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Willkommensbehörde

Partnerschaften mit den Landkreisen Olsztyn und Walcz

Aus geschichtlicher Verbundenheit und im Hinblick auf den Beitritt Polens in die Europäische Union leistet der Landkreis Osnabrück seinen besonderen Beitrag zur Entwicklung der deutsch-polnischen Freundschaft.

Seit dem Jahr 1999 besteht eine Partnerschaft des Landkreises Osnabrück mit dem Landkreis Olsztyn (Allenstein). Im Jahr 2002 folgte dann die Partnerschaft mit dem Landkreis Walcz (Powiat Walecki)

Landkreis Olsztyn

Der Kreis Olsztyn (Powiat Olsztyński) liegt im Nordosten Polens in der Woiwodschaft Ermland – Masuren. Mit einer Fläche von 2840 km² und 116.392 Einwohnern (Stand 30.06.2009) ist der heutige Landkreis Allenstein wesentlich größer als das frühere Kreisgebiet. Er umfasst insgesamt zwölf Gemeinden, auch Teile der ehemaligen Landkreise Heilsberg, Osterode und Rössel. Der Landkreis Olsztyn ist der größte Landkreis der Woiwodschaft.

Zahlreiche Wälder, 155 malerische Seen und die Zeugnisse seiner interessanten Geschichte verwandeln den Kreis Olsztyn in eine interessante und sehenswerte Region. In den Masuren befindet sich die größte Seenlandschaft Polens. Bekanntestes Gebiet ist die Landschaft der Großen Masurischen Seen mit dem Nidzkie See im Süden und dem Mamry See im Norden. Im westlichen Teil Masurens liegt der See Jeziorak, das polnische Binnengewässer mit der längsten Uferlinie. Obwohl es in Masuren ca. 3.000 Seen gibt, hat sich im Laufe der Zeit der Begriff „Land der 1000 Seen" eingebürgert. Die Masuren sind neben den Großstädten, der Ostseeküste (im Norden) und dem Bergland (im Süden) das Hauptziel für Urlauber. Die Landschaft Masurens ist ein Produkt der Eiszeit. Noch vor vierzehntausend Jahren war das Land von Eismassen überzogen.

Im Landkreis Olsztyn wird den Touristen ein großes Angebot von Museen, kulturellen Veranstaltungen und verschiedenen Sehenswürdigkeiten angeboten. Auch die gut entwickelte Infrastruktur sowie die beeindruckende Landschaft bieten Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Reiten und für diverse Wassersportarten.

Landkreis Walcz

Der Landkreis Walcz (Powiat Walecki) liegt im Südosten der Woiwodschaft Westpommern und erstreckt sich über eine Fläche von 1415 km² bei 54.098 Einwohnern (Stand 31. Dez. 2009). Er besteht aus der Stadtgemeinde Walcz (Deutsch Krone), den drei Stadt- und Landgemeinden Czlopa (Schloppe), Miroslawiec (Märkisch Friedland) und Tuczno (Tütz) sowie der Landgemeinde Walcz-Gmina (Deutsch Krone Land). Die Stadt Walcz liegt auf einem flachen Höhenzug, eingebettet in ein großes Buchenwaldgebiet in Hinterpommern. In der Nähe befinden sich der Radaunsee und der Schloss-See. Die Stadt gilt als beliebtes Urlaubsziel und wurde schon vor dem Zweiten Weltkrieg als die „Perle der Grenzmarkstädte“ bezeichnet.

Das landschaftlich schöne Gebiet besteht aus zahlreichen Seengebieten der Pojezierze Wałecki (Deutsch Kroner Seenplatte) und wird von vielen großen und kleinen Flüssen durchzogen. Besonders für Angler und Naturliebhaber bietet die Deutsch Kroner Seenplatte ein ideales Ausflugsziel. Aber auch zum Segeln, Kanufahren, wandern und Radfahren ist dieses Gebiet sehr beliebt.

Wälder umfassen 54% der Gesamtoberfläche, wovon die meisten Gebiete unter rechtlichem Schutz stehen. Insgesamt wird die Hälfte des Gebietes (51%) als Naturschutzgebiet geschützt. Im Wald und Torfgebiet gibt es 147 Seen mit insgesamt 4438 ha. Neben der beeindruckenden Landschaft gibt es in dem Walczer Stadtteil Bukowina das Olympiazentrum für Wassersportarten. Im Laufe der Jahre wurde es ausgebaut, modernisiert und um eine Schwimmhalle erweitert.

Die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen versteht sich als ein konkreter Schritt zum Aufbau eines vereinigten Europas und zur Förderung der Völkerverständigung auf kommunaler Ebene. Diese gelebten Partnerschaften werden durch Projekte, Seminare und Begegnungen verschiedenster Art Jahr für Jahr ausgebaut und gefestigt. Es wurden bereits viele gemeinsame Aktivitäten unternommen und es werden viele weitere folgen. Bei Jugendbegegnungen und Sportfesten, Ausstellungen und Konzerten, Jugendcamps, Seminaren und Arbeitsbegegnungen haben sich die Menschen beider Kreise kennen und schätzen gelernt. Auf diese Weise entstand zwischen den Kreisen ein enges Netz von Beziehungen, die sich ausdrücklich nicht nur auf die Verwaltungsebene beschränken.

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