Junge Menschen setzen auf Erfahrung im europäischen Ausland
Europatag in der BBS Brinkstraße
Osnabrück. Euro-Krise, Euro-Rettungsschirm, Euro-Bonds: Diesen negativen Schlagworten setzen die Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises Osnabrück in der Brinkstraße zwei ganz und gar bejahende Begriffe entgegen.
23.12.2011 | Beim ersten Europatag des Schulzentrums drehte sich die Aufmerksamkeit der jungen Menschen nämlich um Erfahrungen im europäischen Ausland und einen schuleigenen Europass.

Unter dem Motto „Europa entwickelt sich und wir sind dabei“ erhielten 41 Auszubildende, die 2011 an einem Praktikum innerhalb Europas teilgenommen haben, ihre Europässe. In Kooperation mit ihren EU-Partnerschulen aus Ungarn, Dänemark, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und der Türkei setzt die Schule damit ein Zeichen für internationale Zusammenarbeit. Landrat Dr. Michael Lübbersmann hob den erstmals durchgeführten Europatag als einen neuen Meilenstein in der europäischen Öffnung der Schule hervor. „Die Praktika und die gemeinsamen Projekte um die es hier geht, bedeuten für unsere jungen Menschen ganz handfeste und immens wichtige Auslandserfahrung, die sie im Berufsleben ganz sicher weiter bringt“, so der Landrat.
In Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben der Region bauen die Lehrkräfte der BBS mit Unterstützung des EU-Beauftragten Günter Willmann auf die Qualifizierung junger Menschen im Ausland. Die Praktika werden im Rahmen des Leonardo da Vinci Mobilitätszertifikats durchgeführt, mit dem die Schule in 2011 ausgezeichnet wurde. „Mit dem Zertifikat, das bundesweit nur einer Hand voll Berufsschulzentren verliehen wurde, besitzt die Schule eine Planungs- und Finanzierungssicherheit für 195 EU-Praktikumsplätze bis 2015,“ sagt Schulleiter Johannes Brockmeyer. Chemielaboranten, Kfz-Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker würden in mehrwöchige Praktika vermittelt sowie erstmals auch eine Informationstechnische Assistentin in die Niederlande. „In 2012 wird der Kreis auf die Berufsgruppen der Augenoptik, Informatik und Produktdesigner ausgedehnt und für weitere interessierte Berufsgruppen stehen die Türen offen,“ so Schulleiter Brockmeyer. Es sei ein weiteres Ziel, langfristig auch die Vollzeitschulformen der BBS, wie etwa das Berufliche Gymnasium Technik oder die Technikerschule an den Aktivitäten zu beteiligen.
Neben den EU-Praktika arbeiten die BBS mit Unterstützung der Betriebe seit nunmehr eineinhalb Jahren in einer Leonardo Partnerschaft zum Thema der erneuerbaren Energien mit den Partnern aus der Türkei, den Niederlanden und Norwegen an einem Projekt in dem es für die Osnabrücker Schüler um die Photovoltaik geht und eine unterrichtlich einsetzbare Lernplattform entwickelt wird. Mit dem EU-Lehreraustausch und einer Beteiligung an einem Comenius-Regio-Projekt des Landkreises Osnabrück, unterstreicht die Schule ihre Ambitionen im Sinne der Internationalisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Mit einem erstmals aufgelegten Flyer wirbt Günter Willmann für ein EU-Praktikum, von dem auch die bisher etwa 45 beteiligten Betriebe überzeugt sind. 19 Schülerinnen und Schüler kamen im Gegenzug aus dem Ausland in die Region Osnabrück, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der betrieblichen Realität kennenzulernen.
Europatag in den BBS Brinkstraße: Landrat Dr. Michael Lübbersmann und Schulleiter Johannes Brockmeyer im Bild mit Schülern.
In Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben der Region bauen die Lehrkräfte der BBS mit Unterstützung des EU-Beauftragten Günter Willmann auf die Qualifizierung junger Menschen im Ausland. Die Praktika werden im Rahmen des Leonardo da Vinci Mobilitätszertifikats durchgeführt, mit dem die Schule in 2011 ausgezeichnet wurde. „Mit dem Zertifikat, das bundesweit nur einer Hand voll Berufsschulzentren verliehen wurde, besitzt die Schule eine Planungs- und Finanzierungssicherheit für 195 EU-Praktikumsplätze bis 2015,“ sagt Schulleiter Johannes Brockmeyer. Chemielaboranten, Kfz-Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker würden in mehrwöchige Praktika vermittelt sowie erstmals auch eine Informationstechnische Assistentin in die Niederlande. „In 2012 wird der Kreis auf die Berufsgruppen der Augenoptik, Informatik und Produktdesigner ausgedehnt und für weitere interessierte Berufsgruppen stehen die Türen offen,“ so Schulleiter Brockmeyer. Es sei ein weiteres Ziel, langfristig auch die Vollzeitschulformen der BBS, wie etwa das Berufliche Gymnasium Technik oder die Technikerschule an den Aktivitäten zu beteiligen.
Neben den EU-Praktika arbeiten die BBS mit Unterstützung der Betriebe seit nunmehr eineinhalb Jahren in einer Leonardo Partnerschaft zum Thema der erneuerbaren Energien mit den Partnern aus der Türkei, den Niederlanden und Norwegen an einem Projekt in dem es für die Osnabrücker Schüler um die Photovoltaik geht und eine unterrichtlich einsetzbare Lernplattform entwickelt wird. Mit dem EU-Lehreraustausch und einer Beteiligung an einem Comenius-Regio-Projekt des Landkreises Osnabrück, unterstreicht die Schule ihre Ambitionen im Sinne der Internationalisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Mit einem erstmals aufgelegten Flyer wirbt Günter Willmann für ein EU-Praktikum, von dem auch die bisher etwa 45 beteiligten Betriebe überzeugt sind. 19 Schülerinnen und Schüler kamen im Gegenzug aus dem Ausland in die Region Osnabrück, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der betrieblichen Realität kennenzulernen.
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