Jugendpfleger-Fachtag im Haus Ohrbeck
Drogenmissbrauch und neue Medien im Fokus
Georgsmarienhütte. Wie umschiffe ich die vielen Gefahren in den neuen Medien? Und wie erkenne ich sie rechtzeitig? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt eines Fachtages der hauptamtlichen Jugendpfleger.
24.11.2011 | Neben Diskussionen rund um Internet, Online-Games und Co. ging es auch das Thema Drogenmissbrauch. Für beide Bereiche wurden Arbeitshilfen für die tägliche Arbeit in den Jugendzentren und der offenen Jugendarbeit im Landkreis Osnabrück erstellt.

Als Gewinn für die Veranstaltung kann Referent Jürgen Rogowski bezeichnet werden. Der Stationsleiter im AMEOS-Klinikum Osnabrück berichtete über die jahrzehntelange Arbeit mit Drogen- und Suchtproblematiken. Neben einer Rundschau über die aktuell verbreitetsten Drogenarten konnte Rogowski den Jugendpflegern viele Tipps und Anregungen mit auf den Weg geben, wie Drogenmissbrauch erkannt und ihm entgegengewirkt werden kann. Gleichzeitig lud er die Teilnehmer ein, sich über seine Arbeit vor Ort auf der Entgiftungs-Station zu informieren.
Zweiter Themenschwerpunkt: Neue Medien und ihre Gefahren. Hilfreich war hier der Vortrag von Tanja Opitz (Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen), die einen Überblick über die verschiedenen Kanäle und Plattformen aufzeigte. Ihr Appell: Gerade in der täglichen Arbeit mit Jugendlichen sei der Umgang und die Auseinandersetzung mit Facebook, SchülerVZ und weiteren Sozialen Netzwerken eine Pflicht. Gleichzeitig sei es eine Aufgabe der Jugendpfleger, ihre Schützlinge durch Aufklärung auf lauernde Gefahren hinzuweisen und Hilfestellungen für einen sicheren Umgang mit PC und Co. zu geben. Anwendung erfuhr der Input von Opitz im anschließenden Workshop, in dem konkrete Lösungen erarbeitet wurden, die in der Praxis umgesetzt werden sollen. Dazu gehört das richtige Verhalten in unterschiedlichen Situationen: versehentlicher Besuch von „Abzockseiten“, pädophile Bekanntschaften, die sich treffen wollen, oder der Umgang mit Cyber-Mobbing.
Für die Jugendpfleger, so lautete ein Resümee der Teilnehmer, ist der Gedankenaustausch und die fachliche Diskussion Hauptbestandteil der Fachtagung. Hintergrund: Die zeit- und arbeitsintensive Jugendarbeit lasse für einen Austausch sonst wenig Raum.
Trafen sich zum Fachtag im Haus Ohrbeck: Die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger im Landkreis Osnabrück.
Zweiter Themenschwerpunkt: Neue Medien und ihre Gefahren. Hilfreich war hier der Vortrag von Tanja Opitz (Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen), die einen Überblick über die verschiedenen Kanäle und Plattformen aufzeigte. Ihr Appell: Gerade in der täglichen Arbeit mit Jugendlichen sei der Umgang und die Auseinandersetzung mit Facebook, SchülerVZ und weiteren Sozialen Netzwerken eine Pflicht. Gleichzeitig sei es eine Aufgabe der Jugendpfleger, ihre Schützlinge durch Aufklärung auf lauernde Gefahren hinzuweisen und Hilfestellungen für einen sicheren Umgang mit PC und Co. zu geben. Anwendung erfuhr der Input von Opitz im anschließenden Workshop, in dem konkrete Lösungen erarbeitet wurden, die in der Praxis umgesetzt werden sollen. Dazu gehört das richtige Verhalten in unterschiedlichen Situationen: versehentlicher Besuch von „Abzockseiten“, pädophile Bekanntschaften, die sich treffen wollen, oder der Umgang mit Cyber-Mobbing.
Für die Jugendpfleger, so lautete ein Resümee der Teilnehmer, ist der Gedankenaustausch und die fachliche Diskussion Hauptbestandteil der Fachtagung. Hintergrund: Die zeit- und arbeitsintensive Jugendarbeit lasse für einen Austausch sonst wenig Raum.
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Pressetext |
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Interne Verweise: Jugendpfleger/innen im Landkreis Osnabrück |








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