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Willkommen beim EUROPE DIRECT Informationszentrum des Landkreises Osnabrück

Für Sie im Europe Direct Informationszentrum im Kreishaus ansprechbar: Michael Steinkamp, Leiter des Europe Direct Informationszentrums.

Das Europabüro der Kreisverwaltung Osnabrück ist Ihre Verbindung zur Europäischen Union! Als erste Anlaufstelle möchten wir Sie über die Institutionen, den Aufbau sowie die Politik der Europäischen Union informieren. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Verbindung der EU zu regionalen und lokalen Themen hier im Landkreis Osnabrück aufzuzeigen. Der Landkreis Osnabrück ist seit Juli 2005 Träger eines Informations- und Beratungsbüros der Europäischen Kommission. Das EUROPE DIRECT Informationszentrum gehört zu einem Netzwerk von knapp 60 Büros bundes- und sogar rund 500 europaweit.

Unser Angebot für Sie

  • Persönliche Beratungsgespräche zu allen EU-Themen und Anliegen
  • Organisation von unterschiedlichen Veranstaltungen rund um die Themen Europa und EU
  • Kostenlose Informationsbroschüren und andere Europa-Materialien, z.B. Karten
  • Informationen und Hilfestellung bei der Recherche zu europäischen Themen
  • Informationen über aktuelle europäische Entwicklungen, Politik und Entscheidungen
  • Ggf. Weiterleitung von fachspezifischen Anfragen an spezialisierte Auskunftsstellen

Europa-Top-News

US-Vize Pence in Brüssel – Mit Spannung ist der Besuch von Mike Pence, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in Brüssel erwartet worden. Nach einer Unterredung mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und EU-Ratspräsident Donald Tusk traf Pence Jean-Claude Juncker.  Vor diesem Treffen erklärte der EU-Kommissionspräsident: „Die USA brauchen mit Blick auf eine Reihe von Themen eine starke und vereinte Europäische Union.“

Europäisches Parlament gibt grünes Licht für CETA – Das EU Parlament hat dem EU-Freihandelsabkommen mit Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement, CETA) seine Zustimmung gegeben. Damit ist die Ratifizierung des Völkerrechtsvertrages auf EU-Ebene  abgeschlossen. Mehr Informationen über CETA gibt es hier. Zudem zeigt eine neue, interaktive Karte die Standorte von Unternehmen, die mit Kanada Handelsbeziehungen unterhalten. Allein in der Region Osnabrück sind ein knappes Duzend zumeist klein- und mittelständische Unternehmen betroffen.    

Ihre Meinung zur Agrarpolitik ist gefragt! – Wie soll die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union künftig aussehen? Dazu hat die EU-Kommission jetzt eine Konsultation gestartet. Bis zum 2. Mai 2017 sind Landwirte, Bürger, Organisationen und alle anderen Interessierten aufgerufen, ihre Meinung zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik zu äußern. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der EU-Kommission am neuen Vorschlag zur GAP ein. Zur Konsultation gelangen Sie hier.

EU unterstützt Mitgliedsstaaten bei Strukturreformen – Auf ein Programm zur Unterstützung von Strukturreformen in den EU-Mitgliedsstaaten haben sich jetzt Vertreter von Europaparlament, Europäischer Kommission und Ministerrat geeinigt. So sollen in der Zeit von 2017-2020 Staaten mit insgesamt 142,8 Millionen Euro bei der Reform der Justiz, der Verwaltung, der öffentlichen Finanzen und der Steuerverwaltung ebenso wie bei der Reform im Kampf gegen Betrug, Korruption und Geldwäsche unterstützt werden.

Europa-Multimediatisch in Schulen der Region Osnabrück: Bis Anfang März ist in verschiedenen Schulen der Region der Multimediatisch der EU-Kommission aufgestellt!

Film: "Europa in der Region" - Sehen Sie hier den neuen Imagefilm "Europa in der Region"!

 Jetzt: Partnerschaftsförderung der EU und anderer auf einen Blick als Handreichung!    

Veranstaltungen

Aktuelle Europaveranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender oder im Flyer der Europa-Akteure.

 


Arbeitsprogramm der EU-Kommission 2017 für ein „Europa, das schützt, stärkt und verteidigt“ – Die EU-Kommission will 2017 den Herausforderungen mit einem straffen Arbeitsprogramm begegnen. 21 Schlüsselinitiativen sollen unter anderem dafür sorgen, mehr Jobs und Wachstum, die Digital-, Energie- und Kapitalmarktunion, einen vertieften Binnenmarkt, eine vertiefte und fairere Wirtschafts- und Währungsunion sowie die Sicherheits- und Migrationspolitik  zu entwickeln. Zudem kann z.B. in der Liste aufzuhebender Rechtsakte nachverfolgt werden, wo die Kommission Bürokratie abbaut.


