Kompetenzagenturen sind wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche
„Lotsen durch den Dschungel des Übergangssystems“
Niedersachsen /Bremen. Immer mehr benachteiligte Jugendliche suchen Unterstützung auf ihrem Weg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – eine Erfahrung, die auch die Kompetenzagenturen in Niedersachsen und Bremen bestätigen können.
16.12.2011 | Beim Treffen des Landesarbeitskreises (LAK) der Kompetenzagenturen in Niedersachsen und Bremen in Osnabrück zeigte der Erfahrungsaustausch der Fachleute im Kreishaus, dass durch die gute Netzwerkarbeit der vergangenen Jahre die Kompetenzagenturen vor Ort ein zentraler Anlaufpunkt für Jugendliche geworden sind.
17 Kompetenzagenturen gibt es in Niedersachsen und Bremen. Sie kümmern sich darum, benachteiligte Jugendliche in den Ausbildungsmarkt und das gesellschaftliche Leben zu integrieren. „Wir lotsen die jungen Menschen durch den Dschungel des Übergangssystems und erarbeiten mit ihnen Perspektiven für ihr Leben“, skizzierten die Sprecher des LAK, Susanne Steininger und André Chladeck, die Aufgaben. Je nach Einzelfall greifen die Kompetenzagenturen dabei auf ein Netzwerk von vorhandenen Unterstützungsangeboten zurück.
Zu Beginn des Jahres war die Arbeit der niedersächsischen und bremischen Kompetenzagenturen jedoch akut bedroht. Zuschüsse aus dem Bundesfamilienministerium und europäische Mittel sollten ab September 2011 gravierend gekürzt werden. Bundesweit wurde zum Protest aufgerufen, auch der Landesarbeitskreis der niedersächsischen und bremischen Kompetenzagenturen beteiligte sich. Der LAK schrieb an das Familienministerium und das Kanzleramt, sprach die regionalen Bundestagsabgeordneten an und beleuchtete mit vielen informativen Veranstaltungen die Konsequenzen der Mittelkürzungen.
Das Engagement hat sich gelohnt: Alle Kompetenzagenturen können ihre wichtige Arbeit fortsetzen. „Denn den Kompetenzagenturen kommt auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels eine größere Bedeutung zu“, unterstrichen alle Kompetenzagenturen. Benachteiligte Jugendliche hätten derzeit mehr Chancen, bei guter Begleitung im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
17 Kompetenzagenturen gibt es in Niedersachsen und Bremen. Sie kümmern sich darum, benachteiligte Jugendliche in den Ausbildungsmarkt und das gesellschaftliche Leben zu integrieren. „Wir lotsen die jungen Menschen durch den Dschungel des Übergangssystems und erarbeiten mit ihnen Perspektiven für ihr Leben“, skizzierten die Sprecher des LAK, Susanne Steininger und André Chladeck, die Aufgaben. Je nach Einzelfall greifen die Kompetenzagenturen dabei auf ein Netzwerk von vorhandenen Unterstützungsangeboten zurück.
Zu Beginn des Jahres war die Arbeit der niedersächsischen und bremischen Kompetenzagenturen jedoch akut bedroht. Zuschüsse aus dem Bundesfamilienministerium und europäische Mittel sollten ab September 2011 gravierend gekürzt werden. Bundesweit wurde zum Protest aufgerufen, auch der Landesarbeitskreis der niedersächsischen und bremischen Kompetenzagenturen beteiligte sich. Der LAK schrieb an das Familienministerium und das Kanzleramt, sprach die regionalen Bundestagsabgeordneten an und beleuchtete mit vielen informativen Veranstaltungen die Konsequenzen der Mittelkürzungen.
Das Engagement hat sich gelohnt: Alle Kompetenzagenturen können ihre wichtige Arbeit fortsetzen. „Denn den Kompetenzagenturen kommt auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels eine größere Bedeutung zu“, unterstrichen alle Kompetenzagenturen. Benachteiligte Jugendliche hätten derzeit mehr Chancen, bei guter Begleitung im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
|
|
Pressetext |








Mister-Wong