2012 Weihnachtsmarkt im Zoo Osnabrück?
Im Rahmen des sogenannten betriebswirtschaftlichen Projekts, eine Praxisarbeit während des Studiums, haben 16 Studierende der Hochschule Osnabrück zwei Konzepte für einen Weihnachtsmarkt im Zoo Osnabrück erarbeitet. Der Zoo prüft nun die Finanzierung eines derartigen Events und hofft den Weihnachtsmarkt im Winter 2012 durchführen zu können.
„Für die praxisorientierte Lehre an der Hochschule Osnabrück ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft sehr wichtig. Die von der Hochschule angebotenen betriebswirtschaftlichen Projekte sind dabei ein bedeutendes Bindeglied. Die Studenten haben die Gelegenheit bei realen Praxisprojekten alle Möglichkeiten und Techniken des Projektmanagements kennen zu lernen“, erläuterte Professor Günter Valjak den Hintergrund bei der Konzeptvorstellung. Die Praxisprojekte werden vorab mit den Unternehmen genau abgesprochen. Da der Zoo Osnabrück schon seit längerem über einen eigenen Weihnachtsmarkt nachdenkt, lautete eine Aufgabe im Wintersemester 2011/12: „Realisierungschancen und konzeptionelle Vorschläge für einen Weihnachtsmarkt im Zoo Osnabrück“.
"EisZeit" oder "Weihnachten weltweit"
Über 85 Studierende bewarben sich für dieses Projekt, doch nur 16 konnten daran teilnehmen. Unter ihnen Stefan Luckner (24), Studiengang Business Management, und Anna-Christina Beyer (23), Studiengang Betriebswirtschaft & Management. In je zwei Gruppen zu acht Personen mussten die Studenten zunächst Wettbewerbs- und Stärken-Schwächen-Analysen durchführen, Risikofaktoren bewerten und ein durchgängiges Thema für den Weihnachtsmarkt finden. „Unsere Gruppe wählte das Thema „Eiszeit“. Wir wollen die Besucher in eine Eiswelt entführen. Dafür tauchen wir den abendlichen Zoo in blaues Licht, es gibt eine Eisbar, Eisskulpturen und natürlich richten sich auch die Schausteller nach diesem Thema“, erläuterte Luckner das Konzept. Die zweite Gruppe entschied sich für das Thema „Weihnachten weltweit“. „Wir wollen den Besuchern ein internationales Weihnachtserlebnis bieten, bei dem sie auch die Tierwelt von einer neuen Seite kennenlernen können. Die große Vielfalt des Weihnachtsfestes und deren Bräuche weltweit können bei einer Rallye durch den Zoo entdeckt werden. Außerdem wird es kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geben“, so Beyer.
Entscheidung im Mai
Als die Themen gefunden waren, arbeiteten die Studenten die Konzepte im Rahmen des Projektmanagements unter Anleitung von Prof. Valjak und Dozentin Gerlinde Buddrick (Organisations- und Kommunikationsmanagement) komplett aus: „Wir nahmen Kontakt mit Künstlern, Veranstaltungstechnikern oder Eisschnitzern auf und holten Angebote sowie Programmvorschläge ein. Wir vermaßen die möglichen Standorte im Zoo und entwarfen einen Standplan für alle Buden. Parallel erstellten wir einen Marketing- und Finanzierungsplan. Wobei letzteres am schwersten fiel, da wir nicht wussten, wie viele Besucher zu so einem Event kommen würden“, erklärte Luckner. Genau das prüft nun der Zoo Osnabrück, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtete: „In der Besucherbefragung, die wir mit der Kundenmanagementberatung buw consulting durchführen, integrieren wir ab März eine Frage zum Weihnachtsmarkt im Zoo. Parallel besprechen wir mit dem Schaustellerverband Weser-Ems, welche Kosten genau auf uns zu kommen.“ Im Mai falle dann die endgültige Entscheidung für oder gegen einen Weihnachtsmarkt im Zoo.
Für Studierende ein großer Erfolg
Doch auch falls er nicht stattfinden sollte, war das betriebswirtschaftliche Projekt auf jeden Fall ein Erfolg für die Studierende. „Es war toll, das theoretische Wissen anwenden zu können und zu sehen, dass es auch funktioniert. Die Arbeit an einem realen Projekt war für uns etwas Einmaliges. Wir hatten dabei viele Freiheiten, es lag an uns, etwas daraus zu machen“, sagte Teilnehmerin Beyer. Student Luckner fand sogar an der Teamarbeit großen Gefallen: „Bislang hatte ich nicht so gute Erfahrungen bei Gruppenarbeiten gemacht, aber bei uns hat wirklich alles prima geklappt. Uns war klar, wir mussten alles bis zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett fertig haben, da hat sich jeder engagiert eingebracht.“ Die Begeisterung war sogar so groß, dass die „Eiszeit“-Gruppe für die Präsentation vor dem Zoogeschäftsführer den gesamten Raum in blaues Licht tauchte, mit Eisschüsseln ausstattete und alkoholfreie Cocktails im Eisglas servierte. „Das Engagement der Studenten und ihre Ideen waren sensationell. Als Dankeschön haben sie von uns eine Zoojahreskarte erhalten und natürlich sind sie auch zum Weihnachtsmarkt, wenn er stattfindet, herzlich eingeladen“, so Zoopräsident Reinhard Coppenrath.
