Fit-for-Future
In der Samtgemeinde Neuenkirchen tobt das Leben: Jugendliche tanzen, spielen Fußball und Theater oder sind als Reporter unterwegs. Die ehrenamtliche Jugendagentur „Fit-for-Future“ hat seit Mitte 2001 das Leben der jungen Menschen im nördlichen Osnabrücker Land verändert, hat es bunter und reicher gemacht: 17 regelmäßige Angebote pro Woche gehen auf die Wünsche und Interessen der Jugendlichen ein. Träger des Projektes ist der evangelische Kirchenkreis Bramsche, realisiert wurde es in enger Kooperation mit der Samtgemeinde Neuenkirchen.
Die Ziele:
Eine Umfrage des Evangelischen Kirchenkreises hatte ergeben, dass rund 70 Prozent der Jugendlichen nicht in die Arbeit von Vereinen und Verbänden eingebunden sind. Viele verbrachten ihre Freizeit auf der Straße – besonders dann, wenn beide Eltern berufstätig waren. In der Samtgemeinde Neuenkirchen gab es außerdem Probleme mit der Integration von russlanddeutschen Jugendlichen: Sie fühlten sich durch die „traditionellen“ Angebote der Jugendarbeit kaum angesprochen. In dieser Situation entstand die Idee für die Fit-for-Future-Agentur: Jugendliche sollten selbst Freizeitangebote für andere junge Leute planen und durchführen. Und so drehte sich ab 2001 in der Samtgemeinde Neuenkirchen alles um präventive und integrative Jugendarbeit von ehrenamtlichen Jugendlichen für Jugendliche.
Die Organisation:
Klar, dass das nicht ohne Unterstützung geht: Diplom-Pädagogin Maria Bergen half und hilft bei Raumproblemen, der Suche nach Übungsleitern etwa im Sportbereich, bei der Gestaltung der monatlichen Zeitung „Galaxy of young people“ oder der Aus- und Weiterbildung der jungen Gruppenleiterinnen und –leiter. Sie ist immer wieder auch Motor der Agentur, gibt Orientierung und fördert die jungen Leute dabei, sich selbst Ziele bei ihrer Arbeit zu setzen.
Die Ergebnisse:
Verantwortung tragen: Für die Jugendlichen der „Fit-for-Future-Agentur“ ist das inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Bei allen Projekten geht es darum, Spaß miteinander zu haben – aber eben auch, miteinander zu lernen und zu arbeiten. In der Computerfreak-Gruppe geben Jugendliche ihr Wissen aneinander weiter, verschiedene Tanzgruppen präsentieren sich immer wieder mit ihrem Repertoire in der Öffentlichkeit, und in den offenen Treffs wird gekocht, gewerkelt oder auch mal zünftig gefeiert. Auch einige Eltern sind häufig mit im Boot: Sie helfen in den Gruppen oder übernehmen bei Ausflügen die Aufsichtspflicht. In der Samtgemeinde Neuenkirchen ist die Agentur inzwischen ein ganz fester Bestandteil des Gemeindelebens.
Im Mai 2004 lief das Projekt „Fit-for-Future“ aus – doch die ehrenamtliche Agentur lebt. Im Juli 2004 begann außerdem das neue Projekt „Otschag“ des Evangelischen Kirchenkreises Bramsche. Das Familienprojekt spricht noch stärker auch die Eltern der Kinder und Jugendlichen mit an.
Die Ziele:
Eine Umfrage des Evangelischen Kirchenkreises hatte ergeben, dass rund 70 Prozent der Jugendlichen nicht in die Arbeit von Vereinen und Verbänden eingebunden sind. Viele verbrachten ihre Freizeit auf der Straße – besonders dann, wenn beide Eltern berufstätig waren. In der Samtgemeinde Neuenkirchen gab es außerdem Probleme mit der Integration von russlanddeutschen Jugendlichen: Sie fühlten sich durch die „traditionellen“ Angebote der Jugendarbeit kaum angesprochen. In dieser Situation entstand die Idee für die Fit-for-Future-Agentur: Jugendliche sollten selbst Freizeitangebote für andere junge Leute planen und durchführen. Und so drehte sich ab 2001 in der Samtgemeinde Neuenkirchen alles um präventive und integrative Jugendarbeit von ehrenamtlichen Jugendlichen für Jugendliche.
Die Organisation:
Klar, dass das nicht ohne Unterstützung geht: Diplom-Pädagogin Maria Bergen half und hilft bei Raumproblemen, der Suche nach Übungsleitern etwa im Sportbereich, bei der Gestaltung der monatlichen Zeitung „Galaxy of young people“ oder der Aus- und Weiterbildung der jungen Gruppenleiterinnen und –leiter. Sie ist immer wieder auch Motor der Agentur, gibt Orientierung und fördert die jungen Leute dabei, sich selbst Ziele bei ihrer Arbeit zu setzen.
Die Ergebnisse:
Verantwortung tragen: Für die Jugendlichen der „Fit-for-Future-Agentur“ ist das inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Bei allen Projekten geht es darum, Spaß miteinander zu haben – aber eben auch, miteinander zu lernen und zu arbeiten. In der Computerfreak-Gruppe geben Jugendliche ihr Wissen aneinander weiter, verschiedene Tanzgruppen präsentieren sich immer wieder mit ihrem Repertoire in der Öffentlichkeit, und in den offenen Treffs wird gekocht, gewerkelt oder auch mal zünftig gefeiert. Auch einige Eltern sind häufig mit im Boot: Sie helfen in den Gruppen oder übernehmen bei Ausflügen die Aufsichtspflicht. In der Samtgemeinde Neuenkirchen ist die Agentur inzwischen ein ganz fester Bestandteil des Gemeindelebens.
Im Mai 2004 lief das Projekt „Fit-for-Future“ aus – doch die ehrenamtliche Agentur lebt. Im Juli 2004 begann außerdem das neue Projekt „Otschag“ des Evangelischen Kirchenkreises Bramsche. Das Familienprojekt spricht noch stärker auch die Eltern der Kinder und Jugendlichen mit an.








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