Ab Juli 2012 neuer Zoodirektor im Zoo Osnabrück
Der Zoo Osnabrück erhält zum Juli 2012 eine neue wissenschaftliche Leitung: Die derzeitige Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg verabschiedet sich im Mai in den Vorruhestand. Dafür übernimmt Prof. Dr. Michael Böer, Zoologischer Leiter der Safarikpark GmbH in Hodenhagen, die Position.
„Wir haben viel Engagement und Zeit in die Auswahl des neuen Zoodirektors im Zoo Osnabrück investiert,“ erläuterten Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Schatzmeister Reinhard Sliwka stellvertretend für das Präsidium der Zoogesellschaft bei der Vorstellung von Prof. Böer. In unzähligen Sitzungen habe man mit Geschäftsführer Andreas Busemann erarbeitet, welche Eigenschaften, Erfahrungen und Ideen der passende Kandidat mitbringen müsse, um den Zoo Osnabrück weiter voran zu bringen und die Tiere optimal zu versorgen. Von vielen Bewerbern kamen vier in die engere Wahl. Die Entscheidung fiel einstimmig von Präsidium und Geschäftsführung zugunsten von Prof. Dr. Michael Böer aus, zurzeit zoologischer Leiter und Tierarzt der Safaripark GmbH in Hodenhagen.
Mit Teamgeist Artenschutz und Zooplanung voranbringen
Prof. Dr. Böer (57 J.) ist seit 1980 im Zoogeschäft unterwegs: Bis 1995 war er als wissenschaftlicher Assistent und später als stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover tätig. Danach wechselte er zum Safaripark. Neben der Zooerfahrung bringt der engagierte Tierexperte viel Wissen über Artenschutzprojekte mit: So half er, Luchse in Polen und im Harz auszuwildern oder begleitete ein Nashorn in die freie Wildbahn. Auch in der Zooplanung konnte Böer bereits Erfahrung sammeln, als er die Konzeption eines Safariparks in Dmitrov bei Moskau unterstützte.
„Die vielfältigen Erfahrungen werden mir in Osnabrück helfen, schnell Fuß zu fassen und gemeinsam mit allen Mitarbeitern die Tiere optimal zu versorgen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass es sowohl den Tieren durch zum Beispiel Beschäftigungsaktionen gut geht, als auch der Besucher einen spannenden Tag im Zoo verbringen kann, der ihm die Tiere näher bringt,“ so Prof. Dr. Böer. „Mir ist es ein großes Anliegen, den Artenschutz mit Projekten für unsere Besucher zu verbinden, um sie auf unsere Pflicht aufmerksam zu machen, die Artenvielfalt unseres Planeten zu erhalten.“
So plane er ein Tapirprojekt für Schulkinder sowie eine Nerzwiederansiedelung mit Beteiligung von Schülern. Auch ein Projekt zum Nashorn- und Löwenschutz in Afrika will der neue Zoodirektor von Osnabrück aus unterstützen. Ein besonderes Augenmerk lege er dabei auf Teamarbeit: „Theoretiker wie Praktiker hier im Zoo, aber auch unsere Besucher, haben viele gute Ideen für den Zoo. Die weitere Entwicklung wollen wir deswegen gemeinsam begehen.“
Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich auf die Zusammenarbeit mit Michael Böer: „Herr Böer hat vielfältige tiergärtnerische Erfahrungen, ein hohes Maß an Führungskompetenz und großes Verständnis für wirtschaftliche Sachzwänge. Bei ihm sind die tiergärtnerische und wissenschaftliche Entwicklung in den besten Händen.“
Geplante Einführung einer gGmbH
Zeitgleich mit der Einstellung von Prof. Böer plant das Präsidium, die gesamte Aufbauorganisation des Zoos aufgrund der stark gewachsenen wirtschaftlichen Entwicklung neu zu gestalten, erläuterte Zooschatzmeister Reinhard Sliwka. So soll der Verein in eine gemeinnützige GmbH mit städtischer Beteiligung überführt werden. Die operative Gesamtverantwortung und organschaftliche Haftung würden dann bei Geschäftsführer Busemann liegen, dessen Arbeit, wie in wirtschaftlichen Leitungsstrukturen üblich, durch ein Kontrollgremium, in dem auch die Stadt Osnabrück als Mitgesellschafter vertreten wäre, kontrolliert werde.
Prof. Böer wäre als Zoodirektor für alle tiergärtnerischen Fragestellungen verantwortlich, würde die wissenschaftliche Seite des Zoos leiten und diesen in den entsprechenden nationalen und internationalen Verbänden vertreten. „Wir möchten mithilfe dieser neuen Aufbauorganisation, in der der Zooverein natürlich weiterlebt, Arbeitsplätze sichern und durch die enge Einbindung der Stadt Osnabrück in das Zoogeschehen die Umbauten des Tigergeheges oder der Orang-Utan-Anlage zügig vorantreiben,“ stellten Reinhard Coppenrath und Reinhard Sliwka abschließend fest. Der Zooverein stimmt über das Vorhaben im März ab.
Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg ist sehr zufrieden, dass mit dem Kollegen Michael Böer ein so engagierter und fähiger Nachfolger gefunden wurde: „Nach 30 Jahren tiergärtnerischer Arbeit im Osnabrücker Zoo bin und bleibe ich dem Zoo eng verbunden. Da ist es mir natürlich wichtig zu wissen, dass es den Tieren weiterhin an nichts mangeln wird.“ Dr. Klomburg wird noch bis Mitte Mai im Zoo Osnabrück tätig sein. Im Anschluss übernimmt Prof. Dr. Michael Böer die zoologische Leitung.
Mit Teamgeist Artenschutz und Zooplanung voranbringen
Prof. Dr. Böer (57 J.) ist seit 1980 im Zoogeschäft unterwegs: Bis 1995 war er als wissenschaftlicher Assistent und später als stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover tätig. Danach wechselte er zum Safaripark. Neben der Zooerfahrung bringt der engagierte Tierexperte viel Wissen über Artenschutzprojekte mit: So half er, Luchse in Polen und im Harz auszuwildern oder begleitete ein Nashorn in die freie Wildbahn. Auch in der Zooplanung konnte Böer bereits Erfahrung sammeln, als er die Konzeption eines Safariparks in Dmitrov bei Moskau unterstützte.
„Die vielfältigen Erfahrungen werden mir in Osnabrück helfen, schnell Fuß zu fassen und gemeinsam mit allen Mitarbeitern die Tiere optimal zu versorgen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass es sowohl den Tieren durch zum Beispiel Beschäftigungsaktionen gut geht, als auch der Besucher einen spannenden Tag im Zoo verbringen kann, der ihm die Tiere näher bringt,“ so Prof. Dr. Böer. „Mir ist es ein großes Anliegen, den Artenschutz mit Projekten für unsere Besucher zu verbinden, um sie auf unsere Pflicht aufmerksam zu machen, die Artenvielfalt unseres Planeten zu erhalten.“
So plane er ein Tapirprojekt für Schulkinder sowie eine Nerzwiederansiedelung mit Beteiligung von Schülern. Auch ein Projekt zum Nashorn- und Löwenschutz in Afrika will der neue Zoodirektor von Osnabrück aus unterstützen. Ein besonderes Augenmerk lege er dabei auf Teamarbeit: „Theoretiker wie Praktiker hier im Zoo, aber auch unsere Besucher, haben viele gute Ideen für den Zoo. Die weitere Entwicklung wollen wir deswegen gemeinsam begehen.“
Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich auf die Zusammenarbeit mit Michael Böer: „Herr Böer hat vielfältige tiergärtnerische Erfahrungen, ein hohes Maß an Führungskompetenz und großes Verständnis für wirtschaftliche Sachzwänge. Bei ihm sind die tiergärtnerische und wissenschaftliche Entwicklung in den besten Händen.“
Geplante Einführung einer gGmbH
Zeitgleich mit der Einstellung von Prof. Böer plant das Präsidium, die gesamte Aufbauorganisation des Zoos aufgrund der stark gewachsenen wirtschaftlichen Entwicklung neu zu gestalten, erläuterte Zooschatzmeister Reinhard Sliwka. So soll der Verein in eine gemeinnützige GmbH mit städtischer Beteiligung überführt werden. Die operative Gesamtverantwortung und organschaftliche Haftung würden dann bei Geschäftsführer Busemann liegen, dessen Arbeit, wie in wirtschaftlichen Leitungsstrukturen üblich, durch ein Kontrollgremium, in dem auch die Stadt Osnabrück als Mitgesellschafter vertreten wäre, kontrolliert werde.
Prof. Böer wäre als Zoodirektor für alle tiergärtnerischen Fragestellungen verantwortlich, würde die wissenschaftliche Seite des Zoos leiten und diesen in den entsprechenden nationalen und internationalen Verbänden vertreten. „Wir möchten mithilfe dieser neuen Aufbauorganisation, in der der Zooverein natürlich weiterlebt, Arbeitsplätze sichern und durch die enge Einbindung der Stadt Osnabrück in das Zoogeschehen die Umbauten des Tigergeheges oder der Orang-Utan-Anlage zügig vorantreiben,“ stellten Reinhard Coppenrath und Reinhard Sliwka abschließend fest. Der Zooverein stimmt über das Vorhaben im März ab.
Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg ist sehr zufrieden, dass mit dem Kollegen Michael Böer ein so engagierter und fähiger Nachfolger gefunden wurde: „Nach 30 Jahren tiergärtnerischer Arbeit im Osnabrücker Zoo bin und bleibe ich dem Zoo eng verbunden. Da ist es mir natürlich wichtig zu wissen, dass es den Tieren weiterhin an nichts mangeln wird.“ Dr. Klomburg wird noch bis Mitte Mai im Zoo Osnabrück tätig sein. Im Anschluss übernimmt Prof. Dr. Michael Böer die zoologische Leitung.









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