Inventur im Zoo Osnabrück: 2011 250 Jungtiere
Endlich! Die Tier-Inventur im Zoo Osnabrück ist geschafft! Am Schölerberg lebten am 31.12.11 2921 Tiere aus 327 Arten. Was aber versteckt sich nun hinter diesen Zahlen?
Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg interpretiert die Ergebnisse und freut sich über neue Rekorde in der Tierhaltung: „Noch nie gab es im Zoo Osnabrück eine derartige Säugetier-Vielfalt: Mit 88 Tierarten und knapp 600 Individuen vom Elefanten über Orang-Utan und Tüpfelhyäne bis zum Nacktmull zeigt der Zoo ein faszinierendes Arten-Spektrum aus der ganzen Welt. Noch nie waren im Zoo Osnabrück so viele Vögel, 505 Tiere aus 81 Arten, zu sehen, wobei natürlich „Mitesser“ wie Graureiher, wilde Störche und Enten nicht mitgezählt werden.“ Auch Graugans Bertas neuer Partner, ein wilder Kanada-Ganter, komme nicht in die Statistik, obwohl er zusammen mit Berta flauschigen Nachwuchs aufzieht.
Apropos Nachwuchs: 2011 kamen 250 Jungtiere auf dem Schölerberg zur Welt, wovon 80 Prozent erfolgreich aufgezogen wurden. „So viele Geburten haben wir noch nie gezählt. In der freien Wildbahn kommen etwa zehn bis 20 Prozent des Nachwuchses auf, im geschützten Zoobereich natürlich viel, viel mehr“, berichtete Dr. Klomburg. Jungtiere wie Giraffenbabys, Affenkinder oder Flamingo-Küken lassen sich leicht erfassen, schwieriger wird es bei den wuseligen Zebramangusten und den flinken Säbelschnäblern. Hier verlieren selbst erfahrene Tierpfleger schon mal den Überblick. 141 Säugetierbabys und 91 Vogelküken erblickten das Licht der Welt, auch diese Zahlen toppen die seit 1985 geführte Statistik.
Im gleichen Zeitraum verstarben 124 Tiere, etwa zur Hälfte Säugetiere und Vögel, darunter 50 Jungtiere im Alter unter vier Wochen. „Wenn ein Vogelküken am 3. Lebenstag aus dem Nest fällt, wird es natürlich statistisch erfasst. Die Tierpfleger stören bei der Aufzucht so wenig wie möglich und müssen manchmal feststellen, dass soeben registrierter Nachwuchs nach einer Woche einfach wieder verschwunden, sprich aufgefressen wurde.“
Den positiven tierischen Jahresabschluss führt die Zoodirektorin auf die neuen Anlagen, die hohe Qualität der tiergärtnerischen Zootierhaltung und die Professionalität der Tierpfleger zurück. „Wir haben einfach eine gute Mannschaft, die die Bedürfnisse ihrer Tiere genau kennt und erfüllen kann. Wenn es um das Wohlbefinden der Tiere geht, ziehen alle am gleichen Strang.“
Apropos Nachwuchs: 2011 kamen 250 Jungtiere auf dem Schölerberg zur Welt, wovon 80 Prozent erfolgreich aufgezogen wurden. „So viele Geburten haben wir noch nie gezählt. In der freien Wildbahn kommen etwa zehn bis 20 Prozent des Nachwuchses auf, im geschützten Zoobereich natürlich viel, viel mehr“, berichtete Dr. Klomburg. Jungtiere wie Giraffenbabys, Affenkinder oder Flamingo-Küken lassen sich leicht erfassen, schwieriger wird es bei den wuseligen Zebramangusten und den flinken Säbelschnäblern. Hier verlieren selbst erfahrene Tierpfleger schon mal den Überblick. 141 Säugetierbabys und 91 Vogelküken erblickten das Licht der Welt, auch diese Zahlen toppen die seit 1985 geführte Statistik.
Im gleichen Zeitraum verstarben 124 Tiere, etwa zur Hälfte Säugetiere und Vögel, darunter 50 Jungtiere im Alter unter vier Wochen. „Wenn ein Vogelküken am 3. Lebenstag aus dem Nest fällt, wird es natürlich statistisch erfasst. Die Tierpfleger stören bei der Aufzucht so wenig wie möglich und müssen manchmal feststellen, dass soeben registrierter Nachwuchs nach einer Woche einfach wieder verschwunden, sprich aufgefressen wurde.“
Den positiven tierischen Jahresabschluss führt die Zoodirektorin auf die neuen Anlagen, die hohe Qualität der tiergärtnerischen Zootierhaltung und die Professionalität der Tierpfleger zurück. „Wir haben einfach eine gute Mannschaft, die die Bedürfnisse ihrer Tiere genau kennt und erfüllen kann. Wenn es um das Wohlbefinden der Tiere geht, ziehen alle am gleichen Strang.“








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