Informationstechnologien in der Gesundheitsbranche als Entwicklungstreiber im ländlichen Raum
Fachtagung von E-Health Niedersachsen zeigt Potenziale für die Region Weser-Ems
Osnabrück. Nützliche Brücke: Wenn Ärzte und Pflegekräfte nur schwer zum Patienten gelangen, muss die Entfernung durch intelligente telemedizinische Lösungen überwunden werden. Davon ist das Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V., GewiNet, überzeugt und will deshalb gemeinsam mit Niedersachsens Wirtschaftsministerium „E-Health“ vorantreiben. Dabei geht es um den Einsatz von Informationstechnologien in der Gesundheitsbranche für den ländlichen Raum.
Im KME-Forum in Osnabrück trafen sich am 04.11.2010 Experten von den niedersächsischen Hochschulen und aus der Gesundheitswirtschaft auf einer Fachveranstaltung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, um die Entwicklung und den Einsatz neuer Gesundheitstechnologien für die Region Weser-Ems zu beleuchten. Welche Wege die medizinische Versorgung in der Fläche gehen wird, wie die wirtschaftliche Seite entwickelt und vorangebracht werden kann, waren wesentliche Fragestellungen, die zur Diskussion standen. Ausrichter der Veranstaltung war das Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft, GewiNet. Partner der Veranstaltung waren unter anderem die Hochschule Osnabrück, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land und das Netzwerk für Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück.
„Informationstechnologien können Vernetzungen bieten von ambulanten und stationären Einrichtungen oder von Assistenzsystemen im Dienste älterer Menschen,“ sagte Dr. Reinhold Kassing, zweiter Vorsitzender von GewiNet und Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück. Ebenso würden Telemonitoring und passgenaue Software für Kliniken immer mehr erfolgreiche Realität. „Wenn wir die Gesundheitsversorgung der Zukunft sicherstellen wollen, müssen wir uns dazu auch der Technik der Zukunft bedienen,“ sagte Kassing. Das Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft engagiere sich dafür, vielfältige Aktivitäten im Bereich Telemedizin anzuregen. Außerdem bedeute besonders für mittelständisch geprägte IT-Unternehmen der Einsatz von Informationstechnologie in der Medizin ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Um dieses zu erschließen, habe das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Initiative E-Health.Niedersachsen gegründet, so Vorstandsvize Kassing.
Schwerpunkt der Initiative E-Health.Niedersachsen sei der Informationsaustausch im Netzwerk der Kompetenzträger aus der Gesundheitswirtschaft und dem niedersächsischen Gesundheitssystem. Mit der Realisierung ist nordmedia - Die Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen mbH - beauftragt. Ziel ist es, die Entwicklung von Pilotprojekten für die Gesundheitswirtschaft sowie das Marketing für die Leistungen, IT-Lösungen und IT-Produkte aus Niedersachsen zu unterstützen. In Niedersachsen arbeiten rund 385.000 Menschen in der Gesundheitsbranche und erwirtschaften jährlich rund 14 Milliarden Euro.
„Telemedizin kann die großen Distanzen zwischen Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und den Patienten zuhause technisch überbrücken. Sie ist für die eher ländlich geprägte Weser-Ems-Region von großer Bedeutung,“ erklärte GewiNet-Geschäftsführerin Dr. Maren Grautmann. „Deshalb wollen wir Unternehmen in der Region motivieren, neue Produkte und Dienstleistungen im Schnittfeld von Medizintechnik und Kommunikationstechnologie zu entwickeln.“ Grautmann verwies auf die besonderen Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Zahl der älteren Patienten steige und es gebe zu wenig junge Ärzte und Pflegekräfte. „Da können Entwicklungen wie Telemonitoring für Herzpatienten oder intelligente Hausnotrufsysteme eine lebensrettende Lösung sein.“ Zu begrüßen sei auch die zunehmende Vernetzung von großen Kliniken und Krankenhäusern der Grundversorgung.
