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Willkommensbehörde

Vergewaltigt, geschlagen - was tun? Beweissicherung auch ohne Strafanzeige möglich

Marienhospital (Niels-Stensen-Kliniken) ist Kooperationspartner im Netzwerk ProBeweis

Körperliche und sexuelle Gewalt ereignet sich nicht selten in der Partnerschaft, im Bekanntenkreis oder der Familie. Gerade in diesen Fällen ist es für die Betroffenen sehr schwierig, sich sofort für eine Strafanzeige zu entscheiden. Häufig erfolgt diese erst einige Zeit nach dem Ereignis. Eine zeitnahe Untersuchung zur Spurensicherung und Dokumentation von Verletzungen ist für ein späteres Strafverfahren jedoch von großer Bedeutung.

Hilfe in Osnabrück

Die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück bieten betroffenen Frauen und Männern Hilfe und Unterstützung zur Beweissicherung und Dokumentation unabhängig von der Erstattung einer Strafanzeige an.

Seit Mai 2013 ist das Marienhospital Kooperationspartner im Netzwerk ProBeweis. In den Untersuchungsstellen des Netzwerkes wird Betroffenen von körperlicher oder sexueller Gewalt, Missbrauch oder Schlägen, eine vertrauliche, kostenfreie und gerichtsverwertbare Untersuchung durch speziell geschulte Ärztinnen und Ärzte angeboten. Natürlich erfolgt auch eine ärztliche Versorgung.

Wie läuft die Dokumentation und Spurensicherung ab?

  1. Ärztliches Gespräch in ruhiger Atmosphäre
  2. Kostenlose Untersuchung unter Gewährleistung der Schweigepflicht
  3. Fotodokumentation der Verletzungen und Spurensicherung am Körper
  4. Ärztliche Beratung und auf Wunsch Kontakt zu Opferunterstützungseinrichtungen
  5. Sichere Lagerung der Dokumentation und Spuren für mindestens drei Jahre
  6. Herausgabe der Dokumentation und Spuren an Strafverfolgungsbehörden nur auf ausdrücklichen Wunsch der untersuchten Person

Was ist das Netzwerk ProBeweis?

Das Netzwerk ProBeweis der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ermöglicht es Opfern von Gewalt in Krankenhäusern verschiedener Städte für eine eventuelle spätere Beweisführung, Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern zu lassen – ohne unmittelbar nach der Tat eine Strafanzeige erstatten zu müssen.

Das Netzwerk wird seit Mitte 2012 vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration zunächst für drei Jahre gefördert.

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