Inventur im Zoo: Tierpfleger zählen Vögel, Fische & Co.
Wie in vielen anderen Unternehmen, läuft im Zoo Osnabrück zurzeit eine Inventur: Auch wenn die Tierpfleger jeden Tag ihre Schützlinge genau im Blick haben, tragen die Mitarbeiter nun alle Zahlen für eine Jahresbilanz zusammen.
Vogelrevierleiterin Kirsten Bischoff steht mit ihren zwei Kolleginnen an der Großvoliere. Gemeinsam versuchen sie die unzähligen rot und weiß gefiederten Sichler, Ibisse und Löffler zu zählen. „Im Laufe des Jahres schlüpfen viele Jungtiere, die wir in den hohen Nestern nicht immer entdecken können. Herauszufinden, wie viele Vögel hier nun leben, ist schwieriger als bei den fünf Elefanten oder den vier Nashörnern. Die Vögel sind ständig in Bewegung, deswegen zählen wir zu dritt,“ berichtet Bischoff. Auch im Aquarium müssen die Tierpfleger mehr Zeit einplanen, bis alle Korallen und Fische gezählt sind.
Parallel wertet die wissenschaftliche Mitarbeiterin Frauke Holland in der Zooverwaltung Tabellen und Listen aus dem letzten Jahr aus. „Wir vermerken natürlich während des Jahres jede Geburt, jeden Neuzugang oder auch Weggang eines Tieres. So haben wir immer einen sehr guten Überblick. Einmal im Jahr fügen wir dann alle Zahlen zusammen und schauen, wie viele Säugetiere, Vögel, Reptilien oder Wirbellose insgesamt im Zoo Osnabrück leben,“ berichtet Frauke Holland.
Dabei kann es schon mal zu Überraschungen kommen, wie Zootierarzt Thomas Scheibe weiß: „Immer wieder setzen Besucher ihre unerwünscht gewordenen Tiere, wie zum Beispiel Schildkröten, bei uns aus. Auch fremde Leguane in der Tropenhalle oder Karpfen im Teich haben wir schon gefunden. Häufig kommen ihre Besitzer nicht mehr mit der Haltung zurecht und schmuggeln das Tier in den Zoo, wo sie es irgendwo aussetzen.“ Das ist gefährlich, denn wenn das Tier irgendwo ausgesetzt wird, wo es beispielsweise nicht warm genug ist, kann es krank werden. Oder das fremde Tier bringt Krankheiten mit und steckt die Zootiere an.
Am 31.12.2010 verfügte der Zoo über 2.394 Tierindividuen aus 332 Arten. Wie viele Tiere es Anfang 2012 sind, werden die Zoomitarbeiter in einigen Tagen wissen. Die Zoo-Inventur dauert circa zwei Wochen.
Parallel wertet die wissenschaftliche Mitarbeiterin Frauke Holland in der Zooverwaltung Tabellen und Listen aus dem letzten Jahr aus. „Wir vermerken natürlich während des Jahres jede Geburt, jeden Neuzugang oder auch Weggang eines Tieres. So haben wir immer einen sehr guten Überblick. Einmal im Jahr fügen wir dann alle Zahlen zusammen und schauen, wie viele Säugetiere, Vögel, Reptilien oder Wirbellose insgesamt im Zoo Osnabrück leben,“ berichtet Frauke Holland.
Dabei kann es schon mal zu Überraschungen kommen, wie Zootierarzt Thomas Scheibe weiß: „Immer wieder setzen Besucher ihre unerwünscht gewordenen Tiere, wie zum Beispiel Schildkröten, bei uns aus. Auch fremde Leguane in der Tropenhalle oder Karpfen im Teich haben wir schon gefunden. Häufig kommen ihre Besitzer nicht mehr mit der Haltung zurecht und schmuggeln das Tier in den Zoo, wo sie es irgendwo aussetzen.“ Das ist gefährlich, denn wenn das Tier irgendwo ausgesetzt wird, wo es beispielsweise nicht warm genug ist, kann es krank werden. Oder das fremde Tier bringt Krankheiten mit und steckt die Zootiere an.
Am 31.12.2010 verfügte der Zoo über 2.394 Tierindividuen aus 332 Arten. Wie viele Tiere es Anfang 2012 sind, werden die Zoomitarbeiter in einigen Tagen wissen. Die Zoo-Inventur dauert circa zwei Wochen.








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