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Kunst und Kultur auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel

26.01.2016 Landkreis bietet KUKUK-Karte an

Osnabrück. Museum und Park Kalkriese erkunden, den Malgartener Klosterkonzerten lauschen oder die Kirchenmusik St. Matthäus Melle genießen: Dies ist ab dem 1. Februar auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel leichter erschwinglich. Möglich macht es die „Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte (KUKUK)“, die nun auch für den Landkreis Osnabrück gilt. Mit der Karte können Interessierte auch in der Stadt Osnabrück für einen Euro (Kinder 50 Cent) Musik hören, Theater erleben oder Kunstausstellungen besuchen.

Besuch von Museum und Park Kalkriese für einen Euro: Dies ist schon bald möglich für Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück, die etwa von Hartz IV leben. Zu diesem Angebot beigetragen haben (von links) Burkhard Fromme (Leiter des Kulturbüros), Kreisrat Matthias Selle, Rosl Kuhlmann und Max Ciolek (KAOS), Joseph Rottmann (Geschäftsführer von Museum und Park Kalkriese) und Jürgen Buscher (KAOS).

Dass der Bedarf für ein solches Angebot des Vereins Kultur für Alle Osnabrück (KAOS) da ist, zeigt bereits, dass seit 2013 mehr als 2.000 Menschen in der Stadt Osnabrück die Karte nutzen. Nun können auch Einwohner in Landkreiskommunen von ihr Gebrauch machen. „Unseren Leitsatz ‚kulturelle Bildung für alle‘ füllen wir mit der Karte noch weiter mit Leben“, betont Matthias Selle. Gespannt ist der Kreisrat, wie gut die Bevölkerung das Angebot annimmt. Im Kreisgebiet leben mehr als 20.000 Menschen, für die die KUKUK in Frage kommen könnte. Eine Reihe von Betreibern von Kunst- und Kulturangeboten im Landkreis hat bereits ihre Teilnahme zugesagt. Weitere Veranstalter werden angefragt. „Wir danken allen, die an der Realisierung der KUKUK für den Landkreis mitgewirkt haben. Dies gilt etwa dem Museum und Park Kalkriese, das die Karte akzeptiert“, sagt Burkhard Fromme, Leiter des Kulturbüros.

KAOS hatte das Anliegen dem Landkreis vorgestellt – und hatte dort offene Türen eingerannt, wie der Vorsitzende Max Ciolek betont: „Unsere Anfrage ist von Kreisrat Matthias Selle und Burkhard Fromme vom Kulturbüro von Anfang an positiv aufgenommen und nach Kräften unterstützt worden.“

Das Angebot können Menschen nutzen, die Arbeitslosengeld II, Grundsicherung nach SGB XII, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Mit einem entsprechenden Nachweis kann die Karte im Büro von KAOS in der Großen Gildewart 35 in Osnabrück beantragt und gleich mitgenommen werden. Möglich ist die Antragstellung auch in den Familienservicebüros der Kommunen des Landkreises: Hier werden die Personalien aufgenommen und der Nachweis geprüft, die Karte kommt dann per Post zum Empfänger. „Die Karte wird mit Namen, Nummer und Gültigkeitsdauer personalisiert. Dafür ist ein Spezialdrucker nötig, den nur wir im Büro haben“, erklären Rosl Kuhlmann und Jürgen Buscher von KAOS. Wie wichtig die Teilhabe an Kunst und Kultur ist, bestätigt etwa Karteninhaber Bernd Wischmeier: „Durch den Besuch verschiedener Veranstaltungen und vor allem auch durch die Begegnungen mit Menschen, die dadurch ermöglicht wurden, ist mein Leben reicher geworden."

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.kukuk.de. Das Büro des Vereins ist montags, mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr sowie dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Telefon: 0541/76079112, E-Mail: info@kukuk.de.

 

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