Schadensermittlung nach Brand bei Hinghaus beginnt
Nach dem verheerenden Brand bei der Reifenfirma Hinghaus in Dissen besteht für die Bevölkerung keine akute Gefährdung durch in der Luft vorhandene Schadstoffe mehr, wie der Landkreis Osnabrück meldet.
Zur Ermittlung möglicher Umweltschäden müsse ein unabhängiger Gutachter eingeschaltet werden, kündigt die Kreisverwaltung an. Konkrete Fragen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern werden beim Landkreis unter der Rufnummer 0541/501-4217 aufgenommen und so schnell wie möglich beantwortet. Auch an der von den Dissener Grünen angebotenen öffentlichen Versammlung in den Festsälen heute Abend um 20 Uhr wird die Kreisverwaltung teilnehmen und Fragen aufnehmen.
Der Brandort lag außerhalb des Wasserschutzgebietes Dissen. Während des Brandes sind allerdings Löschwasser und Brandrückstände von befestigten Flächen auf angrenzende unversiegelte Bereiche gelangt und teilweise versickert. Durch Bodenproben wird geprüft werden, inwieweit hier eine Sanierung erforderlich ist. Während der Brandbekämpfung in den angrenzenden Dissener Bach gelangtes Löschwasser und Löschschaum konnten im weiteren Bachverlauf mit einem Saugwagen aufgenommen werden.
Mittlerweile seien keine sichtbaren Löschwasser-Rückstände mehr im Bach festzustellen, erklärt der Landkreis. Die abgesaugten Rückstände würden in der Kläranlage zwischengelagert und ebenfalls auf Schadstoffe untersucht. Durch Verschließen der Oberflächenentwässerung werde ein weiteres Abfließen von Brandrückständen auf dem Betriebsgrundstück verhindert. Die Entwässerungssituation werde von der Unteren Wasserbehörde überwacht.
Weiter zur NOZ-Berichterstattung zum Großbrand ...
Weitere Artikel in der Übersicht ...








Mister-Wong