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Stadt- und Kreisarchäologie

Das Osnabrücker Land hat eine Fülle an Zeugnissen seiner reichen Geschichte, darunter viele aus schriftlosen Kulturen. Seit 1975 kümmert sich die gemeinsam von Stadt und Landkreis getragene Stadt- und Kreisarchäologie um dieses verborgene kulturelle Erbe der Region.

Aufgaben
Die archäologischen Denkmalpflege erfasst und dokumentiert Bodendenkmale, wertet die Funde wissenschaftlich aus, restauriert und konserviert sie. Außerdem berät sie Eigentümer denkmalgeschützter Flächen und Objekte.

Spektakuläre Fundstellen
Die archäologische Denkmalpflege hat eine Vielzahl ergebnisreicher Ausgrabungen durchgeführt. Zu den spektakulärsten Fundstellen im Osnabrücker Land gehört neben der Ausgrabung der Varusschlacht in Bramsche-Kalkriese die eisenzeitliche Befestigungsanlage "Schnippenburg" in Schwagstorf bei Ostercappeln.

Öffentlichkeitsarbeit
Eine weitere wichtige Aufgabe der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück ist die Öffentlichkeitsarbeit:

  • Publikationen informieren über vor- und frühgeschichtliche Bestattungsgebräuche, ländliche Siedlungsgeschichte oder frühmittelalterliche Stadtwerdung.
  • Archäologische Denkmäler wie der Steingräberweg Giersfeld in Ankum-Westerholte, Großsteingräber und Grabhügel an vielen Orten im Landkreis Osnabrück sind beschildert.
  • Interessierte Bürger können z. B. auf der Schnippenburg in Schwagstorf die Arbeit von Grabungsfachleuten kennen lernen.

"Moving Stones": Findlingstransport & Steinzeitfest am 30. April in Jeggen

Schüler der Oberschule am Sonnensee probieren im Modellversuch, einen kleinen Findling über Rollen zu transportieren.

Mit dem über 5000 Jahre alten Hünengrab ist in Jeggen ein beeindruckendes Monument aus der Jungsteinzeit erhalten geblieben. Zum Europäischen Tag der Megalithkultur macht die kleine Ortschaft in der Gemeinde Bissendorf mal wieder auf sich aufmerksam. Unter dem Motto „Moving Stones“ wird am 30. April ein Findling transportiert und ein Steinzeitfest für Kinder und Familien veranstaltet. Auf dem „Bolzplatz“ am Wüstenweg in Jeggen locken von 10-15 Uhr viele kostenlose Mitmachangebote.

Aus dem Bereich der experimentellen Archäologie erwartet die Besucher an diesem Tag ein besonderes Highlight. Bau und Funktion der beeindruckenden Großsteingräber waren schon immer rätselhaft. Über die Jahrhunderte wurden verschiedenste Theorien zum Transport der Steine aufgestellt. Alte Sagen machen oft Hünen oder den Teufel dafür verantwortlich. Aber wie waren die Menschen vor mehr als 5.000 Jahren in der Lage, diese großen Steine zu bewegen?

Diesem Rätsel auf der Spur startet in Jeggen um 13 Uhr ein faszinierendes archäologisches Experiment. Gemeinsam mit Schülern wird erstmals im Osnabrücker Land versucht einen ca. 2,5 Tonnen schweren Findling, nach steinzeitlichen Methoden, nur mittels Zug- und Hebelkraft zu bewegen. Gar nicht so einfach, auch wenn man theoretisch weiß wie es geht. Ablauf und Timing der einzelnen Arbeitsschritte müssen stimmen, damit der Stein nicht versehentlich abrutscht. Auf die richtige Technik kommt es an!

Begleiten Sie uns am 30. April auf eine Reise in die Jungsteinzeit.

Moving Stones, Steinzeitfest und Findlingstransport in Jeggen, 30. April 2017, 10-15 Uhr

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, der Initiativgruppe Jeggen lebt 07, der Gemeinde Bissendorf und des Landkreises Osnabrück.

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