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Wirtschaftsraum zieht an einem Strang

12.12.2016 Spitzengespräch: Kooperation bei Standortmarketing wird ergänzt

Osnabrück. Wie entwickelt sich die gemeinsame Vermarktung des Wirtschaftsraums durch Landkreis und Stadt Osnabrück weiter? Darüber sprachen jetzt im Rahmen ihres regelmäßigen  Vier-Augen-Gesprächs  Landrat Michael Lübbersmann und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Sie waren sich einig, dass die bereits bestehenden gemeinsamen Aktivitäten der Wirtschaftsförderungen von Landkreis und Stadt fortgeführt sowie in Teilbereichen weiterentwickelt  werden sollen. „Landkreis und Stadt Osnabrück sind als Wirtschaftsstandort gut aufgestellt“, so  Lübbersmann.  Das zeigten auch der  4. Platz im Mittelstandsranking von Wirtschaftswoche und Deutscher Bank sowie die  niedrige Arbeitslosigkeit, waren sich die Spitzen aus Stadt und Landkreis einig: „In unserer Region floriert die Wirtschaft“, betonte Oberbürgermeister Griesert.

Die Wirtschaftsförderungen von Landkreis und Stadt kooperieren bereits heute an vielen Stellen. So betreiben sie gemeinsam das InnovationsCentrum Osnabrück und das Gründerhaus Osnabrück.Osnabrücker Land. Gemeinsam sind beide auch im Rahmen der Wachstumsregion Hansalinie e.V. aktiv, einer Kooperation zur Stärkung des gemeinsamen Wirtschaftsraums entlang der A 1 / Hansalinie, der außerdem die Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg und Vechta angehören. Inzwischen sind auch zahlreiche Unternehmen Mitglied der Wachstumsregion Hansalinie e.V. und unterstützen die Aktivitäten, wie etwa den Gemeinschaftsstand von über 500 Quadratmeter auf der Maschinenbaum-Messe FMB.

„Grenzüberschreitend“ werden weiterhin Branchennetzwerke betreut, Förderanträge gestellt oder Marketingaktivitäten für die Region umgesetzt: So zuletzt im Rahmen einer Imagekampagne oder bei einem gemeinsamen Messeauftritt für die Region auf der Wirtschaftsinformatikmesse WI. Die vielfältigen und erfolgreichen Aktivitäten zeigten, dass ein zusätzlicher Marketingverein weder sinnvoll sei, noch gebraucht werde. „Wir werden auch künftig gemeinsam nach außen auftreten“, unterstrich Griesert weiter. Einen gemeinsamen Messeauftritt könne es etwa auf der wichtigen Hannovermesse geben. Sobald die neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Osnabrück, Marina Heuermann, im Amt sei, soll etwa eine gemeinsame Beteiligung bei der Immobilienmesse EXPO REAL geprüft werden.

Landrat und Oberbürgermeister wiesen darauf hin, dass ein Standortmarketing im überregionalen Bereich erhebliche finanzielle Herausforderungen mit sich bringe, die ohne Unterstützung der regionalen Wirtschaft kaum zu stemmen seien. Eine Messepräsenz auf der EXPO REAL  könne etwa bis zu 500.000 Euro kosten. „Hier nicht sorgfältig zu prüfen, wäre fahrlässig, denn Fachleute wissen: Der größte Teil der Ansiedlungen resultiert deutschlandweit aus so genannten Nahverlagerungen, also aus Unternehmen im Umkreis von 100 Kilometern“, erläuterte Lübbersmann. Ansiedlungen auch großer Unternehmen wie Adidas, PSA Peugeot-Citroen, der Firmen CLAAS und Grimme oder auch der Firma INNOEX in den vergangenen Jahren zeigten außerdem, dass schon bisher sehr erfolgreich andere Wege der Akquise beschritten worden seien.

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