Die Veranstaltung biete die Gelegenheit zur Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit im Bereich E-Health, sagte Dr. Oliver Liersch, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Wenn Ärzte und Pflegekräfte nur noch mit großem Aufwand zum Patienten gelangen könnten, müssten die Entfernungen durch intelligente telemedizinische Lösungen und integrierte Versorgungsnetze überbrückt werden. In der Region Weser-Ems sei die Netzwerkarbeit schon so weit entwickelt, dass sie als Vorbild für andere gelten könne, sagte Staatssekretär Liersch.
Unter folgendem Link finden Sie den Beitrag von Nordmedia zu der Veranstaltung:
http://www.nordmedia.de/content/digitale_medien/ehealth_niedersachsen/veranstaltungsrueckblick/subcontent/ehealth_niedersachsen_-_fokus_osnabrueck/index.11506.html
„Informationstechnologien können Vernetzungen bieten von ambulanten und stationären Einrichtungen oder von Assistenzsystemen im Dienste älterer Menschen,“ sagte Dr. Reinhold Kassing, zweiter Vorsitzender von GewiNet und Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück. Ebenso würden Telemonitoring und passgenaue Software für Kliniken immer mehr erfolgreiche Realität. „Wenn wir die Gesundheitsversorgung der Zukunft sicherstellen wollen, müssen wir uns dazu auch der Technik der Zukunft bedienen,“ sagte Kassing. Das Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft engagiere sich dafür, vielfältige Aktivitäten im Bereich Telemedizin anzuregen. Außerdem bedeute besonders für mittelständisch geprägte IT-Unternehmen der Einsatz von Informationstechnologie in der Medizin ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Um dieses zu erschließen, habe das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Initiative E-Health.Niedersachsen gegründet, so Vorstandsvize Kassing.
Schwerpunkt der Initiative E-Health.Niedersachsen sei der Informationsaustausch im Netzwerk der Kompetenzträger aus der Gesundheitswirtschaft und dem niedersächsischen Gesundheitssystem. Mit der Realisierung ist nordmedia - Die Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen mbH - beauftragt. Ziel ist es, die Entwicklung von Pilotprojekten für die Gesundheitswirtschaft sowie das Marketing für die Leistungen, IT-Lösungen und IT-Produkte aus Niedersachsen zu unterstützen. In Niedersachsen arbeiten rund 385.000 Menschen in der Gesundheitsbranche und erwirtschaften jährlich rund 14 Milliarden Euro.
„Telemedizin kann die großen Distanzen zwischen Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und den Patienten zuhause technisch überbrücken. Sie ist für die eher ländlich geprägte Weser-Ems-Region von großer Bedeutung,“ erklärte GewiNet-Geschäftsführerin Dr. Maren Grautmann. „Deshalb wollen wir Unternehmen in der Region motivieren, neue Produkte und Dienstleistungen im Schnittfeld von Medizintechnik und Kommunikationstechnologie zu entwickeln.“ Grautmann verwies auf die besonderen Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Zahl der älteren Patienten steige und es gebe zu wenig junge Ärzte und Pflegekräfte. „Da können Entwicklungen wie Telemonitoring für Herzpatienten oder intelligente Hausnotrufsysteme eine lebensrettende Lösung sein.“ Zu begrüßen sei auch die zunehmende Vernetzung von großen Kliniken und Krankenhäusern der Grundversorgung.
Die Veranstaltung biete die Gelegenheit zur Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit im Bereich E-Health, sagte Dr. Oliver Liersch, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Wenn Ärzte und Pflegekräfte nur noch mit großem Aufwand zum Patienten gelangen könnten, müssten die Entfernungen durch intelligente telemedizinische Lösungen und integrierte Versorgungsnetze überbrückt werden. In der Region Weser-Ems sei die Netzwerkarbeit schon so weit entwickelt, dass sie als Vorbild für andere gelten könne, sagte Staatssekretär Liersch.
Unter folgendem Link finden Sie den Beitrag von Nordmedia zu der Veranstaltung:
http://www.nordmedia.de/content/digitale_medien/ehealth_niedersachsen/veranstaltungsrueckblick/subcontent/ehealth_niedersachsen_-_fokus_osnabrueck/index.11506.html








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