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Ein runder Tisch für mehr Datensicherheit

12.02.2018 BBS Bersenbrück wird Partnerschule von DsiN

Hinter dem Kürzel DsiN verbirgt sich der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Verein Deutschland sicher im Netz. Seine Idee: Mit dem Bildungsangebot Bottom-Up will man Berufsschülerinnen und -schüler in Sachen IT-Sicherheit qualifizieren, damit diese ihr Wissen aktiv in die Betriebe hineintragen.

Die Berufsschule in Bersenbrück wurde als Partnerschule für mehr IT-Sicherheit ausgezeichnet. Sie nimmt am DsiN-Bildungsangebot "Bottom-Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit" teil, um Auszubildende auf eine sichere und souveräne Nutzung digitaler Technologien im Berufsalltag vorzubereiten (Bildmitte: Schulleiter Thomas Kohne).

Ein ebenso wichtiges wie aktuelles Thema, so dass sich zum Startschuss auf Einladung der BBS Bersenbrück zahlreiche Vertreter verschiedener Innungen, Kammern, Bildungsträger, Schulaufsicht und auch Landrat Dr. Lübbersmann im Bersenbrücker Medienforum einfanden.

Zunächst präzisierte Sascha Willms vom DsiN die Idee und legte dar, dass die DsiN-Partnerschulen, in Niedersachsen sind die BBS Bersenbrück und eine gewerbliche BBS des Landkreises Grafschaft Bentheim die ersten,  kostenfreies Lehr- und Lernmaterial erhielten und zudem Lehrerschulungen stattfänden. Willms weiter: „Wir wollen für das Thema Datenschutz sensibilisieren und Grundlagen schaffen, die bereits bei der Wahl eines richtigen Passwortes beginnen und z. B. Schutzmaßnahmen gegen Schadsoftware vermitteln.“ BBS Schulleiter Thomas Kohne betonte, dass man die „Auszubildenden im Sinne der Betriebe“ fitmache und die Berufsschule „als Motor der Entwicklung“ agieren könne, insbesondere wenn man die Lehrangebote an die mittelständisches Struktur des Nordkreises anpasse.

Harald Schlieck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Grafschaft Bentheim, sah das ganz ähnlich: „Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen fehlt oft noch die Sensibilität für IT-Sicherheit und Datenschutz. Es ist deshalb wichtig, bereits die Auszubildenden an diese Themen heranzuführen und sie fit zu machen für ihren digitalen Berufsalltag.“ Die Obermeister der verschiedenen Innungen fanden die Idee grundsätzlich gut, regten aber auch entsprechende Fortbildungen für Mitarbeiter und Betriebsinhaber an. Landrat Dr. Michael Lübbersmann verwies darauf, dass die Wirtschaftsförderung des Landkreises entsprechende Schulungen anbiete. Er verdeutlichte zudem, dass er die Verortung des Bottom-Up-Bildungsangebotes an den Berufsschulen für exakt richtig hält, da der Umgang mit PC, Tablet und Smartphone aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken sei. Seine Überzeugung: „Gerade im Berufsalltag bedarf es einer umfassenden Medienkompetenz. Man muss die digitalen Medien verstehen, um sie dadurch kritisch hinterfragen zu können.“ Da sei die Berufsschule die beste Adresse. Der Landkreis als Schulträger sorge darum mit hohem finanziellen Engagement für die entsprechenden Rahmenbedingungen wie zum Beispiel durch den Ausbau der Glasfasertechnik.

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