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Landkreis Osnabrück legt Programm zum Ausbau der medizinischen Versorgung auf

30.03.2017 „Der Hausarzt muss auch in Zukunft bei den Menschen vor Ort angesiedelt sein..."

Bohmte. Die medizinische Versorgung sichern: Dieses Ziel hat sich der Landkreis Osnabrück gesetzt. Einen Beitrag soll eine Förderrichtlinie leisten, die der Landkreis jetzt beschlossen hat. Einen Bescheid über 1.000 Euro überreichte nun der Erste Kreisrat Stefan Muhle. Adressat war die Hausarztpraxis Winkelmann/Klausjürgens in Hunteburg, wo die Medizinstudentin Chiara Dießelberg derzeit ein Blockpraktikum absolviert.

Der Landkreis Osnabrück hat eine Förderrichtlinie über jährlich 100.000 Euro aufgelegt, mit der die medizinische Versorgung gesichert werden soll. Einen Förderbescheid erhielt jetzt die Praxis Winkelmann/Klausjürgens in Hunteburg. An dem Termin nahmen (von links) der Erste Kreisrat Stefan Muhle, Praxismanagerin Carola Winkelmann, Ortsbürgermeister Norbert Kroboth, die Ärzte Horst Klausjürgens und Peter Winkelmann, Medizin-Studentin Chiara Dießelberg sowie Bürgermeister Klaus Goedejohann teil.

„Die medizinische Versorgung ist ein wichtiger Standortfaktor für den Landkreis Osnabrück“, führte Muhle aus. In den ländlich geprägten Gebieten des Landkreises werde es allerdings zunehmend, schwieriger Mediziner zu finden. „Der Hausarzt muss auch in Zukunft bei den Menschen vor Ort angesiedelt sein und nicht zentralisiert in den Mittel- und Oberzentren“, sagte der Erste Kreisrat weiter. Um die medizinische Versorgung zu stärken, habe der Landkreis die Förderrichtlinie mit jährlich 100.000 Euro aufgelegt.

Unterstützt werden aber nicht nur Mediziner, die eine Hausarztpraxis übernehmen. Es werden auch Praktika im Landkreis Osnabrück finanziell gefördert, so wie jetzt im Fall der Hunteburger Praxis. „Wir freuen uns, wenn Hausärzte wie Herr Dr. Winkelmann die Ausbildung von jungen Medizinstudentinnen und -studenten im Landkreis Osnabrück unterstützen“, sagte Muhle.

Mit der Förderung sorgt der Landkreis Osnabrück dafür, dass die Arztpraxen nicht die entstehenden Kosten tragen müssen. Auf einen weiteren Effekt verwies Bohmtes Bürgermeister Klaus Goedejohann: Persönliche Kontakte könnten dazu beitragen, dass sich junge Mediziner für den Beruf des Hausarztes im Landkreis Osnabrück begeistern könnten. „Für Ortschaften wie Hunteburg ist es wichtig, dass es Hausärzte vor Ort gibt“, sagte Goedejohann. Ortsbürgermeister Norbert Kroboth ergänzte: „Wir würden uns freuen, wenn wir eine der Studentinnen oder einen der Studenten später als praktizierenden Arzt in der Praxis Winkelmann/Klausjürgens wiedersehen.“

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