Kennen Sie schon:
Unsere Nachbarn im Münsterland?

Tipps, Termine und Veranstaltungen

muensterland.de
Dies ist das Logo der Seite
            

logo

  • Home
  • Arbeit
    Wirtschaft Bauen
  • Gesundheit
    Soziales Veterinär
  • Familie
    Jugend Kinder
  • Integration
    Ordnung Umwelt
  • Touristik
    Freizeit Vereine
  • Bildung
    Kultur Medien
  • Verwaltung
    Politik Europa
  • Inhalt der Seite anzeigen
  • Men� anzeigen
  • Zu den Containern springen.
  • Quicklinks anzeigen.
Startseite | Touristik Freizeit Vereine | Blick ins Münsterland | Austellungstipps der Region


Menu

  • Tourismus und Freizeit
  • Blick ins Münsterland
    • Spazieren in Gärten & Parks
    • Wandern im Münsterland
    • Kultur & Museen Stadt Münster
    • Kultur & Museen im Münsterland
    • Austellungstipps der Region
    • Tanz, Theater, Konzerte


... mehr

 

350 Jahre Aasee: Ausstellung im Stadtmuseum Münster

Münster (sms) - Der Aasee ist das wichtigste Naherholungsgebiet Münsters. Ob in der Freizeit, beim Sport, zur Erholung oder als Ort für kulturelle Veranstaltungen – das Gebiet rund um den Aasee zieht täglich Münsteranerinnen und Münsteraner ebenso an wie zahlreiche Gäste der Stadt. Das Stadtmuseum Münster präsentiert in seiner aktuellen Sonderausstellung die Geschichte des Aasees und seine Nutzung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


Ausbaggerung des Aasees, um 1930/1931, Stadtarchiv Münster
Was viele zum Beispiel gar nicht wissen: der Aasee ist ein künstlich angelegtes Gewässer. Zum Schutz vor Hochwasser wurde 1928 mit den wesentlichen Arbeiten zur Anlage eines Sees begonnen. Erst seit Mitte der 1970er Jahre hat der Aasee seine heutige Form und Größe.

Ein erster Aasee vor 350 Jahren
Im Jahr 1660 entstand während der Belagerung der Stadt durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen für kurze Zeit ein erster Aasee. Wegen eines Konfliktes mit den Bürgern ließ er bei Mecklenbeck und im Gievenbachtal hohe Erdwälle aufwerfen, um die Aa aufzustauen und den Wasserzufluss in die Stadt zu unterbrechen.

Christoph Bernhard von Galen zu Pferde vor der Silhouette Münsters, Gemälde, ca. 1672, Stadtmuseum Münster

Als am 18. Dezember 1660 die Dämme brachen, überflutete das aufgestaute Wasser die Aaniederungen vor dem Aegidiitor und weite Teile der Stadt. Für eine kurze Zeit entstand so vor 350 Jahren ein See, der in weiten Teilen dem heutigen Aasee entsprach.

Die Ausstellung zeigt mit wertvollen handkolorierten Plänen aus dem 17. Jahrhundert das damalige Überschwemmungsgebiet südwestlich der Stadt. Zwei eindrucksvolle, großformatige Gemälde aus dieser Zeit ergänzen das Bild.

Vorschlag von Professor Landois
Nachdem der Gründer des Westfälischen Zoologischen Gartens, Professor Hermann Landois, 1896 den Bau eines dauerhaften Sees auf den Aawiesen vorgeschlagen hatte, erstellte die Stadt Münster Bebauungspläne für das Gebiet. Zwei der raren zeitgenössischen Pläne der Aawiesen, die sich bis heute erhalten haben, sind in der Ausstellung zu sehen.


Badeanstalt am Aasee, Mitte der 1930er Jahre, Stadtarchiv Münster
Der Bau des Sees erfolgte dann ab 1928. Ein Luftfoto aus dem Jahr 1930 zeigt den Bereich des späteren Aasees und der Aawiesen. Es wurde mit modernster Technik aus acht Teilen zusammengesetzt und ist nun erstmals in der Ausstellung in über zwei Meter Größe zu sehen. Zahlreiche historische Fotos aus dem Stadtmuseum werden durch Aufnahmen aus dem Stadtarchiv ergänzt und zeigen den Bau des Sees in Einzelheiten und natürlich auch die folgenden Freuden des Lebens am Wasser nach seiner Fertigstellung.


