Innovationen der Kunststofftechnik
Unter dem Motto „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ fand am 25. Juni die 11. Fachtagung dieser Veranstaltungsreihe an der Fachhochschule Osnabrück statt. Tagungsleiter Prof. Dr. Rainer Bourdon zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz.
Neun Referenten boten den Teilnehmern ein anspruchsvolles Vortragsprogramm. Zu den Schwerpunkten der Veranstaltung zählten in diesem Jahr neue Verfahren der Spritzgießtechnik, Polymere für Elektronikanwendungen und elektrisch leitfähige Kunststoffe sowie das Thema Nachhaltigkeit in der Elastomertechnik. Viele Teilnehmer haben die Tagung bereits zum wiederholten Male besucht und nutzten die Gelegenheit, sich mit Fachleuten aus der Branche über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch Studenten machten von der Möglichkeit Gebrauch, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen.
Die Kunststofftagung wurde von einer Fachausstellung begleitet, an der sich zwölf Unternehmen beteiligt haben. Hier präsentierten die Firmen insbesondere innovative Anlagen aus dem Bereich der Mess-, Prüf- und Analysentechnik aus der kunststoffverarbeitenden Industrie. Das Tagungsteam lobte das große Interesse der Aussteller. „Einige Unternehmen sind schon seit Jahren dabei und haben dieser Veranstaltung einen festen Platz im Kalender eingeräumt“, erklärt Klaus Bökamp, Organisator der Ausstellung.
Mit dem neu eingerichteten Zentrum für Kunststofftechnik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik bietet die FH Osnabrück den idealen Rahmen für die jährliche Fachtagung. „Dieses Zentrum ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der Kunststofftechnik an der FH Osnabrück. Es unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Branche für unsere Region“, betont Prof. Dr. Norbert Vennemann, Leiter des VDI Arbeitskreises Kunststofftechnik. Im Zentrum für Kunststofftechnik bietet die FH Osnabrück verschiedene interessante Studiengänge aus dem Bereich Kunststoff- und Kautschuktechnik an. So können Studierende im Rahmen eines sechssemestrigen Studiums den international anerkannten Titel „Bachelor of Science“ erwerben. Dieser berufsqualifizierende Studienabschluss ist offiziell akkreditiert und ermöglicht den sofortigen Berufseinstieg. Besonders qualifizierten Absolventen steht danach außerdem der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit seiner Vertiefungsrichtung „Polymerwerkstoffe“ offen.
Interessenten können sich noch bis zum 15. Juli für den Bachelor- und Masterstudiengang bewerben. Weitere Informationen im Internet.
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