Mit Fahrradkorb zum SIGNO "i hoch 3" Erfinderpreisgewinn
Innerhalb von nur 3 Jahren gelang es dem 32jährigen Ingenieur für Physikalische Technik, eine Idee bis zur Marktreife und in die Serienproduktion zu bringen.
Tipps, Anregungen und Ermutigung bekam er zusätzlich bei den regelmäßigen Treffen mit anderen Erfindern im Verein technischer Erfinder und Innovationsträger VtEI (www.vtei.de). Aus dem Verein sind schon mehrfach Erfindungen entstanden, die mit Preisen und Goldmedaillen ausgezeichnet wurden und auf dem Markt erfolgreich waren.
Zunächst wurde eine umfassende Patentrecherche durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass bereits seit vielen Jahren verschiedene Haltesysteme für Fahrradkörbe erdacht und als Patente oder Gebrauchsmuster angemeldet wurden. Diese waren aber entweder nicht universell verwendbar, nicht sicher oder zu aufwändig und teuer in der Herstellung. Floryszczak meldete seine Erfindung über einen Patentanwalt beim Deutschen Patentamt an und erhielt nach mehr als zwei Jahren dafür ein Patent. In der Zwischenzeit baute er zusammen mit seinem handwerklich versierten Vater zahlreiche Prototypen, verbesserte das Design, suchte und fand Hersteller und trat mit Händlern in Kontakt.
Inzwischen kann das ausgereifte Produkt im Fahrradfachhandel oder auch im Internet zum Preis von etwa 12,-- Euro erworben werden. Vorteile der Erfindung sind, dass sie für etwa 99 % aller Gepäckträger passt, für jede Art von Körben geeignet ist und man den Korb samt Halterung mit einem Handgriff vom Fahrrad abnehmen kann.
Das alles überzeugte die Fachjury, so dass Floryszczak beim Wettbewerb "i hoch 3" des Bundeswirtschaftsministerium auf dem ersten Platz landete. Bei der feierlichen Preisverleihung auf der internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg erhielt er einen Scheck aus der Hand von Ministerialrat Dr. Romer aus dem BMWi und konnte mit seiner mitgereisten Familie den Erfolg feiern. (Quelle: Stubbe GmbH)
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