BAMF: "Vorbildliche Integrationsarbeit im Landkreis Osnabrück"
3333. Teilnehmerin eines KIM-Sprachkurse ausgezeichnet
Osnabrück. „Sprache ist die wichtigste Voraussetzung, um in der neuen Heimat anzukommen: Das ist gelungene Integration.“ Mit diesen Worten gratulierte Landrat Dr. Michael Lübbersmann Ludmilla Dachtler als 3333. Teilnehmerin eines Sprachkurses des Projektes KIM (Kooperatives Integrationsmanagement für Migranten).
11.01.2012 | Gleichzeitig sagte Dr. Markus Richter, Referatsleiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), zu, sich intensiv für eine Weiterfinanzierung des KIM-Projektes einzusetzen. „Die Arbeit mit und für Menschen mit Migrationshintergrund ist im Landkreis Osnabrück vorbildlich“, unterstrich er bei der Feierstunde in den Räumen der Volkshochschule Osnabrücker Land.

Seit 2005 gibt es für Migrantinnen und Migranten die Integrationskurse, eine Kombination aus Spracherwerb und Landeskunde. „Der Lernprozess kann nur gelingen, wenn für die Kursteilnehmer die Rahmenbedingungen stimmen“, erläuterte Rainer Bußmann von der MaßArbeit den Hintergrund des Modellprojektes KIM. Auf Initiative der MaßArbeit starteten Landkreis Osnabrück, das BAMF und der Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Osnabrück das KIM-Projekt, um die Kurse zentral koordiniert und vor allem den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen anzupassen.
Die Koordination hat Elena Ricker von der Caritas übernommen. Nach der Anmeldung zu einem Integrationskurs wird zunächst der Kenntnisstand der Teilnehmer in Sachen Sprache überprüft, bevor sie etwa in Mütterkurse mit Kinderbetreuung, Alphabetisierungskurse oder spezielle Angebote für junge Migranten vermittelt werden. Durch die zentrale Koordinierung ist die Wartezeit der Teilnehmer auf ihren Kurs von bis zu fünfeinhalb Monaten auf maximal acht Wochen gesunken.
Das ist auch ein großer Gewinn für die weitere berufliche Eingliederung der Teilnehmer mit Zuwanderungsgeschichte. Denn zentrales Anliegen der MaßArbeit bei der Konzeption des KIM-Projektes war und ist die Vermittlung in Arbeit: „Der Sprach- oder Alphabetisierungskurs ist immer nur der Anfang“, so Bußmann. Durch ein gezieltes Übergangsmanagement halte die MaßArbeit den Kontakt zu den Kursteilnehmern und berate sie frühzeitig über weitere Eingliederungsschritte, wie etwa Anpassungsqualifizierungen oder Berufspraktika.
Ein besonderer Dank des Landkreises Osnabrück und der MaßArbeit galt der Sparkassenstiftung Osnabrück: „Ohne ihre finanzielle Unterstützung hätten wir das KIM-Projekt nicht durchgängig finanzieren können“, betonte Bußmann.
Kurs erfolgreich absolviert: Als 3333. Teilnehmerin eines KIM-Sprachkurses konnte sich Ludmilla Dachtler (2.v.r. ) über Blumen und ein Buchpräsent von Landrat Dr. Michael Lübbersmann (2.v.l.) freuen. Gratulationen gab es auch von Elena Ricker (Mitte) von der Caritas, Dr. Markus Richter vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (r.) sowie dem Geschäftsführer der Volkshochschule Osnabrücker Land, Jörg Temmeyer.
Die Koordination hat Elena Ricker von der Caritas übernommen. Nach der Anmeldung zu einem Integrationskurs wird zunächst der Kenntnisstand der Teilnehmer in Sachen Sprache überprüft, bevor sie etwa in Mütterkurse mit Kinderbetreuung, Alphabetisierungskurse oder spezielle Angebote für junge Migranten vermittelt werden. Durch die zentrale Koordinierung ist die Wartezeit der Teilnehmer auf ihren Kurs von bis zu fünfeinhalb Monaten auf maximal acht Wochen gesunken.
Das ist auch ein großer Gewinn für die weitere berufliche Eingliederung der Teilnehmer mit Zuwanderungsgeschichte. Denn zentrales Anliegen der MaßArbeit bei der Konzeption des KIM-Projektes war und ist die Vermittlung in Arbeit: „Der Sprach- oder Alphabetisierungskurs ist immer nur der Anfang“, so Bußmann. Durch ein gezieltes Übergangsmanagement halte die MaßArbeit den Kontakt zu den Kursteilnehmern und berate sie frühzeitig über weitere Eingliederungsschritte, wie etwa Anpassungsqualifizierungen oder Berufspraktika.
Ein besonderer Dank des Landkreises Osnabrück und der MaßArbeit galt der Sparkassenstiftung Osnabrück: „Ohne ihre finanzielle Unterstützung hätten wir das KIM-Projekt nicht durchgängig finanzieren können“, betonte Bußmann.
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