Ihr Europa - Hilfen und Tipps zu Reisen und anderen europäischen Fragen erhalten Sie auf der Plattform "Ihr Europa"!

3. Kolumne: "Interrail für alle - Die EU verschenkt bald Reisen!"

Mein Name ist Leonardo Ziegler, ich bin 18 Jahre alt und mache ein politisches FSJ beim Europe-Direct Informationszentrum beim Landkreis Osnabrück. In meinen Kolumnen beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Themen aus dem aktuellen politischen Tagesgeschehen und gebe dabei einen kleinen Einblick in meine Meinung und meine Erlebnisse mit der Politik, stellvertretend für die junge Generation.

Nun gut, bevor jetzt erste „Clickbait“- und „Fake-News“- Stimmen im Internet schallen, erläutere ich die Aussage dann doch lieber. Soll ja kein "Bild"-Niveau haben. Tatsächlich aber überlegt die EU, beziehungsweise allen voran die EVP-Fraktion (Europäische Volksparteien zum Beispiel CDU) im EU-Parlament, ob künftig alle Jugendlichen zu ihrem 18. Geburtstag ein sogenanntes „Interrail“-Ticket erhalten sollen. Solch ein Ticket erlaubt seinem Besitzer quer durch die Europäische Union mit fast allen Zügen zu reisen. Kostenlos versteht sich! Die Tickets mit einer begrenzten zeitlichen Gültigkeit, zwischen ein paar Tagen und mehreren Wochen, machen also den Traum von der spontanen (europäischen) Weltreise möglich. Denn übernimmt die Union wirklich die Kosten des Tickets, wird eine Europareise künftig für jeden Jugendlichen finanzierbar sein. Eine super Sache!

Auch ich habe mich schon auf dieses Abenteuer begeben und so viel kann ich sagen: Es war in jeder Hinsicht ein unvergessliches Erlebnis. Rom, Mailand, Nizza, Marseille, Barcelona, Paris…und das alles in nur etwas mehr als drei Wochen und innerhalb eines Urlaubs für unter 1000 Euro. Wohlgemerkt inklusive Verpflegung und Unterkünfte. Unschlagbar!

Unterbewusst hat die Reise viel in meinem Kopf verändert. Wer viele europäische Erfahrungen macht, für den wird Europa auch außerhalb des Globusses greifbar. Man merkt wohl erst so richtig, dass wir alle Menschen mit sehr ähnlichen Wünschen und Zielen sind, wenn man auf die vermeintlich Fremden trifft und sich versteht, ohne einander zu verstehen. In denen man begreift: „Nur weil wir eine andere Sprache sprechen und in einem anderen Land wohnen, entscheiden wir uns keinen Deut voneinander.“ Keine fünf Wochen vor dem schrecklichen Anschlag in Nizza wandelte ich noch strahlend über eben jene Strandpromenade. Ja, auch das sind Momente, in denen europäische Solidarität Realität wird. In denen ich persönlich gemerkt habe: „Das ist ja gar nicht so weit weg.“

Und so bleibt nur zu resümieren, dass Europa sich in den nächsten Jahrzehnten noch mehr zusammenraufen muss, will es im Zuge der gegebenen geopolitischen Entwicklung nicht seine Bedeutung verlieren. Brüssel ist auch in dieser Hinsicht gut damit beraten, schon heute eine Generation junger Menschen heranzuziehen, die auch über die Ländergrenzen hinweg ihre privaten Netzwerke betreibt und die Ideen nicht nur versteht, sondern lebt. Das Erlebnis Europa ist dafür noch immer die beste Werbung.

2. Kolumne: „Hat man immer die Wahl?!“

Meine Meinung zählt nicht. Wenn alle entscheiden was zu tun ist, fragt niemand mich. Trotzdem behaupten alle, dass meine Meinung wichtig wäre. Ist das dann nicht Heuchelei?

„Wählen unter 18“ ist ein echter Dauerbrenner unter den politischen Grundsatzdiskussionen. Doch gerade die Union stemmt sich gegen das bundesweite Wählen ab 16. Bislang können Minderjährige in Niedersachsen und den meisten nördlichen Bundesländern nur bei der Kommunalwahl ihre Meinung einbringen. In den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin sowie Brandenburg ist immerhin auch die Beteiligung an den Landtagswahlen möglich. In den südlichen Bundesländern ist das Wählen den Jugendlichen hingegen noch ganz verwehrt. Das ist insofern interessant, betonen Politiker im persönlichen Gespräch doch allzu gern, wie wichtig die Jugend für sie sei. Schade!

