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Naturpark besiegelt Kooperation mit Schullandheim zur Umweltbildung bei Saurierspuren in Barkhausen

03.07.2017

Bad Essen. Seit fast 100 Jahren existiert das Schullandheim Barkhausen und ist seit dem Jahr 2000 in der Trägerschaft der Ehlerding Stiftung in Hamburg. Das Haus hat sich mit seinem professionellen Mitarbeiterstab der Bildung für nachhaltige Entwicklung verschrieben. Jetzt wurde erstmalig im UNESCO-Geopark zwischen Terravita und dem Lernort eine Partnerschaft  getroffen. Nach der prestigeträchtigen UNESCO-Anerkennung rückt im Natur- und Geopark das Thema Umweltbildung noch stärker in den Focus. Dabei sind strategische Partnerschaften von herausragender Bedeutung.

Führen Kooperation im Schilde: Jörg Fischlin (von links), Ivo Neuber und Hartmut Escher

Als ein nachahmenswertes Modell betrachtet Landrat Michael Lübbersmann als Terravita-Vorsitzender die jetzt getroffene erste Vereinbarung: „Bildungsansätze, die die Zukunft unseres Planeten Erde im Blick haben und Jugendlichen die erforderliche  Gestaltungskompetenz vermitteln, sind unabdingbar. In Barkhausen werden dafür entscheidende Grundlagen gelegt.“

Jörg Fischlin, Geschäftsführer der Ehlerding Stiftung, sowie Ivo Neuber, Hausleiter des Schullandheims Barkhausen, freuen sich über eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Terravita: „ Die Lage des Schullandheims Barkhausen mitten im Natur- und UNESCO Geopark Terravita und die unmittelbare Nähe zu den Saurierspuren inspirieren uns immer wieder, unsere jungen Gäste für erdgeschichtliche Aspekte sowie für Umweltthemen zu begeistern. In unserer täglichen erlebnispädagogischen Arbeit verbinden wir Persönlichkeitsentwicklung und das direkte Erleben in und mit der Natur.“

Hartmut Escher hat als Geschäftsführer von Terravita eine weitere Profilierung des UNESCO-Geoparks im Visier. „Wir haben uns ein hohes Ziel gesteckt und wollen in Deutschland führend sein, wenn es um die Vermittlung erdgeschichtlicher Zusammenhänge und Erlebnisse geht. Dabei brauchen wir starke Partner wie das Schullandheim Barkhausen. Es gibt schon heute im Parkgebiet eine starke Umweltbildungslandschaft, mit der wir bereits in vielfältiger Weise verwoben sind. Wir wollen die Kooperation aber weiter festigen und noch strategischer ausrichten“.

In Deutschland wurden sechs UNESCO-Geoparks anerkannt: die Vulkaneifel, Bergstraße Odenwald, Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen, Schwäbische Alb und der Muskauer Faltenbogen. Das für die Geoparks zuständige Außenministerium in Berlin erwartet, dass hier methodisch-didaktische Umweltbildungskonzepte erarbeitet werden. Terravita beabsichtigt daher unter wissenschaftlicher Begleitung, ein modellhaftes Konzept zu entwickeln. Dabei können und sollen in der Umsetzung die heimischen außerschulischen und schulischen Bildungsstandorte eine zentrale Rolle übernehmen. 

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