Mehr lesen

Bitte wählen Sie

Tastenkombination:
STRG und +/-

Willkommensbehörde

"STROM.bewegt": City-Fahrschule übernimmt Konzept vom Landkreis Osnabrück

16.02.2017 Junge Menschen fürs elektrische Fahren begeistern

Osnabrück. Ein Vorzeigeprojekt wird auf ein breiteres Fundament gestellt: Zwei Jahre lang hat der Landkreis Osnabrück im Rahmen des Projekts „STROM.bewegt“ ein Elektroauto an Fahrschulen der Region verliehen. Nun hat die Osnabrücker City-Fahrschule die Idee aufgegriffen und schult ebenfalls elektrisch.

Partner in E-Mobilität: Timo Kluttig von der Klimainitiative des Landkreises Osnabrück (links) und Simon Michalowski (City-Fahrschule).

„In den knapp zwei Jahren, die unser Auto unterwegs war, sind 213 Fahrstunden und ungefähr genauso viele Probefahrten gelaufen“: So lautet die Bilanz, die Sophie Rotter von der Klimainitiative zieht. „Und fast jeder ist mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder ausgestiegen“, ergänzt ihr Kollege Timo Kluttig. „Wir sind uns sicher, dass wir viele junge Leute für das elektrische Fahren begeistern konnten.“

Das Projekt überzeugte aber nicht nur Fahranfänger, wie das Beispiel der City-Fahrschule zeigt: „Viele unserer Fahrlehrer waren total begeistert, wie schnell ihre Schüler mit der Technik zurechtkamen“, sagt Inhaber Simon Michalowski. Denn das ist einer der wesentlichen Unterschiede zum Fahren mit Verbrenner: Es gibt kein Schalt- oder Automatikgetriebe, das Auto fährt nur in einem Gang. Michalowski: „Außerdem fährt man praktisch nur noch mit einem einzigen Pedal.“ Das hängt damit zusammen, dass der Motor beim „Gaswegnehmen“ zum Generator wird und die Batterie wieder auflädt. „Das fühlt sich dann wie eine starke Motorbremse an“, erläutert der Fachmann.

Michalowski entschied sich, als nächstes Schulungsfahrzeug ein modernes Elektroauto anzuschaffen und für Fahrschulzwecke umbauen zu lassen. „Wir bieten damit einen neuen Ausbildungsgang an, der den Einstieg in das Fahren deutlich leichter werden lässt“, berichtet der Fahrschulchef. So können sich die Neulinge zunächst auf das wichtigste konzentrieren: den Straßenverkehr. Das Kuppeln und Schalten wird dann gegen Ende der Ausbildung auf einem konventionellen Fahrzeug gelernt – was in der Regel schnell funktioniert.

Erste Untersuchungen zeigen, dass bei dieser Art der Ausbildung tatsächlich regelmäßig weniger Fahrstunden anfallen. „Für uns ist das natürlich eine tolle Bestätigung“, freut sich Sophie Rotter und hofft, dass weitere Fahrschulen dem Beispiel folgen.

Abonnieren Sie uns - das Wichtigste aus dem Landkreis Osnabrück als monatliche Zusammenfassung

Beitrag teilen

Sie können Inhalte unserer Webseite in folgenden Sozialen Netzwerken teilen:

Beitrag auf Facebook teilen:

Beitrag twittern:

Da dabei Daten an den jeweiligen Social Media Dienst übermittelt werden, müssen Sie die Nutzung dieser Funktion zunächste bestätigen, indem Sie die Dienste aktivieren:

Datenschutzrichtlinien

Füllen Sie folgendes Formular aus, um diesen Beitrag per E-Mail zu versenden:

Sie können mehrere Empfänger mit Komma getrennt eingeben.