"EisZeit" oder "Weihnachten weltweit"
Über 85 Studierende bewarben sich für dieses Projekt, doch nur 16 konnten daran teilnehmen. Unter ihnen Stefan Luckner (24), Studiengang Business Management, und Anna-Christina Beyer (23), Studiengang Betriebswirtschaft & Management. In je zwei Gruppen zu acht Personen mussten die Studenten zunächst Wettbewerbs- und Stärken-Schwächen-Analysen durchführen, Risikofaktoren bewerten und ein durchgängiges Thema für den Weihnachtsmarkt finden. „Unsere Gruppe wählte das Thema „Eiszeit“. Wir wollen die Besucher in eine Eiswelt entführen. Dafür tauchen wir den abendlichen Zoo in blaues Licht, es gibt eine Eisbar, Eisskulpturen und natürlich richten sich auch die Schausteller nach diesem Thema“, erläuterte Luckner das Konzept. Die zweite Gruppe entschied sich für das Thema „Weihnachten weltweit“. „Wir wollen den Besuchern ein internationales Weihnachtserlebnis bieten, bei dem sie auch die Tierwelt von einer neuen Seite kennenlernen können. Die große Vielfalt des Weihnachtsfestes und deren Bräuche weltweit können bei einer Rallye durch den Zoo entdeckt werden. Außerdem wird es kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geben“, so Beyer.
Entscheidung im Mai
Als die Themen gefunden waren, arbeiteten die Studenten die Konzepte im Rahmen des Projektmanagements unter Anleitung von Prof. Valjak und Dozentin Gerlinde Buddrick (Organisations- und Kommunikationsmanagement) komplett aus: „Wir nahmen Kontakt mit Künstlern, Veranstaltungstechnikern oder Eisschnitzern auf und holten Angebote sowie Programmvorschläge ein. Wir vermaßen die möglichen Standorte im Zoo und entwarfen einen Standplan für alle Buden. Parallel erstellten wir einen Marketing- und Finanzierungsplan. Wobei letzteres am schwersten fiel, da wir nicht wussten, wie viele Besucher zu so einem Event kommen würden“, erklärte Luckner. Genau das prüft nun der Zoo Osnabrück, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtete: „In der Besucherbefragung, die wir mit der Kundenmanagementberatung buw consulting durchführen, integrieren wir ab März eine Frage zum Weihnachtsmarkt im Zoo. Parallel besprechen wir mit dem Schaustellerverband Weser-Ems, welche Kosten genau auf uns zu kommen.“ Im Mai falle dann die endgültige Entscheidung für oder gegen einen Weihnachtsmarkt im Zoo.
Für Studierende ein großer Erfolg
Doch auch falls er nicht stattfinden sollte, war das betriebswirtschaftliche Projekt auf jeden Fall ein Erfolg für die Studierende. „Es war toll, das theoretische Wissen anwenden zu können und zu sehen, dass es auch funktioniert. Die Arbeit an einem realen Projekt war für uns etwas Einmaliges. Wir hatten dabei viele Freiheiten, es lag an uns, etwas daraus zu machen“, sagte Teilnehmerin Beyer. Student Luckner fand sogar an der Teamarbeit großen Gefallen: „Bislang hatte ich nicht so gute Erfahrungen bei Gruppenarbeiten gemacht, aber bei uns hat wirklich alles prima geklappt. Uns war klar, wir mussten alles bis zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett fertig haben, da hat sich jeder engagiert eingebracht.“ Die Begeisterung war sogar so groß, dass die „Eiszeit“-Gruppe für die Präsentation vor dem Zoogeschäftsführer den gesamten Raum in blaues Licht tauchte, mit Eisschüsseln ausstattete und alkoholfreie Cocktails im Eisglas servierte. „Das Engagement der Studenten und ihre Ideen waren sensationell. Als Dankeschön haben sie von uns eine Zoojahreskarte erhalten und natürlich sind sie auch zum Weihnachtsmarkt, wenn er stattfindet, herzlich eingeladen“, so Zoopräsident Reinhard Coppenrath.








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