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Tourismusverband Osnabrücker Land: Region zählt mehr als zwei Millionen Übernachtungen

08.09.2017 Vorstand freut sich über kompletten Schuldenabbau

Osnabrück. In nur drei Jahren ist es dem Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. (TOL) gelungen, rund 125.000 Euro Schulden abzubauen und damit die Insolvenz abzuwenden. Zugleich lassen sich touristische Erfolge verbuchen. Mit einem Wachstum von 2,6 Prozent auf 1,62 Millionen Übernachtungen im Landkreis und den 470.000 gezählten Übernachtungen in der Stadt Osnabrück knackt die Region locker die Schallmauer von zwei Millionen Übernachtungen.

Setzt voll aufs Rad: Der Vorstand des Tourismusverbandes Osnabrücker Land (TOL) mit Hans Klute (Bezirksvorsitzender DEHOGA), Petra Rosenbach (Geschäftsführerin TOL), Johannes Hartig (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Osnabrück), Benno Trütken (Bürgermeister Samtgemeinde Fürstenau), Klaus Rehkämper (Bürgermeister Bad Rothenfelde) und Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Bei den Gästeankünften konnte der Landkreis mit einer Erhöhung um 5,3 Prozent auf 411.000 Gäste die Stagnation der vergangenen Jahre überwinden. Und auch die Zahlen der ausländischen Gäste können sich sehen lassen. Mehr als 80.000 Übernachtungen konnten für 2016 verzeichnet werden, eine Steigerung von immerhin 3,8 Prozent. Davon entfallen allein knapp 30.500 Nächte auf niederländische Gäste, was eine Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

„Die Gründe für die Steigerungen sind vielfältig“, so TOL-Geschäftsführerin Petra Rosenbach. „Hinter den Zahlen verbergen sich viele Geschäftskunden, die aufgrund der ausgezeichneten Wirtschaftslage in unsere Region kommen. Dazu kommt die gute Qualität unserer Betriebe. Außerdem zünden unsere zahlreichen Marketingmaßnahmen. Wir haben in den vergangenen drei Jahren klare Schwerpunkte gesetzt und vor allem im Online-Marketing ordentlich aufgeholt. Dazu nahm das Niederlande-Marketing über die EUREGIO wieder Fahrt auf.“

In ihrem Geschäftsbericht erläuterte Rosenbach, dass sich der TOL digital völlig neu aufgestellt hat. Der erfolgreiche touristische Blog werde mittlerweile von 27.000 Personen gelesen. Im Schnitt ließen sich 6.500 Seitenaufrufe im Monat verzeichnen. 18 Blogger hätten bislang 107 Beiträge zu lohnenswerten Ausflugszielen und Aktivitäten geschrieben. Der mit der Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH entwickelte digitale Veranstaltungskalender zähle inzwischen mehr als 33.000 Seitenaufrufe im Monat. Darüber hinaus seien digitale Werbekampagnen und Aktionen über Facebook gelaufen. Auch der neue Internetauftritt werde zeitnah frei geschaltet.

Seit dem vergangenen Jahr setzt der TOL laut Rosenbach außerdem klare Schwerpunkte im Marketing und zwar bei Themen Radfahren, Gesundheit und dem Stadterlebnis Osnabrück. Für die zukünftige touristische Dachmarke würden außerdem die spannenden kulturellen Themen zum Kern der Markenpersönlichkeit bestimmt. „Diese Strategie macht uns die Bewerbung der Urlaubsregion Osnabrücker Land deutlich leichter. Mit dem Gemischtwarenladen ist Schluss, die Region baut klare Kompetenzen auf und kommuniziert diese. Das bringt den Erfolg“, sagte Rosenbach.

Bei der Präsentation des Jahresabschlusses hatte Steuerberater Stefan Huskobla ebenfalls gute Nachrichten. Er konnte verkünden, dass der TOL im Jahr 2016 seine Schulden endgültig abbauen und damit die drohende Insolvenz abwenden konnte. Damit hätten sich auch die Patronatserklärungen von Landkreis und Stadt Osnabrück erledigt, die den TOL absichert hatten.

Vorstandsmitglied Klaus Rehkämper, Bürgermeister in Bad Rothenfelde, der die Sitzung leitete, nannte die Gründe: „Das Zusammenspiel von Investitionen des Landkreises in die Neuausrichtung des TOL, die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge seitens der Kommunen und ein konsequenter Sparkurs beim TOL haben zu diesem guten Ergebnis geführt.“

Bei den Vorstandswahlen wurden Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert als stellvertretender Vorsitzender sowie Sparkassendirektor Johannes Hartig ohne Gegenstimme für drei Jahre wiedergewählt.

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