Entwässerungsgräben im Niedersachsenpark nicht genehmigungsfähig
Rückbau im ersten Quartal 2012
Osnabrück. Gräben sind zu tief: Der Landkreis Osnabrück hat in den vergangenen Wochen den Antrag zur nachträglichen Genehmigung der Entwässerungsgräben im Gewerbegebiet Niedersachsenpark geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Gräben in der jetzigen Form und auch mit Nachbesserungen nicht genehmigungsfähig sind.
03.01.2012 | Der Grund liegt insbesondere in der dauerhaften Beeinflussung des Grundwassers. Dieser Umstand wurde in den vergangenen Monaten von den Vertretern der Landwirtschaft wiederholt kritisiert. Ein hydrogeologisches Gutachten konnte aufzeigen, dass die Grundwasserabsenkung weniger gravierend ist, als von der Landwirtschaft befürchtet. Ausschließen konnten die Gutachter das Ableiten des für die Landwirtschaft wichtigen oberflächennahen Wassers im Boden jedoch nicht.
Die Niedersachsenpark GmbH ist deshalb nun vom Landkreis Osnabrück aufgefordert worden, die Entwässerungsgräben soweit zurückzubauen, dass bei normalen Wasserständen kein Grundwasser mehr abgeleitet wird. Diese Rückbaumaßnahme soll im ersten Quartal 2012 umgesetzt werden.
In einer ersten Stellungnahme kündigte die Niedersachsenpark GmbH an, die notwendigen Erdarbeiten so schnell wie möglich in Auftrag zu geben. Der Niedersachsenpark betont, dass er an dem parallel gestellten Antrag auf Sandabbau festhält und hofft, dass der Landkreis Osnabrück nach dem Rückbau der Gräben schnell zu einer Entscheidung in diesem Verfahren kommt.
Die Niedersachsenpark GmbH ist deshalb nun vom Landkreis Osnabrück aufgefordert worden, die Entwässerungsgräben soweit zurückzubauen, dass bei normalen Wasserständen kein Grundwasser mehr abgeleitet wird. Diese Rückbaumaßnahme soll im ersten Quartal 2012 umgesetzt werden.
In einer ersten Stellungnahme kündigte die Niedersachsenpark GmbH an, die notwendigen Erdarbeiten so schnell wie möglich in Auftrag zu geben. Der Niedersachsenpark betont, dass er an dem parallel gestellten Antrag auf Sandabbau festhält und hofft, dass der Landkreis Osnabrück nach dem Rückbau der Gräben schnell zu einer Entscheidung in diesem Verfahren kommt.
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