"Möglichkeiten des Gesundheitssystems ausloten"
Immer weniger Ärzte auf dem Land
Osnabrück. „Setzt sich der Trend der vergangenen Jahre hinsichtlich der Niederlassung von Ärzten in ländlichen Gebieten wie bisher fort, gehen wir für das Jahr 2020 von etwa 1.000 fehlenden Neuzulassungen aus", so Oliver Christoffers.
22.07.2010 |

Der Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Osnabrück stellt so die derzeitige Versorgungssituation anhand aktueller Zahlen dar. Wie dieser Entwicklung begegnet werden kann, darüber diskutierten jetzt Fachleute aus der Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland und des Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft – GewiNet – in den Räumen der Barmer GEK Krankenkasse.
Als einer der führenden Gesundheitsökonomen Deutschlands machte Prof. Manfred Haubrock von der Fachhochschule Osnabrück dabei deutlich, dass die ärztliche und pflegerische Unterversorgung nicht allein eine politische sondern auch eine regionale Herausforderung sei. Das zukünftige Versorgungsangebot in der Fläche werde nicht zuletzt durch die Qualität der Leistungen und die wachsende Kostenbeteiligung der Versicherten bestimmt.
Klaus Pohl, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK, mahnte intelligente Lösungen vor Ort an, um auch zukünftig eine ärztliche Nahversorgung in ländlichen Gebieten gewährleisten zu können. „Dazu müssen Politik, Kommunen, Ärztevertreter und Kostenträger eng zusammenarbeiten“, pflichtete Dr. Maren Grautmann, Geschäftsführerin von GewiNet, ihm bei. Und auch Dr. Karl-Heinz Schnieder, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland unterstützte diese Ansicht: „Wir müssen uns an den Bedürfnissen vor Ort orientieren und die Möglichkeiten des Gesundheitssystems ausloten.“ Abschließend zeigten sich alle Beteiligten optimistisch, dass Lösungsansätze gefunden würden.
Sie diskutierten über die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum (von links): Oliver Christoffers, Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Osnabrück, Dr. Maren Grautmann, Geschäftsführerin GewiNet, Dr. Karl-Heinz Schnieder, Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland sowie Klaus Pohl, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK Osnabrück
Als einer der führenden Gesundheitsökonomen Deutschlands machte Prof. Manfred Haubrock von der Fachhochschule Osnabrück dabei deutlich, dass die ärztliche und pflegerische Unterversorgung nicht allein eine politische sondern auch eine regionale Herausforderung sei. Das zukünftige Versorgungsangebot in der Fläche werde nicht zuletzt durch die Qualität der Leistungen und die wachsende Kostenbeteiligung der Versicherten bestimmt.
Klaus Pohl, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK, mahnte intelligente Lösungen vor Ort an, um auch zukünftig eine ärztliche Nahversorgung in ländlichen Gebieten gewährleisten zu können. „Dazu müssen Politik, Kommunen, Ärztevertreter und Kostenträger eng zusammenarbeiten“, pflichtete Dr. Maren Grautmann, Geschäftsführerin von GewiNet, ihm bei. Und auch Dr. Karl-Heinz Schnieder, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland unterstützte diese Ansicht: „Wir müssen uns an den Bedürfnissen vor Ort orientieren und die Möglichkeiten des Gesundheitssystems ausloten.“ Abschließend zeigten sich alle Beteiligten optimistisch, dass Lösungsansätze gefunden würden.
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Pressetext - doc |








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