Kriminalprävention vor Ort
Projekte und Ausstellungen
Informieren Sie sich über die Projekte des Präventionsrat.
| Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet |
| Nicht nur Informationen und Wissen wird für Kinder im Internet geboten, sondern auch Gewalt verherrlichende und pornografische Inhalte sind leicht zugänglich. Sehr leicht können Kinder auch auf kostenpflichtige Angebote hereinfallen. „Wir müssen uns als Eltern und Lehrer informieren, um unsere Kinder vor Pädophilen im Internet zu schützen!“. Mit diesem Aufruf wendet sich die stellvertretende Landrätin des Landkreises Osnabrück, Ulrike Horstmann, an die Bevölkerung im Osnabrücker Land im Zusammenhang mit der neuen Veranstaltungsreihe „Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet“. Die Polizeiinspektion Osnabrück, der Kinderschutzbund und die Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbeauftragten im Landkreis Osnabrück führen im Jahr 2005 vier große regionale Informationsveranstaltungen zum Thema durch, die sich insbesondere an die Lehrerschaft, Eltern, Schulelternvertreter, Präventionskräfte, Beratungsstellen sowie ehrenamtlich Tätige bei Kirchen und in Vereinen und Verbänden wendet. Die Geschäftsführerin für Kriminalprävention beim Landkreis Osnabrück, Dr. Susanne von Garrel, hat als Kreisfrauenbeauftragte zusammen mit der Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbeauftragten im Landkreis, dem Kinderschutzbund und der Polizei ein Konzept erarbeitet, das zuerst bei der Auftaktveranstaltung in der Sparkasse Osnabrück, Wittekindstr. 17-19, am Mittwoch, den 16. März 2005 um 19:30 Uhr vorgestellt wird. Weitere Veranstaltungen werden im Verlauf des Jahres in Bersenbrück, Bissendorf und Glandorf stattfinden. Hermann Niermann, Polizeidirektor der Polizeiinspektion Osnabrück, weist darauf hin, dass sich Pädophile in Chaträume für Kinder und Jugendliche einschleichen und sich dort selbst als Teenager ausgeben; sie belästigen dann die jugendlichen Nutzer oder versuchen gar, über Chaträume zu konkreten Verabredungen mit ahnungslosen Kindern zu kommen. Die Initiatoren der Veranstaltungsreihe weisen darauf hin, dass selbst Internetseiten von Schulen und Vereinen, in denen Kinder und Jugendliche erscheinen, auch missbräuchlich ausgewertet werden können. Der Kinderschutzbund macht darauf aufmerksam, dass es darum gehen wird, dass Eltern und Lehrerschaft Kinder nicht nur fördern beim Erlernen des Umgangs mit dem Internet, sondern dass Kinder sensibel gemacht werden für die Gefahren, die der „böse Onkel“ bringt, der auch im Netz lauern kann. Insbesondere die Weitergabe persönlicher Daten in Chaträumen ist sehr kritisch. Gesundes Misstrauen von Kinder und Jugendlichen bei der Internetnutzung durch genug Information zuerst für Erwachsene ist deshalb ein wichtiges Ziel der Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird jedoch unbedingt um Anmeldung beim Kreisfrauenreferat unter Tel.: 0541 / 501-4077 oder E-Mail: sievert@lkos.de gebeten. |
| Ausstellung Respekt |
| Die Kampange „Respekt“ lief am 25.1.2006 mit einer Auftaktveranstaltung in der Sparkasse Melle kreisweit an. Zusammen mit der Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, den örtlichen Präventionsräten mit Schulen und Jugendpflegern wird die Wanderausstellung des Projektes durch den Landkreis Osnabrück wandern für rund 1,5 Jahre. Das Projekt wendet sich an Jugendliche mit dem Ziel, über den Sinn des Begriffes Respekt nachzudenken und zu erkennen, daß Respekt und Ehre, Werte, auf die sich Jugendliche interkulturell verständigen, nichts mit Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung anderer zu tun hat. Gewalt ist ehrlos. Respekt heißt, mit anderen auch auf friedliche Weise verschieden sein zu können, andere achten können, weil man sich selbst achtet. "Du willst Respekt! - ich auch!" ist deshalb der Slogan einer Plakatserie mit Jugendlicher verschiedener ethnischer Herkunst aus dem Landkreis Osnabrück. |
| Interaktive Ausstellung |
| „Echt Fair“ für Kinder und Jugendliche Echt Fair ist eine Ausstellung der “Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt – BIG“. Der Präventionsrates der Samtgemeinde Bersenbrück präsentiert in der Zeit vom 23. November bis zum 17. Dezember 2010 diese Ausstellung im Medienforum Bersenbrück. Es handelt sich dabei um die erste Ausstellung im deutschsprachigen Raum mit den Themenschwerpunkten „Häusliche Gewalt“ und „Stärkung der Selbst- und Handlungskompetenz von Kindern“. Die Ausstellung
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab Kl. 5, Jugendgruppen, Konfirmandengruppen, Firmgruppen aber auch interessierte Erwachsene. Für Eltern, Lehrer und andere Interessierte ist die Ausstellung am 02.12.2010 ab 14.00 Uhr geöffnet. Am gleichen Abend findet um 19.30 ein Vortrag von Esther des Vries zum Thema Häusliche Gewalt statt. Terminabsprachen: 05439-962-154. |
| Aktionen zum Internationalen Anti-Gewalt-Tag |
| Wie in jedem Jahr begehen wir am 25.11. 2010 den Internationalen Antigewalttag. "Nein zur Gewalt an Frauen und Mädchen - gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei" Seit 1981 wird der 25. November weltweit als Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Er findet im Gedenken an die drei Schwestern Mirabal aus der Dominikanischen Republik statt, die aufgrund ihres politischen Engagements vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. In diesem Jahr steht dieser Tag unter dem Motto "Wir pfeifen auf Gewalt". In den verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises werden in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen Trillerpfeigenaktionen gestartet. In Bramsche beginnt der Tag mit einem Frauenfrühstück. Vor dem Rathaus findet eine Fahnenaktion der Organisation "Terre de Femmes" - einer Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen - statt. In der Samtgemeinde Bersenbrück klingt der Tag mit einem ökomenischen Gottesdienst um 19.30 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche in Ankum aus. |
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Externe Verweise: So schützen Sie sich vor Kriminalität Präventionsbüro Kiel institut für Gewaltprävention Deutscher Präventionstag |








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