Haus Rüschhaus
Münster / Münsterland (mp) - Haus Rüschhaus ist zugleich Kleinod spätbarocker Architektur und Stätte der Erinnerung an die bekannteste deutsche Dichterin des 19. Jahrhunderts, Annette von Droste-Hülshoff.
Von Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun im Jahr 1743 erworben und zum Sommersitz umgebaut - eine Mischung aus bäuerlichem und adligem Lebensstil mit rotem Ziegel, gelber Sandstein-Ornamentik und einem barocken Park. Von 1826 bis 1846 lebte die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff im Rüschhaus.
Im Jahr 1825 erwarb der Hausherr der Burg Hülshoff, der Vater der Dichterin Annette von Droste Hülshoff, das Anwesen. Nach dem Tod des Vaters im Jahre 1826 zog die Dichterin zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester auf den Landsitz und lebte hier bis 1846. Das Wohn- und Arbeitszimmer der westfälischen Dichterin, auch als ihr „Schneckenhäuschen“ bezeichnet, ist bis heute erhalten geblieben.
1979 erwarben die Stadt Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gemeinsam das Rüschhaus. Das Haus kann nur mit Führung besichtigt werden, der Garten ist jederzeit zugänglich.
Infos
Führungen täglich außer montags:
März/April, November:
11.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr
Mai bis Oktober: 10.00 Uhr, 11.00 Uhr 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr, 17.00 Uhr.
Gruppenführungen sind nach Absprache auch außerhalb der genannten Führungszeiten und im Zeitraum vom 1. Dezember bis 28. Februar möglich.
Anmeldung und Auskunft unter
Telefon: 0 25 33 / 13 17.
Führungsentgelt pro Person 3,- Euro/ermäßigt 2,- Euro (Schüler und Studenten mit Ausweis, Zivil- und Wehrdienstleistende, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslosengeldempfänger, Arbeitslosengeld II-Empfänger, Schwerbehinderte)
Gruppen ab 20 Personen 2,50 Euro
Mindestführungsentgelt je Gruppe/Sonderführung 25,- Euro
Mit dem Bus: ab Hbf. Münster Linie 5 Richtung Nienberge bis Haltestelle Haus Rüschhaus. Mit dem Pkw: B 54 Richtung Steinfurt, ab Ausfahrt Münster-Nienberge/Havixbeck ausgeschildert








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