Plan der Erweiterung des Aasees, 1973, Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz
In den 1970er Jahren wurde die Größe des Aasees nahezu verdoppelt. Die ursprüngliche Wassertiefe von zwei Metern blieb erhalten. Pläne und Filmaufnahmen dokumentieren die Maßnahmen rund um die Erweiterung des Naherholungsgebietes. Neben seiner Funktion als Erholungsgebiet spielt die Anlage auch in ökologischer Hinsicht eine entscheidende Rolle als Teil einer Frischluftschneise für die Innenstadt.

Anziehungspunkt für Kunstliebhaber
Heute ist der See für Münster häufig auch Werbeträger: Immer wieder wird er abgelichtet und häufig etwa mit den "Giant Pool Balls" von Claes Oldenburg – installiert zu den Skulptur Projekten 1977 - abgebildet. Das Gebiet des früheren Aatals und des heutigen Aasees war schon immer ein besonderer Anziehungspunkt für Künstler. Einige eindrucksvolle Originale zeigen Ansichten des Gebietes in den unterschiedlichsten Epochen, darunter Werke von Otto Modersohn, Ernst Bahn und Carl Busch.


Petra und Schwanentretboot, Foto: Karl Noehles
Rund um den Aasee gibt es eine Vielzahl öffentlicher Einrichtungen und Veranstaltungen, die wesentlich zur Attraktivität des Gebiets beitragen. Ereignisse und Geschichten, die mit dem See in Verbindung stehen, können in der Ausstellung an Multimediastationen in Erinnerung gerufen werden. Zahlreich informative Touchscreens zeigen spannende Filme wie etwa zur Ruderbundesliga oder Montgolfiade, aber auch Fotos wie etwa zum spektakulären Mordfall Rohrbach. Die bekannteste Geschichte ist sicherlich die des Trauerschwans Petra. In der Ausstellung erinnert eine Inszenierung rund um seinen / ihren Partner, das Schwanentretboot, an die zeitweilig weltweite Fangemeinde.

Der Bau der "neuen" Aaseeterrassen hat maßgeblich zum optischen Wandel in den letzten Jahren beigetragen, der auch vielfältigeren (Freizeit-)Interessen Rechung trägt. Einen Ausblick auf die zukünftige Nutzung gibt eine Bürgerumfrage, die die Stadt 2010 durchgeführt hat. In Statements der Bevölkerung und Interviews wird die Bedeutung des Gebietes für die Stadt und ihre Bevölkerung deutlich.

Eine eigene kleine Ausstellung bilden die rund 150 Aaseeimpressionen, die vom münsterschen Fotoamateur Karl Noehles stammen. Bei nahezu täglichen Spaziergängen wurde der Aasee zu seinem bevorzugten Fotoobjekt. Vielfältige Eindrücke im Laufe der Jahre und im Wechsel der Jahreszeiten hat er in mehreren tausend Aufnahmen festgehalten.

Die Ausstellung "350 Jahre Aasee - Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft" ist bis zum 16. Januar 2011 im Stadtmueseum Münster zu sehen.

Bebauungsplan des Aageländes, Zeichnung, 1898, Stadt Münster, Stadtplanungsamt

INFO
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: 0251 4924503
Fax: 0251 4927726

Links:
  • www.stadtmuseum-muenster.de
  • Mehr Informationen zum Stadtmuseum Münster
  • Mehr Informationen zu Museen in Münster
  • Mehr Informationen zur Stadtgeschichte Münster
  • Aktuelle Ausstellungen im Münsterland


  • Öffnungszeiten
    Di. - Fr. 10:00 - 18:00; Sa., So. 11:00 - 18:00
    Stadtmuseum Münster

     
    Artikel versenden
    Druckversion anzeigen
     PDF
    .
    schließen

    landkreis-osnabrueck.de bietet Ihnen den Service, Artikel schnell und unkompliziert mit anderen auf Facebook oder Twitter zu teilen.
        Twitter    Facebook
    Alternativ können Sie alle Artikel bei einem der anderen Dienste per Bookmark speichern
       Post To MySpace! Myspace Delicious Delicious  Google Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Mister-Wong
    Kontakt

