Gesundheitskonferenz 2010 widmete sich Netzwerken
Viel Fachpublikum in Kreishaus
Osnabrück. Große Resonanz in Fachkreisen: Die vom Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück organisierte Gesundheitskonferenz trifft mit ihren Themen ins Schwarze und leistet einen wichtigen Beitrag für die regionale Zusammenarbeit.
07.05.2010 | Das ergab eine Umfrage auf der gut besuchten Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern im Kreishaus.
In diesem Jahr widmete sich die Konferenz im Kreishaus den vielfältigen Netzwerkaktivitäten. Dr. Reinhold Kassing, Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück und Mitinitiator der einmal jährlich stattfindenden Veranstaltungen betonte, dass sich die Gesundheitsämter in den vergangenen Jahren von einer reinen "Gesundheitspolizei" zu einem Dienstleister in Sachen Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt hätten.
Das Publikum wurde mittels elektronischer Umfrage in die Veranstaltung einbezogen und bestätigte diese Sicht. Danach sehen mehr als 60 Prozent die Gesundheitsförderung und regionale Vernetzung als die wichtigsten Aufgaben eines modernen Gesundheitsamtes an.
Acht Netzwerke präsentierten ihre Arbeit der vergangen zwei Jahre und gaben einen Ausblick auf geplante Aktivitäten. So kam eine Vielfalt von rund 20 Projekten zusammen. Dies beeindruckte die Besucher, unter denen auch Vertreter der regionalen Politik waren. Zum Beispiel präsentierte das Netzwerk Zahngesundheit das Thema „Von der Nuckelflasche bis zur Haftcreme“, das Bündnis für rauchfreie Kindheit und Jugend zeigte seine Arbeit ebenso wie das Projekt „Gesunde Stunde“. Mit dabei waren auch die Netzwerke „Geistig fit und seelisch gesund älter werden“, "Hospitalkeime und ihre Folgen“, sowie zu Adipositas, Schulverpflegung, regionale Inkontinenzversorgung und der Wegweiser Gesundheitsförderung.
Eine Präsentation ganz anderer Art wählte das Netzwerk "Selbständigkeit im Alter und neue Wohnformen", hier stellten "Änne und Klärchen" in einem humorvollen Sketch vor, wie sich das Leben im Alter verändern kann. Als Experte zum Thema Netzwerkarbeit referierte Herr Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin aus Hannover. Er wies besonders auf die beiden Themenfelder Armut und Gesundheit sowie Männergesundheit hin. Notwendige Bausteine guter Gesundheitsförderung sollten Qualitätsziele und die Fokussierung auf Ressourcen sein, so Altgeld.
Durch die Teilnehmerbefragung wurde auch festgestellt, dass sich die Zusammenarbeit zur Gesundheitsförderung in Landkreis und Stadt Osnabrück deutlich verbessert hat: Bevor die Gesundheitskonferenz im Jahr 2003 startete, war die Zusammenarbeit geprägt von Konkurrenz und Parallelaktivitäten (95 Prozent). Heute bewerten 85 Prozent der Teilnehmer die Zusammenarbeit als sehr kooperativ.
Auf das Thema der nächsten Gesundheitskonferenz im Mai 2011 konnten die Besucher ebenfalls mittels Televoting Einfluss nehmen. Der Leiter des Gesundheitsdienstes, Dr. Gerhard Bojara, begrüßte den überwiegenden Wunsch der Teilnehmer nach einem Thema aus dem Bereich psychische Gesundheit. „Psychische Erkrankungen spielen auch schon in jüngeren Altersgruppen eine große Rolle. Depressionen entwickeln sich zu einer Volkskrankheit, trotzdem findet das Thema in der Öffentlichkeit noch keine ausreichende Beachtung,“ so Bojara.
In diesem Jahr widmete sich die Konferenz im Kreishaus den vielfältigen Netzwerkaktivitäten. Dr. Reinhold Kassing, Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück und Mitinitiator der einmal jährlich stattfindenden Veranstaltungen betonte, dass sich die Gesundheitsämter in den vergangenen Jahren von einer reinen "Gesundheitspolizei" zu einem Dienstleister in Sachen Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt hätten.
Das Publikum wurde mittels elektronischer Umfrage in die Veranstaltung einbezogen und bestätigte diese Sicht. Danach sehen mehr als 60 Prozent die Gesundheitsförderung und regionale Vernetzung als die wichtigsten Aufgaben eines modernen Gesundheitsamtes an.
Acht Netzwerke präsentierten ihre Arbeit der vergangen zwei Jahre und gaben einen Ausblick auf geplante Aktivitäten. So kam eine Vielfalt von rund 20 Projekten zusammen. Dies beeindruckte die Besucher, unter denen auch Vertreter der regionalen Politik waren. Zum Beispiel präsentierte das Netzwerk Zahngesundheit das Thema „Von der Nuckelflasche bis zur Haftcreme“, das Bündnis für rauchfreie Kindheit und Jugend zeigte seine Arbeit ebenso wie das Projekt „Gesunde Stunde“. Mit dabei waren auch die Netzwerke „Geistig fit und seelisch gesund älter werden“, "Hospitalkeime und ihre Folgen“, sowie zu Adipositas, Schulverpflegung, regionale Inkontinenzversorgung und der Wegweiser Gesundheitsförderung.
Eine Präsentation ganz anderer Art wählte das Netzwerk "Selbständigkeit im Alter und neue Wohnformen", hier stellten "Änne und Klärchen" in einem humorvollen Sketch vor, wie sich das Leben im Alter verändern kann. Als Experte zum Thema Netzwerkarbeit referierte Herr Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin aus Hannover. Er wies besonders auf die beiden Themenfelder Armut und Gesundheit sowie Männergesundheit hin. Notwendige Bausteine guter Gesundheitsförderung sollten Qualitätsziele und die Fokussierung auf Ressourcen sein, so Altgeld.
Durch die Teilnehmerbefragung wurde auch festgestellt, dass sich die Zusammenarbeit zur Gesundheitsförderung in Landkreis und Stadt Osnabrück deutlich verbessert hat: Bevor die Gesundheitskonferenz im Jahr 2003 startete, war die Zusammenarbeit geprägt von Konkurrenz und Parallelaktivitäten (95 Prozent). Heute bewerten 85 Prozent der Teilnehmer die Zusammenarbeit als sehr kooperativ.
Auf das Thema der nächsten Gesundheitskonferenz im Mai 2011 konnten die Besucher ebenfalls mittels Televoting Einfluss nehmen. Der Leiter des Gesundheitsdienstes, Dr. Gerhard Bojara, begrüßte den überwiegenden Wunsch der Teilnehmer nach einem Thema aus dem Bereich psychische Gesundheit. „Psychische Erkrankungen spielen auch schon in jüngeren Altersgruppen eine große Rolle. Depressionen entwickeln sich zu einer Volkskrankheit, trotzdem findet das Thema in der Öffentlichkeit noch keine ausreichende Beachtung,“ so Bojara.
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Pressetext - doc |
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Interne Verweise: Fachmesse Gesundheitskonferenz |








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