Die Gesundheitsbranche im Fadenkreuz von Markt- und Versorgungsauftrag: Mobilisierung erfolgskritischer Leistungsreserven
Am 21.05.2010 diskutieren Masterstudierende der Fachhochschule Osnabrück, Krankenhausmanager und Praktiker aus der Privatwirtschaft die Anwendbarkeit und Übertragbarkeit moderner Managementpraktiken in der Gesundheitswirtschaft.
In den nächsten Jahren werden sich im deutschen Gesundheitswesen gravierende Veränderungen ergeben, die dazu führen, dass alle betroffenen Akteure der Gesundheitsversorgung nach innovativen Führungskonzepten und Geschäftsmodellen verlangen. Schon heute machen sich Krankenhäuser ernsthaft darüber Gedanken, ob sich nicht etwa die Management- und Steuerungsparadigmen anderer Branchen auch in angepasster Form im Gesundheitssektor erfolgreich einsetzen lassen. Diese Form des Benchmarking schlägt zum Beispiel das Beratungsunternehmen Porsche-Consulting vor, indem Flussprinzipien der automobilen Fertigung auf Krankenhäuser übertragen werden.
Das diesjährige Symposium „Unternehmensführung im Gesundheitswesen“ beabsichtigt konventionelle Verfahrensweisen und Unternehmenspraktiken infrage zu stellen, um durch einen Blick über den Tellerrand der Gesundheitsbranche hin zu anderen Industrien Innovations- und Veränderungspotenziale zu erschließen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Symposium interdisziplinär ausgerichtet, wie die Referenten und Referentinnen unschwer erkennen lassen. Diese erfahrenen Praxisexperten werden in ihrer Summe schlaglichtartig einen multiperspektivischen Blick auf die sehr heterogene und hoch komplexe Gesundheitswirtschaft werfen.
So werden unter anderem folgende provokative Fragen gestellt:
• Können Krankenhäuser die Logistikkompetenz von Industrie- und Serviceunternehmen erlernen und zum Beispiel in der zentralen Notfallaufnahme umsetzen?
• Ist eine Kettenbildung in Medizin und Pflege im Sinne einer „McDonaldisierung“ zu erwarten?
• Lassen sich die evidenten Personalengpässe durch neuartige Personal- und Organisationsentwicklungsmodelle in Medizin und Pflege schließen?
• Was können Personalabteilungen der Krankenhäuser von den Demographiestrategien der Deutschen Bahn AG lernen, um einen alternden Personalstamm in Medizin und Pflege qualifiziert einzusetzen?
• Was lässt sich vom US-amerikanischen Gesundheitssystem lernen und was nicht?
Bereits das zweite Mal diskutieren Studierende des Schwerpunkts Management im Gesundheitswesen mit Berufspraktikern über Techniken und Trends der modernen Unternehmensführung. Ging es im vergangenen Jahr vor allem um die zentrale Stellung des Krankenhauses in einer zunehmend dynamischen Gesundheitsbranche, so soll im diesjährigen Symposium die Anwendbarkeit sogenannter „Best Practices“ anderer Branchen eruiert werden, um systemische Leistungsreserven zu mobilisieren. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was von Unternehmen aus der „freien Wirtschaft“ gelernt werden kann und welche Praktiken aus welchen Gründen gegebenenfalls auch nicht anwendbar erscheinen.
Die vielfältigen beruflichen Hintergründe der Vortragenden lassen in Verbindung mit den gewohnt kritischen Nachfragen der Studenten auch dieses Jahr eine fruchtbare Diskussion erwarten. Das Symposium findet am Freitag dem 21.05.2010 ab 10 Uhr an der Fachhochschule Osnabrück, Caprivistraße 30A, 49076 Osnabrück im Raum CN 0005 statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können sich unter der E-Mail-Adresse Nicole.Bautz@fh-osnabrueck.de anmelden. Durch das Programm wird, wie auch im vergangenen Jahr, Frau Prof. Dr. A. Braun von Reinersdorff führen.
Das diesjährige Symposium „Unternehmensführung im Gesundheitswesen“ beabsichtigt konventionelle Verfahrensweisen und Unternehmenspraktiken infrage zu stellen, um durch einen Blick über den Tellerrand der Gesundheitsbranche hin zu anderen Industrien Innovations- und Veränderungspotenziale zu erschließen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Symposium interdisziplinär ausgerichtet, wie die Referenten und Referentinnen unschwer erkennen lassen. Diese erfahrenen Praxisexperten werden in ihrer Summe schlaglichtartig einen multiperspektivischen Blick auf die sehr heterogene und hoch komplexe Gesundheitswirtschaft werfen.
So werden unter anderem folgende provokative Fragen gestellt:
• Können Krankenhäuser die Logistikkompetenz von Industrie- und Serviceunternehmen erlernen und zum Beispiel in der zentralen Notfallaufnahme umsetzen?
• Ist eine Kettenbildung in Medizin und Pflege im Sinne einer „McDonaldisierung“ zu erwarten?
• Lassen sich die evidenten Personalengpässe durch neuartige Personal- und Organisationsentwicklungsmodelle in Medizin und Pflege schließen?
• Was können Personalabteilungen der Krankenhäuser von den Demographiestrategien der Deutschen Bahn AG lernen, um einen alternden Personalstamm in Medizin und Pflege qualifiziert einzusetzen?
• Was lässt sich vom US-amerikanischen Gesundheitssystem lernen und was nicht?
Bereits das zweite Mal diskutieren Studierende des Schwerpunkts Management im Gesundheitswesen mit Berufspraktikern über Techniken und Trends der modernen Unternehmensführung. Ging es im vergangenen Jahr vor allem um die zentrale Stellung des Krankenhauses in einer zunehmend dynamischen Gesundheitsbranche, so soll im diesjährigen Symposium die Anwendbarkeit sogenannter „Best Practices“ anderer Branchen eruiert werden, um systemische Leistungsreserven zu mobilisieren. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was von Unternehmen aus der „freien Wirtschaft“ gelernt werden kann und welche Praktiken aus welchen Gründen gegebenenfalls auch nicht anwendbar erscheinen.
Die vielfältigen beruflichen Hintergründe der Vortragenden lassen in Verbindung mit den gewohnt kritischen Nachfragen der Studenten auch dieses Jahr eine fruchtbare Diskussion erwarten. Das Symposium findet am Freitag dem 21.05.2010 ab 10 Uhr an der Fachhochschule Osnabrück, Caprivistraße 30A, 49076 Osnabrück im Raum CN 0005 statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können sich unter der E-Mail-Adresse Nicole.Bautz@fh-osnabrueck.de anmelden. Durch das Programm wird, wie auch im vergangenen Jahr, Frau Prof. Dr. A. Braun von Reinersdorff führen.
Programm:







Mister-Wong