    Internet Marktplatz GmbH & Co.KG
    Internet Marktplatz GmbH & Co.KG
    Weberstr. 32
    49477 Ibbenbüren
    http://www.muensterland.de

    kontakt@marktplatz-kg.de




    © 2012 Landkreis Osnabrück
    www.landkreis-osnabrueck.de ein Angebot der Kreisverwaltung Osnabrück mit Partnern der Region
    Home | Impressum | Datenschutz | Sitemap 

    Landkreis Osnabrück: Schnellübersicht



    • Home
    • Arbeit
      Wirtschaft Bauen
      • MaßArbeit kAöR
      • Wirtschaftsförderung
      • Planen und Bauen
      • Abfallwirtschaft
    • Gesundheit
      Soziales Veterinär
      • Gesundheitsdienst
      • Soziale Unterstützung
      • Selbsthilfe und Ehrenamt
      • Palliativ und Hospiz
      • Veterinärdienst
    • Familie
      Jugend Kinder
      • Jugend und Familie
      • Kinderbetreuung
      • Jugendstiftung
      • Jugendring
    • Integration
      Ordnung Umwelt
      • Integration und Ausländer
      • Ordnung und Verkehr
      • Umwelt und Wasser
      • Klima-Initiative
    • Touristik
      Freizeit Vereine
      • Tourismus und Freizeit
      • Blick ins Münsterland
    • Bildung
      Kultur Medien
      • Bildung
      • Kultur
      • Medien
    • Verwaltung
      Politik Europa
      • Kreisverwaltung Osnabrück
      • Kreisangehörige Kommunen
      • Beteiligungen des Kreises
      • Politik und Kreistag
      • Kriminalprävention
      • Service-Angebote
      • Gleichstellung
      • Pressestelle
      • Europabüro
      • Stiftungen


    Landkreis Osnabrück: Besondere Dienste



    Landkreis Osnabrück
    Ansprechpartner
    Dienstleistungen
    Formulare
    Anfahrt
    Shop
    Google+ - soziales Netzwerk
    Das Online-Netzwerk Google+ bietet Ihnen die Möglichkeit, Meldungen aus dem Kreis direkt zu kommentieren und sich mit anderen auszutauschen.
    Twitter - aktueller Kurznachrichtendienst
    Aktuelle Kurzinformationen in Echtzeit aus unserem Internet-Portal, aber auch andere aktuelle Geschehnisse rund um das Osnabrücker Land.
    Facebook - soziales Netzwerk
    Das Online-Netzwerk Facebook bietet Ihnen die Möglichkeit, Meldungen aus dem Kreis direkt zu kommentieren und sich mit anderen auszutauschen.
    YouTube - Online-Videoportal
    Aktuelle Videobeiträge des Landkreis Osnabrück. Mit vielen Themen: u.a. Netzwerke, Klima, Schule, Jugend, Gesundheit und Europa.
    flickr - Online-Fotoalbum
    Kommentierbares, öffentliches Fotoalbum mit vielen Bildern aus dem Osnabrücker Land: Landschaften, Orte und Architektur.
    Bürgeranliegen - Mängel mitteilen
    Informieren Sie uns über Mängel an öffentlichen Einrichtungen, über ein Schlagloch, eine zerschlagene Fensterscheibe oder wilden Müll.

    Stadt Osnabrück: Websites



    Stadt Osnabrück
    Universität
    Fachhochschule
    Volkshochschule
    Medienzentrum
    Musik und Kunstschule
    Landschaftspark Piesberg
    Piesberger Gesellschaftshaus
    Institut für Musik
    Museum für Industriekultur
    Felix-Nußbaum-Haus
    Kunsthalle Dominikanerkirche
    Lagerhalle
    Kulturgeschichtliches Museum
    Museum am Schölerberg
    European Media Art Festival
    OsnabrückHalle
    Kinderkultur
    Kinderbetreuung
    Figurentheater
    Zoo
    OS-Nachbarn
    Kinder- und Jugendbüro
    Theater Osnabrück
    Erstes unordentliches Zimmertheater
    Veranstaltungskalender toaster.de
    Neue Osnabrücker Zeitung
    Stadtwerke Osnabrück
    Personennahverkehr
    Abfallentsorgung
    Umwelt- und Technologiezentrum
    Deutsche Bundesstiftung Umwelt
    Industrie- und Handelskammer
    Marktplatz Osnabrücker Land
    Filmfest Osnabrück
    Regional Fernsehen OS1
    OS-F1