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Die Bildungsregion gestalten: Landkreis stellt Bildungsbericht 2017 vor

15.12.2017 Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Jugendhilfe nahmen an Konferenz teil

Osnabrück. Jedes zweite Kind im Landkreis Osnabrück besucht länger als drei Jahre eine Kita, aber annährend jedes vierte Kita-Kind hat einen Sprachförderbedarf. Der Anteil der Schulabsolventen ohne Hauptschulabschluss geht zurück, aber jeder vierte Ausbildungsvertrag im Dualen System wird aufgelöst: Zahlreiche Daten für den Bereich Bildung liegen für den Landkreis Osnabrück vor. Vereint werden diese im Bildungsbericht 2017. Doch mit dem Zusammentragen von Zahlen ist es nicht getan. Vielmehr wurden zentrale Ergebnisse auf der Zukunftskonferenz „Bildung im Landkreis Osnabrück“ vorgestellt, die jetzt im Zentrum für Umweltkommunikation stattfand. Sie dienen den Akteuren als Grundlage für sachgerechte Entscheidungen im Bildungsbereich.

Landrat Michael Lübbersmann (Mitte) nahm an der Zukunftskonferenz des Landkreises Osnabrück. Im Gespräch mit den Moderatoren Frank Claus und Kerstin Schmidt erläuterte er, welche Rolle der Bildungsbericht 2017 für die Gestaltung der Bildungsregion spielt.

Der aktuelle Bildungsbericht ist mittlerweile die dritte datenbasierte Bestandsaufnahme im Landkreis Osnabrück. Die Aktualisierungen haben einen guten Grund: „Wir wollen die Aktivitäten in der Bildungsregion Landkreis Osnabrück regelmäßig anpassen, damit sie dem tatsächlichen Bedarf entsprechen“, betonte Landrat Michael Lübbersmann. Festgehalten sind Ergebnisse zu den Themen frühkindliche Bildung, schulische und berufliche Bildung, Hochschule und Studium sowie nonformale Bildung. Außerdem wird der Bericht um Kennzahlen aus dem Bereich Weiterbildung ergänzt.

Doch wie geht es mit dem Bericht weiter? Erste Ansätze diskutierte nun die Zukunftskonferenz Bildung, an der rund 100 Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Jugendhilfe, Vertreter von Kammern, Vereinen und Verbänden sowie von Bildungsträgern, der Landesschulbehörde, Politik und Verwaltung teilnahmen. Katja Hinners, Bildungskoordinatorin des Landkreises Osnabrück, hatte zunächst zentrale Ergebnisse des Berichts vorgestellt. Diese wurden von den Anwesenden an Thementischen diskutiert. Im Anschluss ergab ein E-Voting eine Prioritätenliste von Herausforderungen und Handlungsbedarfen im Bildungsbereich. Schon während der Veranstaltung wurde deutlich, dass etwa die durchgängige Übergangsgestaltung von der Kita bis in den Beruf, Digitalisierung und Medienkompetenz oder Förderung der Elternarbeit zentrale Herausforderungen sind. In einem weiteren Schritt haben die Teilnehmer zu den dringendsten Handlungsbedarfen Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese werden nun durch den Landkreis Osnabrück aufbereitet und den Teilnehmern erneut zur Abstimmung und Priorisierung vorgelegt. Die Ergebnisse werden dann an Politik und Verwaltung im Landkreis Osnabrück zurückgespiegelt und in den verschiedenen Gremien weiter bearbeitet. „Mit diesem Vorgehen ist es uns möglich, die Fachkompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für kommende Entscheidungen bestmöglich zu nutzen“, unterstrich Lübbersmann.

Interessenten können den Bildungsbericht aus dem Internet herunterladen. Er kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Informationen zum Bildungsbericht 2017 sind erhältlich bei Andrea Stockmann. E-Mail: andrea.stockmann@lkos.de, Telefon: 0541/501-3463.

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