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Elektromobilität im ländlichen Raum: Landkreis wird Zukunftstechnik unterstützen

21.02.2018

Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück hat ehrgeizige Klimaschutzziele: Bis 2050 sollen die Treibhausgas-Emissionen um 95 und der Endenergiebedarf um 50 Prozent gesenkt werden. Ein Baustein ist die Elektromobilität. Hier setzt das Forschungsprojekt „2AutoE“ an, bei dem das Elektroauto als Zweitwagen im Mittelpunkt steht. Jetzt wurden die Ergebnisse auf dem Forum Elektromobilität vorgestellt.

Der Landkreis Osnabrück verfügt bereits über Elektroautos. Im Landkreis soll es künftig noch mehr davon geben. Wie das gehen kann verdeutlichten auf einer Veranstaltung im Kreishaus (von links) Kai-Michael Griese (Hochschule Osnabrück), Kreisrat Winfried Wilkens und Hans-Jürgen Pfisterer (Hochschule Osnabrück).

Der Landkreis Osnabrück hatte 2017 die Hochschule Osnabrück beauftragt, die Potentiale von Elektromobilität im Landkreis Osnabrück zu untersuchen. Damit verbunden waren verschiedene Fragestellungen: Eignet sich das Elektroauto als Zweitwagen im ländlichen Bereich? Gibt es genügend Interessenten, die ein Elektroauto als Zweitwagen nutzen würden? Was kann der Landkreis tun, um Elektromobilität zu fördern?

Landrat Michael Lübbersmann kündigte an, dass der Landkreis unterschiedliche Aktivitäten – darunter auch ein Mobilitätskonzept – initiieren werde. „Wir sind davon überzeugt, dass die Elektromobilität die Technik der Zukunft ist. Umso wichtiger ist es, den Ausbau gezielt zu fördern. Hier hat uns die Untersuchung wichtige Erkenntnisse geliefert“, sagte Lübbersmann.

So fanden die Forscher nicht nur heraus, dass ein beachtlicher Teil an Privatpersonen im Landkreis einen Zweitwagen besitzt, sondern beschrieben auch die Profile potentieller Nutzer von E-Autos. „Grundsätzlich zeigt sich, dass Elektroautos als Zweitwagen heutzutage alltagstauglich sind. Am Markt verfügbare Modelle erfüllen z.B. Erwartungen an Reichweite, Ladedauer und Gesamtkosten“, sagt Kai-Michael Griese (Hochschule Osnabrück).

Die Verfasser der Studie hatten allerdings auch festgestellt, dass es immer noch Informationsdefizite hinsichtlich der Nutzung dieser Fahrzeugtypen gibt. Aber: „Der weiterhin stark steigende Absatz von Elektroautos macht deutlich, dass Elektroautos trotz aktueller Bedenken jetzt in der Gesamtbevölkerung ankommen. Ein wichtiger Grund dafür ist die Umweltfreundlichkeit von Elektroautos, die trotz Batterie im Betrieb deutlich besser ist als bei Benzinern oder Dieselfahrzeugen“, stellt Grieses Kollege Hans-Jürgen Pfisterer fest.

Die Studie beinhaltet deshalb Vorschläge, wie etwa in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und Planern der Ausbau der E-Mobilität erfolgen kann. Diese werden einfließen in die zukünftigen Aktivitäten des Landkreises im Bereich Mobilität, die verschiedene Schwerpunkte enthalten. Dazu gehört etwa die Vermittlung von Informationen zu Elektromobilität in Form von Veranstaltungen, Einzelmaßnahmen wie der Ausbau von E-Flotten sowie weitergehende Forschungsprojekte und Untersuchungen zu Ladeinfrastruktur und Mobilität im ländlichen Bereich.

Sie haben eine Frage zu diesem Beitrag? Wir beantworten sie gerne: frag.landkreis-osnabrueck.de

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