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Klimafolgenanpassung

Klimafolgenanpassungskonzept für den Landkreis Osnabrück in den eigenen Zuständigkeiten

  • Laufzeit: 2018 - 2019
     
  • Förderkennzeichen: 03K08768

Die sogenannten „Warming Stripes“ für den Landkreis Osnabrück zeigen deutlich den Anstieg der mittleren Jahrestemperatur insbesondere in den letzten drei bis vier Jahrzehnten. Auf globaler Ebene gelten zwei Grad Erwärmung als Schwelle zu Rückkopplungseffekten, die eine weitere, nicht mehr zu bremsende Aufheizung zur Folge haben. Umsetzung: GreenAdapt; Idee: Ed Hawkins; Daten: Deutscher Wetterdienst

  • Ziel und Inhalt des Vorhabens: Der Klimawandel wird zunehmend auch in Deutschland spürbar. Neben dem Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur werden nach derzeitigem Stand der Forschung vor allem die Belastungen durch Extremwetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen, Starkregen und Hochwasser häufiger auftreten. Sowohl die langfristigen klimatologischen Veränderungen als auch die häufiger auftretenden Einzelereignisse haben in vielen Sektoren und auf unterschiedlichen Ebenen Auswirkungen, die derzeit näher untersucht werden.
    Entsprechend der  „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom 22.06.2016“ wird derzeit ein entsprechendes Klimaschutzteilkonzept „Anpassung an den Klimawandel“ für den Landkreis Osnabrück erstellt.
    Um den Auswirkungen des Klimawandels gezielt begegnen zu können, werden grds. Handlungsfelder definiert, die in sektorale und sektorübergreifende  Handlungsfelder unterteilt werden können (siehe niedersächsische Strategie zur Anpassung an den Klimawandel 2012):
    Sektorale Handlungsfelder: Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Wald- und Forstwirtschaft, Biodiversität und Naturschutz, Bodenschutz, Industrie und Gewerbe, Energiewirtschaft, Bauwesen, Verkehrswege und –netze, Tourismus, Gesundheitswesen und Katastrophenschutz
    Sektorübergreifende Handlungsfelder: Raumplanung, Wissenschaft und Forschung, Datenmanagement, Bildung und Qualifizierung, Kommunikation und Beratung.
    Das Berliner Büro GreenAdapt Gesellschaft für Klimaanpassung mbH wurde vom Landkreis Osnabrück beauftragt, das Klimafolgenanpassungskonzept zu erarbeiten. Die Auftaktveranstaltung fand am 18.03.2019 statt. Im Rahmen des Projektes wird GreenAdapt in enger Abstimmung mit dem Landkreis alle o.g. Handlungsfelder untersuchen und die zu erwartenden Auswirkungen landkreisspezifisch ermitteln. Am Ende soll ein Maßnahmenkatalog entstehen, anhand dessen in den kommenden Jahren konkrete Anpassungsprojekte durchgeführt werden.

    Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
     
  • Nationale Klimaschutzinitiative: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück

  • Förderkennzeichen: 03DAS145A-C
     
  • Zuwendungsempfänger :  Universität Osnabrück, Landkreis Osnabrück und Hochschule Osnabrück
     
  • Förderschwerpunkt: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen (Förderschwerpunkt 3)
     
  • Beschreibung: Das übergreifende Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Klimaanpassungsmaßnahmen für die Logistikbranche (KlimaLogis). Am Beispiel des Landkreises Osnabrück sollen dabei zwei Teilfragen untersucht werden:

    1.) Welche Herausforderungen durch den Klimawandel sind für die Logistikbranche in einer Region von großer Bedeutung?
    2.) Wie lässt sich durch ein integriertes Landmanagement die Resilienz in der Logistik sowohl auf unternehmerischer als auch auf regionaler Ebene erhöhen?

    KlimaLogis identifiziert Betroffenheiten und Best Practice Lösungen um darauf aufbauend im partizipativen Diskurs mit relevanten Akteuren aus Regional- und gemeindlicher Bauleitplanung, Wirtschaftsförderung und Unternehmen Instrumente und Szenarien zur Klimaanpassung zu entwickeln und zu kommunizieren.
     
  • Projektlaufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2021

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