Landrat kündigt Anpassung des Modells an Vorgaben an
Gericht: Verträge für Sozialraumorientierung nicht rechtens
Osnabrück. Die Sozialraumorientierung geht mit juristischen Einschränkungen weiter: Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat im Wege eines Eilverfahrens beschlossen, dass der Landkreis Osnabrück seinen neuen Weg in der Jugendhilfe juristisch anders regeln muss.
16.07.2010 | Die geplanten Verträge zur Gestaltung der Zusammenarbeit mit öffentlichen und freien Trägern sind nach Meinung des Gerichts so nicht zulässig.
Landrat Manfred Hugo betonte in einer ersten Reaktion, dass die „Sozialraumorientierung als solche allerdings nicht gestoppt ist, denn die Beschlüsse bedeuten keineswegs, dass wir den eingeschlagenen Weg hin zum sozialräumlichen Arbeiten in der Jugendhilfe aufgeben.“ Gerichtlich untersagt worden sei vorerst lediglich der Abschluss der geplanten Verträge, mit denen bestimmten Trägern die Aufgaben der Jugendhilfe in bestimmten Bereichen übertragen werden sollte. In der Tagesarbeit werde dieser richtige Weg weiter beschritten, so Hugo.
Wie die weitere Umsetzung der Sozialraumorientierung unter Beachtung der gerichtlichen Beschlüsse im Detail weiter gehen wird, solle in den kommenden Monaten erabeitet und im September im Ausschuss für Jugendhilfe erörtert werden, führte der Landrat weiter aus.
In der Sache habe die konsequente Ausrichtung auf festgelegte Sozialräume bereits zu spürbaren Verbesserungen geführt, so Hugo: „An den neu eingerichteten Bürgerbüros sind wir bereits jetzt direkt vor Ort für die Menschen zu erreichen. Diese Vorteile werden wir nicht aufgeben, sondern diesen richtigen Weg natürlich weiter verfolgen.“
Landrat Manfred Hugo betonte in einer ersten Reaktion, dass die „Sozialraumorientierung als solche allerdings nicht gestoppt ist, denn die Beschlüsse bedeuten keineswegs, dass wir den eingeschlagenen Weg hin zum sozialräumlichen Arbeiten in der Jugendhilfe aufgeben.“ Gerichtlich untersagt worden sei vorerst lediglich der Abschluss der geplanten Verträge, mit denen bestimmten Trägern die Aufgaben der Jugendhilfe in bestimmten Bereichen übertragen werden sollte. In der Tagesarbeit werde dieser richtige Weg weiter beschritten, so Hugo.
Wie die weitere Umsetzung der Sozialraumorientierung unter Beachtung der gerichtlichen Beschlüsse im Detail weiter gehen wird, solle in den kommenden Monaten erabeitet und im September im Ausschuss für Jugendhilfe erörtert werden, führte der Landrat weiter aus.
In der Sache habe die konsequente Ausrichtung auf festgelegte Sozialräume bereits zu spürbaren Verbesserungen geführt, so Hugo: „An den neu eingerichteten Bürgerbüros sind wir bereits jetzt direkt vor Ort für die Menschen zu erreichen. Diese Vorteile werden wir nicht aufgeben, sondern diesen richtigen Weg natürlich weiter verfolgen.“
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Pressetext - doc |








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