Die Parteien mosern zeitglich über die angeblich politikablehnende Jugend und ihre fehlenden Nachwuchskräfte. Manche Menschen würden es als Satire bezeichnen, jedoch entspricht es der traurigen Realität. Diejenigen, die den Jugendlichen Partizipation in den einfachsten Grundlagen verweigern, beklagen zu geringe Partizipation. Klingt etwas nach Loriot!

Dabei wäre es immer wichtiger, die jungen Menschen in die Politik mit einzubeziehen. Durch den demographischen Wandel kippen die Altersverhältnisse der Gesellschaft in Deutschland. Wahlen werden heutzutage von den Rentnern entschieden. Die Zukunft bleibt dabei auf der Strecke. Wozu im Jahre 2035 noch Menschen unter 25 ansprechen, wenn ich mit den Leuten über 50 die absolute Mehrheit erreichen kann?! Und was für Folgen wird das dann für die Realität 2045 haben?

Schon jetzt hat die Politik den Anschluss an die heranwachsenden Generationen fast vollends verloren.  Wenn sie den Anschluss noch finden will, muss sie endlich auf allen Ebenen begreifen, dass sich die Kommunikationswege in den letzten Jahrzehnten schlichtweg massiv geändert haben. Die Parteien schicken noch Briefe, während junge Menschen „posten“, „twittern“, „snappen“ und „jodeln“.  Und wer noch immer glaubt, man erreiche alle Leute mit der Tagesschau oder einer Website, ist gut beraten, vielleicht einmal den Draht zu den jüngeren Menschen zu suchen. Am einfachsten wäre es jedoch, die Jugendlichen mit einzubeziehen. Denn Reife kommt mit Verantwortung. Nicht anders herum.

1. Kolumne: "Populismus? Ja bitte!"

Mein Name ist Leonardo Ziegler, ich bin 17 Jahre alt und mache ein politisches FSJ beim Europe-Direct Informationszentrum beim Landkreis Osnabrück. In meinen Kolumnen beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Themen aus dem aktuellen politischen Tagesgeschehen und gebe dabei einen kleinen Einblick in meine Meinung und meine Erlebnisse mit der Politik, stellvertretend für die junge Generation.

„Deutschlands wertvollster Rohstoff ist nachwachsend: es sind die jungen Leute.“ –Zeit Jürgen Rüttgers, CDU-Politiker

Festgehalten, meine These lautet: Demokratie braucht Populisten! Das ist nun eine strittige Meinung, aber lassen Sie mich diese erläutern: Ich stehe generell dem Populismus kritisch gegenüber, ist er doch nicht selten ein Hass schürender Gesellschaftsteiler, der den konstruktiven Dialog verhindert und kleindenkende Weltbilder fördert. Dennoch hat er auch einen förderlich Aspekt für unsere Demokratie: Populismus macht Politik interessanter! Geht es Ihnen auch so wie mir? Wann immer Populisten eine (meist weniger realistische) Lösung anbieten, ist mein Interesse geweckt.

Bestes Beispiel sind wohl die Thesen Donald Trumps. Noch nie habe ich wohl so viel über die USA gelernt, wie beim letzten Präsidentschaftswahlkampf. Die Antworten des Populisten blieben im Ohr, genau wie die Probleme die er ansprach. Und das war wichtig. Denn egal wie geistig minderbemittelt die Lösungen Trumps auch gewesen sein mögen, er hat auf die großen aktuellen Missstände in den Vereinigten Staaten eindrucksvoll und erfolgreich hingewiesen(„Stumpf ist Trump(f)“). Gelungen ist das vorher niemand anderem, oder kennen sie noch eine Forderung Mitt Romneys aus dem vorherigen Präsidentschaftsrennen? Dass er mit diesen Forderungen am Ende auch noch gewann, lag schlichtweg an der massiven Unbeliebtheit Clintons und des „Establishments“.

Die Politik ist heute zu kompliziert, hat der „normale“ Bürger doch meist keinerlei direkte Einblicke in den politischen Alltag. Politiker, das sind für ihn die, die über den Bildschirm flattern, kurz bevor Fußball anfängt und hauptsächlich durch Skandale und Negativereignisse ins Licht rücken. Setzt man sich dann doch ein wenig intensiver mit Politik auseinander, dann fällt es inzwischen oft schwer, die markanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parteien auf Anhieb zu erkennen. Nicht nur weil diese sich von ihren einstigen klassischen Positionen so weit entfernt haben, sondern vor allem weil die Vermittlung ihrer Ansichten zu wenig dort stattfindet, wo die Wähler sind. Für die Parteien sind Social-Media und Internet wohl noch Neuland…noch etwas was sie von Trump lernen könnten…

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