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Teams der "Jugendberufsagentur in der Schule" gehen an den Start

02.03.2018 Unkomplizierte Unterstützung für Jugendliche bei Berufsorientierung und Einstieg ins Berufsleben

Landkreis Osnabrück. Die Jugendberufsagentur im Landkreis Osnabrück geht an den Start: Gemeinsam bilden die Ausbildungslotsen der MaßArbeit und die Berufsberaterinnen und –berater der Agentur für Arbeit Teams an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen im Landkreis Osnabrück. Hinzu kommt jeweils ein Vertreter der Schule. Ziel ist es, Jugendliche aktiv bei der Berufswegeplanung und dem Einstieg in eine Ausbildung zu unterstützen.

Starten eine Kooperation, die junge Menschen bei dem Start in das Berufsleben unterstützt (von links): Kreisrat Matthias Selle, Christiane Fern (Agentur für Arbeit Osnabrück), MaßArbeit-Vorstand Sabine Ostendorf, Horst-Dieter Husemann (Niedersächsische Landesschulbehörde).

„Diese Kooperation soll die duale, aber auch die berufsqualifizierende schulische Ausbildung stärken – die Übergänge müssen künftig reibungsloser funktionieren“, so MaßArbeit-Vorstand Sabine Ostendorf. „Die Jugendlichen sind die Zukunft unserer Gesellschaft“, verdeutlichte Christiane Fern, Chefin der Agentur für Arbeit in Osnabrück. „Und Zukunft soll man nicht nur wollen, sondern muss sie möglich machen. Unser Ziel ist es also, den jungen Menschen, wie auch immer ihre Lebensumstände sind, ihren Weg zum Schulabschluss, in die Ausbildung, ins Studium, in den ersten Job zu ermöglichen.“

Er freue sich besonders darüber, dass das Angebot die Lehrkräfte so eng einbeziehe, ergänzte der Leiter der Regionalabteilung Osnabrück der Landesschulbehörde. „Die Pädagogen kennen die Jugendlichen genau, wissen wo es hakt, aber auch, wo ihre Stärken und Neigungen liegen“, skizzierte Horst-Dieter Husemann. Davon ist auch Matthias Selle, Vorstand des Landkreises Osnabrück, überzeugt. „Als Schulträger für die Gymnasien, die Förder- und die Berufsbildenden Schulen freuen wir uns über das Engagement der Einrichtungen für die Berufsorientierung: Damit unterstützen sie nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Unternehmen, die inzwischen zum Teil händeringend nach Auszubildenden suchen“, sagte Kreisrat Selle.

Doch wie sieht die Arbeit vor Ort konkret aus? Die „Jugendberufsagentur in der Schule“ bietet Lehrkräften und Schülern ab dem Schuljahr vor ihrem Abschluss nach Schuljahrgängen gestaffelte Angebote. Dabei geht es je nach Bedarf um individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler, aber etwa auch um Berufsorientierungsworkshops oder gemeinsame Elternabende. Außerdem stimmen die Teams Jugendberufsagentur in einer Jahresplanung alle Projekte und Termine ab und es finden gemeinsame Fallkonferenzen statt. „Durch diese enge Kooperation wird die Berufsorientierung an Schulen qualitativ noch einmal deutlich verbessert und Jugendliche von Quakenbrück bis nach Glandorf erhalten je nach Bedarf und individueller Situation Unterstützung im Übergang von Schule und Beruf“, schilderte Husemann.

Sie freue sich auf das gemeinsame Engagement, betonte Christiane Fern: In Osnabrück arbeite die Jugendberufsagentur am Johannistorwall bereits erfolgreich.  „Wenn wir jetzt auch im Landkreis unsere Kräfte bündeln, muss kein Jugendlicher mehr verloren gehen“, so die Leiterin der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Wir haben uns im Landkreis allein schon aufgrund der Fläche anders als in der Stadt Osnabrück für ein dezentrales Modell entschieden“, ergänzte Ostendorf: „Wir holen die Jugendlichen da ab, wo sie sind – in der Schule.“ Wie die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagentur seien auch die Ausbildungslotsen der MaßArbeit bereits seit Jahren regelmäßig flächendeckend in den Schulen unterwegs, die Kontakte zu den Pädagogen seien gut: „Darauf können wir hervorragend aufbauen“, meinte die MaßArbeit-Chefin.

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