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Gesund und lecker: Mittagessen in Kitas

07.04.2017 Fachtag: „Meine Suppe ess‘ ich nicht“

Osnabrück. Immer mehr Kinder werden ganztags in Krippe und Kita betreut. Eine der Folgen: Die Mädchen und Jungen essen häufiger in den Einrichtungen. Deshalb benötigen pädagogische Fachkräfte ein umfassendes Wissen über kindgerechte Ernährung und die Entwicklung von Geschmackspräferenzen von Kindern. Mit diesen Aspekten beschäftigte sich jetzt der Fachtag „Meine Suppe ess‘ ich nicht“ im Kreishaus Osnabrück.

Frisch zubereitet sollte die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen sein. Dies demonstrierten jetzt Landrat Michael Lübbersmann (Mitte) mit den Referentinnen und dem Organisationsteam des Fachtags „Meine Suppe ess‘ ich nicht“ im Kreishaus Osnabrück.

Die Verantwortung der Einrichtungen für ein gesundes Aufwachsen der Mädchen und Jungen hob Landrat Michal Lübbersmann in seiner Begrüßung hervor: „Qualitativ gutes Essen ist für die geistige Entwicklung der Kinder wichtig und trägt zum Erhalt von Konzentration und Leistungsfähigkeit bei. Die Kindertageseinrichtungen legen damit die zentralen Grundlagen für ein langfristig gesundes Ernährungsverhalten der Kinder“. Regionale und saisonale Lebensmittel würden zunehmend in den Speiseplan aufgenommen, freute sich Lübbersmann.

Der Fachtag zeigte auf, dass mit der Ernährung noch zahlreiche weitere Fragen verbunden sind. So prägt die Verpflegung das Essverhalten der Kinder, etwa indem sie unterschiedliche Lebensmittel und Zubereitungsarten kennenlernen oder ein Gespür dafür bekommen, wann sie satt sind. Auch die Esskultur wird durch die Erfahrungen in den Kindertageseinrichtungen geprägt. Hier lernen die Mädchen und Jungen, dass beim Essen alle zusammen an einem Tisch sitzen und sich unterhalten. Darüber hinaus sind Krippe und Kita dafür verantwortlich, gesunde Lebensmittel zu verwenden.

Die Organisatorinnen hatten mehrere Expertinnen für Vorträge und Workshops eingeladen. Den Auftakt machte Mathilde Kersting (Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Forschungsinstitut für Kinderernährung) mit dem Thema „Leckeres und gesundes Essen in Krippe/Kita – (k)ein Widerspruch?“. Die Referentin stellte das Konzept der Optimierten Mischkosten vor, das zeigt, wie wissenschaftliche Kenntnisse über eine gesunde Ernährung in der Praxis anwendbar werden. Aus der Säuglingsforschung liegen Grundkenntnisse über die Entwicklung von Geschmackspräferenzen bei Kindern vor. Krippe und Kita bieten viele Möglichkeiten, gesund und lecker miteinander zu verbinden – zum Vorteil für eine gesunde, stressfreie Ernährung von Kindern. Die anschließenden Workshops boten praktische Übungen, wie die kindgerechte Ernährung in den Einrichtungen optimiert werden kann. Zwei Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis stellten dazu ihre guten Erfahrungen vor.

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