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Arbeitsministerin Nahles zeichnet Landkreis Osnabrück aus

07.09.2016 Urkunde für erfolgreiche Teilnahme an Audit zur Unternehmenskultur

Berlin. Der Landkreis Osnabrück gehört zu den ersten 100 Teilnehmern des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Für die erfolgreiche Teilnahme am Programm der Initiative Neue Qualität der Arbeit erhielt der Landkreis nun von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Berlin die Abschlussurkunde des Programms.

Mit Ministerin in der Mitte: Andrea Nahles überreichte die Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am Projekt „INQA Audit“ jetzt in Berlin an Landrat Michael Lübbersmann (links) und den Meller Bundestagsabgeordneten André Berghegger.

Nahles führte zur Begründung aus: „Es ist gut, wenn sich Unternehmen gemeinsam mit ihren Beschäftigten aufmachen und ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufstellen. Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur steht für diesen gemeinsamen Spirit. Schließlich können Unternehmen nur zusammen mit den Beschäftigten den Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfolgreich meistern. Denn wer im Wettbewerb bestehen will, braucht motivierte Fachkräfte – und die bekommt man nur mit einer modernen, zeitgemäßen Unternehmenskultur.“

22 Unternehmen und Verwaltungen aus ganz Deutschland erhielten im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Urkunde des INQA-Audits. Landrat Michael Lübbersmann freute sich über das erfolgreiche Abschneiden: „Die Auszeichnung belegt, dass der Landkreis Osnabrück als Arbeitgeber gut aufgestellt ist und sich ständig weiterentwickelt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können, was sich auch im Auditierungsprozess gezeigt hat.“ Teilnehmer des Audits haben die Möglichkeit, Klarheit über ihre Organisations- und Personalpolitik zu erhalten. Gemeinsam mit den Beschäftigten können sie Verbesserungen entwickeln und umsetzen.

Der Auditierungsprozess startete 2013 mit einer Informationsveranstaltung, gefolgt von einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Eine Projektgruppe, bestehend aus Beschäftigten sowie Führungskräften, erstellte anschließend einen umfassenden Entwicklungs- und Maßnahmenplan für die Themenbereiche Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz. Prozessbegleiterin Heike Andreschak äußert sich beeindruckt über die Motivation auf allen Ebenen: „Der Landkreis Osnabrück hat sich von Anfang an hohe Ziele gesetzt und ist in vielen Handlungsfeldern aktiv geworden.“

„In unserem Haus haben wir uns schon früh mit dem Thema moderne Personalführung auseinandergesetzt. Mit der Einführung unseres Personalkonzeptes ‚Der Landkreis Osnabrück, ein Arbeitgeber gibt Perspektiven‘ war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, alle Maßnahmen, die sich mit dem Thema Personal beschäftigen, noch einmal kritisch zu überdenken. Das INQA-Audit hat uns den passenden Rahmen gegeben, um Verbesserungen zielgerichtet und konsequent anzugehen“, sagte der Erste Kreisrat und Personaldezernent Stefan Muhle. Besonders positiv bewertete er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Mitarbeiter von der Führungsebene bis in die Fachabteilungen in den Prozess einbezogen wurden. Die Partizipation und das Engagement der Mitarbeiter auf allen Ebenen hatten bei der Durchführung wichtige Anregungen und Impulse geliefert und den nachhaltigen Erfolg des INQA-Audits sichergestellt.

Das INQA-Audit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Institut „Great Place to Work“ entwickelt. Als einziges Audit wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Bund, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit getragen.

Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen. Als unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen - auch regionalen - Unternehmens- und Branchennetzwerken.

Weitere Informationen zur Initiative Neue Qualität der Arbeit unter www.inqa.de

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