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Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 diskutiert Marketing-Konzepte

15.02.2017 Starker Handel in starken Zentren

Osnabrück. Der Onlinehandel ist eine Herausforderung für den Einzelhandel und die Innenstädte. Wer im Netz nicht zu finden ist, hat weniger Umsatzchancen. Allerdings sind ein attraktiver Branchenmix sowie Ambiente und Flair auch weiterhin wichtige Standortfaktoren, die die Kunden in die Zentren locken. Handeln im digitalen Zeitalter bedeutet für Kommunen und Geschäfte, online präsent zu sein und gleichzeitig die Offline-Kompetenzen des stationären Handels und den Auftritt des Ortskerns nicht aus den Augen zu verlieren. Um diese Themen ging es auf dem jüngsten Treffen der Werkstatt des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 im Kreishaus. Vertreter von Kommunen, Kaufmannschaft, Werbegemeinschaften und Stadtmarketingorganisationen aus den acht Gewinnerkommunen diskutierten Strategien und Maßnahmen.

Stationär und offline: Die neuen Konzepte für die Stärkung von Innenstädten sehen zahlreiche Maßnahmen vor. Diese diskutierten jetzt Teilnehmer der Werkstatt des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0.

Der Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 mit dem Förderschwerpunkt Onlinehandel bietet Förderanreize für Kommunen und Händler, sich online und offline zukunftsfähig aufzustellen. „Uns war wichtig, dass die Akteure zunächst ein Marketing-Konzept erarbeiten, das einen zeitgemäßen Online-Auftritt des Ortskerns und der Geschäfte mit einem marktgerechten Offline-Angebot der Geschäfte und Anbieter im Zentrum verknüpft“, betont Arndt Hauschild. Der Fachdienstleiter Planen und Bauen beim Landkreis Osnabrück begleitet gemeinsam mit Klaus Mensing vom Büro CONVENT den Zukunftsfonds und moderiert die Werkstatt. Mensing ergänzt: „Die jetzt vorliegenden Marketing-Konzepte sind sehr umsetzungsorientiert und bringen Strategien und Maßnahmen auf den Punkt. Sie dienen so als konzeptionelle Klammer für die Umsetzung der durch den Zukunftsfonds geförderten vielfältigen Online- und Offline-Maßnahmen in den Zentren.“

Der Landkreis Osnabrück fördert mit dem Zukunftsfonds bereits in der dritten Auflage gezielt Maßnahmen zur Stärkung des Geschäftsbesatzes und der Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und Innenstädten mit einem Zuschuss von 40 Prozent – insgesamt 80.000 Euro. Je 30 Prozent steuern die Kommunen und die privaten Eigentümer und Gewerbetreibenden bei, die die Maßnahmen kooperativ durchführen.

Geförderte Maßnahmen sind diesmal insbesondere moderne Internetplattformen als neue virtuelle Marktplätze der Kommunen, um die Angebote der Geschäfte im Ortskern zu präsentieren. Dazu kommen Konzepte zur Nutzung der sozialen Medien sowie Suchmaschinenoptimierung, um Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Netz durch die Kunden zu erhöhen. Darüber hinaus geht es um Maßnahmen zur Stärkung der klassischen Offline-Kompetenzen des stationären Einzelhandels: Modernisierung der Ladengestaltung, Stärkung der Außengastronomie oder Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Zentrum sowie Image-Kampagnen im Rahmen von Crossmedia-Konzepten oder die temporäre Leerstandsnutzung durch Förderung von Pop-Up-Stores.

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