichen ist es inzwischen selbstverständlich, mitzusingen oder mitzuspielen: Gutgelaunt werden die Teilnehmer dann später wieder in ihre Zimmer gebracht.
Die Ziele:
Beim Altenheimprojekt geht es um Solidarität zwischen jung und alt: Die Jugendlichen gehen ganz aktiv auf die Senioren zu und verlieren dadurch die Angst vor Gebrechlichkeit und Alter. Das Engagement in Teams funktioniert jedoch nur, wenn die Schülerinnen und Schüler sich aufeinander verlassen können, die Verantwortung gemeinsam schultern. Durch ihre freiwillige Tätigkeit erhalten die Jugendlichen außerdem einen Einblick in soziale Berufsfelder.
Die Organisation:
Die Anregung für das Projekt kam von einer Lehrerin. Über 50 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen beteiligen sich zur Zeit. Die Teams werden für langfristig festgelegte Termine eingeteilt. Ehrensache, dass jeder diese Verpflichtung einhält, oder selbst für Ersatz sorgt, wenn er seine Termine einmal nicht wahrnehmen kann. Natürlich verlassen immer wieder Zehntklässler das Projekt, um in das Berufsleben zu starten. Doch erfahrene ältere Mitschüler leiten die „Neuen“ aus den Klassen fünf bis sieben an und bilden neue Teams. So ist der Nachwuchs für das Altenheimprojekt langfristig gesichert.
Die Ergebnisse:
Die Jugendlichen erfahren durch ihre Teilnahme am Altenheimprojekt viel Anerkennung: So gewann das Projekt unter anderem den Viktor-Klemperer-Preis und wurde von der Stadt Dissen ausgezeichnet. Durch die Einbeziehung nachwachsender Schülergenerationen ist ein nachhaltiges Projekt entstanden, das sehr wirkungsvoll ehrenamtliches Engagement fördert. Die Jugendlichen identifizieren sich mit ihrem Projekt, in dem viele persönliche Beziehungen zwischen jung und alt, aber auch innerhalb der Teams entstanden sind. Es begleitet sie jedoch auch weiter ins Leben: In einer Zeit, in der Ausbildungsplätze knapp sind und die Betriebe wieder Wert auf Sekundärtugenden legen, nutzen viele die Teilnahmebescheinigung für ihre Bewerbungen.
Die Ziele:
Beim Altenheimprojekt geht es um Solidarität zwischen jung und alt: Die Jugendlichen gehen ganz aktiv auf die Senioren zu und verlieren dadurch die Angst vor Gebrechlichkeit und Alter. Das Engagement in Teams funktioniert jedoch nur, wenn die Schülerinnen und Schüler sich aufeinander verlassen können, die Verantwortung gemeinsam schultern. Durch ihre freiwillige Tätigkeit erhalten die Jugendlichen außerdem einen Einblick in soziale Berufsfelder.
Die Organisation:
Die Anregung für das Projekt kam von einer Lehrerin. Über 50 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen beteiligen sich zur Zeit. Die Teams werden für langfristig festgelegte Termine eingeteilt. Ehrensache, dass jeder diese Verpflichtung einhält, oder selbst für Ersatz sorgt, wenn er seine Termine einmal nicht wahrnehmen kann. Natürlich verlassen immer wieder Zehntklässler das Projekt, um in das Berufsleben zu starten. Doch erfahrene ältere Mitschüler leiten die „Neuen“ aus den Klassen fünf bis sieben an und bilden neue Teams. So ist der Nachwuchs für das Altenheimprojekt langfristig gesichert.
Die Ergebnisse:
Die Jugendlichen erfahren durch ihre Teilnahme am Altenheimprojekt viel Anerkennung: So gewann das Projekt unter anderem den Viktor-Klemperer-Preis und wurde von der Stadt Dissen ausgezeichnet. Durch die Einbeziehung nachwachsender Schülergenerationen ist ein nachhaltiges Projekt entstanden, das sehr wirkungsvoll ehrenamtliches Engagement fördert. Die Jugendlichen identifizieren sich mit ihrem Projekt, in dem viele persönliche Beziehungen zwischen jung und alt, aber auch innerhalb der Teams entstanden sind. Es begleitet sie jedoch auch weiter ins Leben: In einer Zeit, in der Ausbildungsplätze knapp sind und die Betriebe wieder Wert auf Sekundärtugenden legen, nutzen viele die Teilnahmebescheinigung für ihre Bewerbungen.








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