Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst
Münster / Münsterland (mp) - Vom Getreidespeicher zum Kunsthaus: Der "Speicher II" am münster´schen Stadthafen beherbergt im Dachgeschoss die städtische Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst - ein tausend Quadratmeter großes Laboratorium der bildenden Kunst.
Vom Getreidespeicher zum Kunsthaus: Der "Speicher II" am Hafen beherbergt im Dachgeschoss die städtische Ausstellungshalle - ein tausend Quadratmeter großes Laboratorium der bildenden Kunst. Die darunter liegenden Stockwerke beherbergen 32 Ateliers. Der "Speicher I" (rechtes Gebäude) ist Sitz des Coppenrath-Verlags mit seinem weltweit in etwa 20 Sprachen verbreiteten "Hasen Felix". Foto: Presseamt Münster / Joachim Busch
Die Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst ist spröde, industriell und sehr viel weniger heimelig als andere Plätze in der Stadt. "Künstler schätzen diese urbane Unaufgeräumtheit. Sie entspricht der experimentellen Seite der Kunst", beschreibt Dr. Gail Kirkpatrick, Leiterin der Ausstellungshalle, den Standort als gute Wahl. Der ehemalige Getreidespeicher bietet nicht nur Künstlern und Besuchern einen Ausstellungsort mit besonderem Flair, in den unteren Etagen sind zusätzlich erschwingliche Ateliers in der speziellen Atmosphäre des Hafenareals eingerichtet. Ein Forum, wo neue künstlerische Positionen erlebt und diskutiert werden können. In vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr soll dies gezeigt werden.
Ungewöhnliche Partnerschaft
Der außergewöhnliche Ort für zeitgenössische Kunst verdankt seine Entstehung auch einer ungewöhnlichen Finanzierung: Als Public-Private-Partnership der Stadt Münster, des Landes Nordrhein-Westfalen und des münsterschen Verlegers Wolfgang Hölker ist das Projekt zu gleichen Teilen bezahlt worden.
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