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Willkommensbehörde

Elternbefragung: 701 Eltern wollen ihr Kind auf eine IGS schicken

An der Umfrage des Landkreises Osnabrück unter den Eltern der Grundschüler im Nordkreis zur möglichen Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS)  in Bramsche haben sich rund 70 Prozent der Eltern beteiligt. Etwa 22 Prozent der Eltern gaben an, ihr Kind auf eine IGS in Bramsche schicken zu wollen.

Damit würden weit mehr Schülerinnen und Schüler für eine tragfähige IGS in Bramsche angemeldet, als für eine Einrichtung erforderlich wären. Das letzte Wort hat nun der Kreistag, der in seiner Sitzung am 20. Oktober über die Einrichtung einer IGS in Bramsche zum 1. August 2015 entscheiden wird.

Die Elternbefragung im April 2013 hatte ergeben, dass sich Eltern neben den etablierten Regelschulen auch Gesamtschulen wünschen. Im Sinne einer regional ausgewogenen Schullandschaft plant der Landkreis Osnabrück, für den Nordkreis in der Stadt Bramsche eine Integrierte Gesamtschule einzurichten. Damit dies möglich ist, musste unter anderem das Interesse der Eltern an der Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Bramsche erfragt werden.

Dazu fand in der Zeit vom 15.09.2014 bis zum 26.09.2014 eine Elternbefragung (Musterfragebogen) in allen Grundschulklassen der Samtgemeinden Artland, Bersenbrück und Neuenkirchen sowie in der Stadt Bramsche und der Gemeinde Wallenhorst statt. Parallel dazu konnten sich die Eltern bei Informationsabenden informieren, die in der Zeit vom 18.09.2014 bis zum 25.09.2014 in ausgewählten Schulen im Nordkreis stattfanden.

Schulentwicklungsplan Landkreis Osnabrück 2012/13

Der Landkreis Osnabrück hat die Projektgruppe BILDUNG und REGION, biregio, beauftragt, mit einem Gutachten die Perspektiven der Schulentwicklungsplanung auszuloten. Durch die aufgezeigten möglichen Blickwinkel und skizzierten Alternativen soll es der Politik möglich sein, klare und einmütige Entscheidungen zu fällen, um eine sichere, stabile sowie wirtschaftliche Versorgung der Bürger mit zukunftsfähigen Betreuungs- und Bildungsangeboten zu erreichen.
 
Für den Landkreis Osnabrück werden für das Schuljahr 2012/13 überblickartig Daten zusammengetragen: die Schülerzahlen, die Zahl der gebildeten Klassen, die Klassenfrequenzen, die Anteile der Jungen und Mädchen, der Anteil der deutschen Schüler, der Anteil der Schüler mit ausländischen Pässen, Angaben zur Religionszugehörigkeit usw. Die Aufarbeitung von Parametern der Schulentwicklung (Schülerzahlen, gebildete Klassen, Frequenzen usw.) für das Schuljahr 2012/13 soll den Trägern erste Vergleiche ermöglichen.

Schulformen und Schulorganisationen in Niedersachsen

Der Landkreis Osnabrück versteht sich als Träger der Schulentwicklungsplanung im weiteren Sinne und möchte seinen Bürgerinnen und Bürgern ein plurales und ausgewogenes Bildungsangebot bieten können.

Um die Eltern in die Weiterentwicklung der Schulstruktur einzubeziehen, wurde im April dieses Jahres eine kreisweite Elternbefragung durchgeführt.

Im Vorfeld der Befragung wurden alle Eltern, deren Kinder die Jahrgänge 1 bis 3 an Schulen im Landkreis Osnabrück besuchen, zu einem Informationsabend in ihrer Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde eingeladen. Die Veranstaltungen fanden von Ende Februar bis Mitte März 2013 statt. Im Rahmen der Informationsabende wurden den Eltern zunächst die Grundlagen der Schulentwicklungsplanung (SEP) und die Durchführung der Befragung im Kontext der SEP erläutert. Anschließend wurde über den Ablauf der Elternbefragung, die Schulstruktur der jeweiligen Kommunen und die Grundzüge der einzelnen Schulformen in Niedersachsen informiert.

Damit sich alle Interessierten über die Grundlagen des niedersächsischen Schulsystems informieren können, wurde diese Informationsbroschüre mit den wesentlichen Grundsätzen und Besonderheiten der einzelnen Schulformen erstellt. Die Inhalte der Broschüre entstammen den Ausführungen des Niedersächsischen Kultusministeriums und sind hier lediglich zusammengetragen.

Sollten Sie inhaltliche Fragen zu den einzelnen Schulformen oder Schulorganisationen haben, so wenden Sie sich bitte an die Niedersächsische Landesschulbehörde, da ihr die Beratungs- und Unterstützungsfunktion obliegt. Sie können sich aber auch an die Schulen vor Ort wenden.

Derweil wurden die zurückgegebenen Fragebogen ausgewertet und die Ergebnisse zusammengefasst. Die Rücklaufquote lag bei rund 70 %.

 

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