Neues Handy zu Weihnachten? Dann das alte im Zoo abgeben!
Zoo Osnabrück lässt Handys zugunsten von Artenschutzprojekten recyceln. Seit Juli 2011 hat der Zoo bereits über 250 alte Handys entgegen genommen und zum Recycling weiter geleitet. Das dafür erhaltene Geld fließt in Projekte zum Erhalt der Menschenaffen ihn ihrem natürlichen Lebensraum.
Ständig kommen neue Handy-Modelle mit weiteren Funktionen auf den Markt. Selten denkt man darüber nach, wie Handys eigentlich hergestellt werden. Sie enthalten das wertvolle Metall Tantal, das aus dem Roherz Coltan gewonnen wird. „Dieser Rohstoff wird im großen Maß im Kongo abgebaut“, erläutert Dr. Ute Magiera, Koordinatorin für Artenschutz im Zoo Osnabrück. „Dadurch wird der Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und vielen anderen Tierarten verschmutzt und zerstört.“ Die im Zoo gesammelten Handys werden zum Recycling weiter geleitet. Der doppelte Effekt: Der wertvolle Rohstoff wird erneut genutzt und das Geld für die Abgabe der Handys fließt in Schutzprojekte zur Rettung der Menschenaffen in freier Wildbahn. Die Handys können an der Kasse am Zooeingang abgegeben werden.
Zu den Menschenaffen gehörten nicht nur Orang-Utan, Schimpanse, Gorilla und Bonobo, sondern auch 16 Gibbon-Arten. Alle Menschenaffen sind durch illegale Jagd, den Handel mit Wildfleisch („Bushmeat“) und den Verlust ihres Lebensraumes vom Aussterben bedroht. Ob Menschenaffen die nächsten Jahre in freier Wildbahn überleben werden, hängt von uns Menschen ab. Der Schutz der Lebensräume muss verbessert und die Jagd gestoppt werden.
Wer mehr über die Bedrohung der Menschenaffen wissen will, wird im Schimpansenhaus des Osnabrücker Zoos fündig: Eine Informations- und Fotoausstellung erklärt unsere haarigen Vettern und ihre Lebenssituation. Besucher können hier auch direkt an den Fond der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) für Schimpansenprojekte spenden. Außerdem wurden dem Zoo Osnabrück Original-Drucke aus dem Nachlass der Osnabrücker Künstlerin Tud Majores von ihrer Tochter zur Verfügung gestellt. Diese Drucke sind ebenfalls im Schimpansenhaus ausgestellt und werden zugunsten der Rettung der Menschenaffen verkauft.
Wie können Zoobesucher helfen?
Die Spenden werden über die EAZA an folgende Projekte weitergeleitet:
Zu den Menschenaffen gehörten nicht nur Orang-Utan, Schimpanse, Gorilla und Bonobo, sondern auch 16 Gibbon-Arten. Alle Menschenaffen sind durch illegale Jagd, den Handel mit Wildfleisch („Bushmeat“) und den Verlust ihres Lebensraumes vom Aussterben bedroht. Ob Menschenaffen die nächsten Jahre in freier Wildbahn überleben werden, hängt von uns Menschen ab. Der Schutz der Lebensräume muss verbessert und die Jagd gestoppt werden.
Wer mehr über die Bedrohung der Menschenaffen wissen will, wird im Schimpansenhaus des Osnabrücker Zoos fündig: Eine Informations- und Fotoausstellung erklärt unsere haarigen Vettern und ihre Lebenssituation. Besucher können hier auch direkt an den Fond der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) für Schimpansenprojekte spenden. Außerdem wurden dem Zoo Osnabrück Original-Drucke aus dem Nachlass der Osnabrücker Künstlerin Tud Majores von ihrer Tochter zur Verfügung gestellt. Diese Drucke sind ebenfalls im Schimpansenhaus ausgestellt und werden zugunsten der Rettung der Menschenaffen verkauft.
Wie können Zoobesucher helfen?
- Handys zum Recycling an der Hauptkasse abgeben.
Geld spenden (Spendenmöglichkeit im Schimpansenhaus oder Überweisung).
Das Buch „Mahale – Begegnung mit Schimpansen“ für 15 Euro am SafariEck kaufen (davon 5 Euro für die Menschenaffen).
Einen Druck von Tud Majores erwerben (geht zu 100% in die Kampagne).
Recyclingpapier verwenden und Palmölprodukte meiden.
Die Spenden werden über die EAZA an folgende Projekte weitergeleitet:
- Awely’s Green Caps im Kongo (www.awely.org)
Kinabatangan Orangutan Conservation Probramme (KOCP) www.hutan.org.my
Dja Biosphere Reserve in Kamerun (http://webh01.ua.ac.be/crc/pgs/PGS_home.html)
FFI Cao Vit Gibbon Conservation Projekt in China und Vietnam (www.fauna-flora.org/species/cao-vit-gibbon)









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