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Willkommensbehörde

Unfall, Koma, schwere Krankheit: Betroffener will neue Selbsthilfegruppe gründen

14.09.2017 Mit den Folgen leben lernen

Osnabrück. Neu lernen, was für andere selbstverständlich ist: Vor diese Herausforderung wurde Stefan (Name geändert) vor drei Jahren gestellt, als er wegen eines Unfalls fast zwei Wochen im Koma lag. Nun sucht er Gleichgesinnte, um im Rahmen einer Selbsthilfegruppe Erfahrungen auszutauschen.

Für den damals 24-Jährigen hatte der Unfall weitreichende Folgen. Sein Gehirn wurde für kurze Zeit nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, sodass er vieles neu lernen musste: das Schlucken, Greifen, Sprechen und Gehen erfordert bis heute täglich viel Zeit und Geduld. Auch trotz stetiger Besserung ist Stefan noch immer auf Hilfe angewiesen und wird von seiner Familie unterstützt. Mithilfe von Physiotherapie und Logopädie arbeitet er daran, seine Fähigkeiten immer weiter zu verbessern.

„Ich würde gern Kontakte zu anderen jüngeren Menschen knüpfen, die etwas Ähnliches wie ich erlebt haben und genau wissen, wie es sich anfühlt, wenn man auf einmal aus seinem Leben herausgerissen wird“, sagt Stefan im Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Büros für Selbsthilfe und Ehrenamt. Wichtig sei ihm die Erfahrung, dass es auch andere Betroffene mit einem ähnlichen Schicksal gibt. Mit ihnen wünsche er sich einen regelmäßigen Kontakt.

Frauen und Männer, die sich für einen Austausch interessieren und etwa zwischen 18 und 40 Jahre alt sind, können sich an das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt wenden. Telefon: 0541/501-8017 oder E-Mail: selbsthilfe@LKOS.de. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.

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