Neues Streusalz-Silo in Bissendorf gebaut
Gegen glatte Straßen
Bissendorf. Schnee, Eis und frostige Temperaturen - die extremen Wetterverhältnisse der vergangenen beiden Winter haben viele noch in unguter Erinnerung.
05.12.2011 | Auch die Räumdienste des Landkreises Osnabrück standen teilweise vor Problemen, denn bei den Streusalz-Lieferanten gab es immer wieder Engpässe. Folge: Der Streusalzverbrauch war größer, als die Menge, die kurzfristig ersetzt werden konnte. Mit einem neuen Streusalz-Silo bei der Kreisstraßenmeisterei Süd in Bissendorf sollen durch die Aufstockung der Lagerkapazität solche Engpässe in Zukunft aufgefangen werden.

Rückblick: 400 Tonnen Salz konnten bislang am Standort gelagert werden. Diese Kapazität wurde in den siebziger Jahren nach damaligen Maßstäben berechnet. Zwanzig Jahre später vereinbarte der Landkreis mit der Gemeinde Bissendorf, dass das für den Gemeindebedarf erforderliche Streusalz ebenfalls dort eingelagert wird. Vorteil für Bissendorf: Die Kosten für ein eigenes Lager konnten gespart werden. „Eine Aufstockung der Lagerkapazität zog dies jedoch nicht nach sich“, wie Jürgen Schwietert, Leiter des Fachdienstes Straßen, betont. Zur Information: Die eingelagerte Streusalzmenge reicht in der Regel für einen milden Winter. Für normale Winter ist grundsätzlich eine stetige Nachlieferung erforderlich, die der Lieferant innerhalb von 48 Stunden zur Verfügung stellen muss. Die Lieferengpässe in den vergangenen Wintern jedoch ließen die Erkenntnis reifen, dass die Lagerkapazität am Standort Bissendorf nicht ausreicht. Ergebnis: Ein neues Silo musste her, um die Lagermenge um 50 Prozent zu erhöhen.
17,5 Meter ragt das Silo ab sofort in die Höhe, 200 Tonnen Salz stecken drin. „Die Lagerhalle und das Silo können in Zukunft parallel genutzt werden. Dadurch und durch die Erhöhung der Lagerkapazität erwarten wir eine deutliche Effizienzsteigerung bei der Räumung der Kreisstraßen“, sagt Schwietert. In Planung und Bau hat der Landkreis 140.000 Euro investiert.
Begutachten den Aufbau des Salzsilos (v.l.): Guido Ostholthoff und Jürgen Schwietert vom Fachdienst Straßen des Landkreises Osnabrück.
17,5 Meter ragt das Silo ab sofort in die Höhe, 200 Tonnen Salz stecken drin. „Die Lagerhalle und das Silo können in Zukunft parallel genutzt werden. Dadurch und durch die Erhöhung der Lagerkapazität erwarten wir eine deutliche Effizienzsteigerung bei der Räumung der Kreisstraßen“, sagt Schwietert. In Planung und Bau hat der Landkreis 140.000 Euro investiert.
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