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Klimagipfel mit praktischen Beispielen für umweltfreundliche Mobilität

30.05.2017 Von E-Autos über Pedelecs bis zu Segways

Lengerich. Klimafreundliche Mobilität im Visier: Zum vierten Mal haben die vier regionalen Partner der Masterplanregion, also der Kreis Steinfurt, die Stadt Rheine, der Landkreis Osnabrück und die Stadt Osnabrück zu ihrem jährlichen Klimagipfel eingeladen. Ausrichter war in diesem Jahr der Kreis Steinfurt, nachdem im vergangenen Jahr der Landkreis Osnabrück eingeladen hatte.

Gutes Klima beim Klimagipfel in Lengerich: Vor einem umweltfreundlichen Bus stehen die Gastgeber Guido Wermers (von links, Klimaschutzmanager Stadt Rheine), Silke Wesselmann (Leiterin Sachgebiet Klimaschutz Kreis Steinfurt), Ulrich Ahlke (Leiter Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Kreis Steinfurt), Frank Otte (Stadtbaurat Stadt Osnabrück), Klaus Effing( Landrat Kreis Steinfurt), Michael Lübbersmann (Landrat Landkreis Osnabrück), Peter Lüttmann (Bürgermeister Stadt Rheine) und Gregor Krabbe (Bürgermeister Gemeinde Metelen).

Die vierte Auflage bot eine Premiere: Erstmalig wurde eine öffentliche Ausstellung für interessierte Bürger angeboten. Der Schwerpunkt des Klimagipfels lag in diesem Jahr bei dem wichtigen Thema der klimafreundlichen Mobilität.

Mehr als 200 Interessenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft trafen sich in der Gempthalle in Lengerich, um sich von den Kreisen und Kommunen über den Stand der Projekte informieren zu lassen und gemeinsam in Fachforen zu diskutieren. Ein öffentlicher Markt bot allen Besuchern die Gelegenheit, das Thema Elektromobilität ganz praktisch und in ganz unterschiedlichen Facetten vom E-Auto über Pedelecs bis hin zu Segways zu testen und zu erleben. Dabei wurden auch Exponate präsentiert, die man nicht täglich zu Gesicht bekommt, wie etwa ein umgebauter elektrischer VW T1 aus den 60er Jahren.

Der Osnabrücker Landrat Michael Lübbersmann wies in seinem Einführungsstatement darauf hin, dass bei der Einführung der Elektromobilität die ländlichen Regionen eine Schlüsselrolle einnehmen, denn rund 60 Prozent aller Menschen in Deutschland leben in diesen Regionen und sind auf individuelle Mobilität angewiesen.

In diesem Zusammenhang konnten die veranstaltenden Landkreise und Städte erfolgreich herausstellen, dass sie die Herausforderung erkannt und bereits zahlreiche Projekte begonnen haben. Damit zählen sie zu den Vorreitern im Bereich der Elektromobilität. So präsentierte der Landkreis Osnabrück beispielsweise sein vom Bundespräsidenten ausgezeichnetes Fahrschulprojekt STROM.bewegt und ein gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück in Umsetzung befindliches Projekt 2AutoE, welches Chancen und Hemmnisse für E-Autos als Zweitwagen ermittelt. 

In acht Themenforen wurden Beispiele für erfolgreiche Konzepte aus dem In- und Ausland, sowie neue Ideen für den ÖPNV der Zukunft und der aktuelle Stand der Technik präsentiert. Dabei wurde deutlich, dass die Elektromobilität sich aus dem Nischendasein verabschiedet, gleichzeitig aber noch entscheidende Hürden in der Technik, der Infrastruktur und der Wahrnehmung der Menschen genommen werden müssen.

Zum Ende der Veranstaltung konnte der Steinfurter Landrat Klaus Effing ein positives Fazit der Veranstaltung ziehen und auf einen anregenden Nachmittag zurückblicken, bevor Osnabrücks Stadtbraurat Frank Otte mit einen kurzen Ausblick auf den Klimagipfel im Jahr 2018 in Osnabrück die Veranstaltung schloss.

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