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Landkreis Osnabrück legt Bericht „Migration und Integration 2018“ vor

13.04.2018 Zugewanderte im Bereich Bildung und Arbeit noch stärker unterstützen

Osnabrück. Seit 2006 fasst der Landkreis Osnabrück regelmäßig Zahlen und Daten zu Integration und Migration zusammen. Nun hat die Verwaltung einen neuen Bericht vorgelegt. Die Besonderheit: Erstmalig gibt es für alle 21 kreisangehörigen Kommunen auf jeweils sechs Seiten einen umfassenden Datenspiegel.

Aufgeteilt sind die Daten nach unterschiedlichen Themengebieten, wie etwa Bevölkerung, Wanderung, Sprache oder Bildung. Auf diese Weise erhalten die Städte und Gemeinden einen detaillierten Datenüberblick. Aber auch für den gesamten Landkreis bietet der Bericht Zahlenmaterial. Eine zentrale Zahl: Am 31. Dezember 2017 lebten mehr als 28.800 Ausländerinnen und Ausländer im Landkreis Osnabrück. Darunter sind gut 3.600 „Schutzsuchende und sonstige Duldungsinhaber“, während die Anzahl der EU-Bürger bei knapp 17.000 lag.

„Die öffentlichen Diskussionen konzentrierten sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Herausforderungen der Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden. Der vorliegende Bericht zeigt aber, dass Zuwanderung vielschichtig ist“, sagt Landrat Michael Lübbersmann. Das Datenmaterial biete eine wesentliche Grundlage, um Handlungsfelder zu erkennen und Konzepte zu entwickeln, um Migrantinnen und Migranten gute Rahmenbedingungen für die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Eines der Handlungsfelder lautet, dass Zugewanderte im Bereich Bildung und Arbeit noch stärker unterstützt werden müssen. So zeigt der Bericht etwa auf, dass ausländische Kinder und Jugendliche in Gymnasien unterrepräsentiert sind, und Ausländer auf dem Arbeitsmarkt geringere Chancen haben.

Der aktuelle Bericht gibt außerdem einen Überblick, in welchen Themenfeldern der Landkreis Osnabrück bereits aktiv ist. Dazu gehört etwa die Beratung durch das Migrationszentrum, die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen oder die Sprachförderung.

Der Bericht Migration und Integration kann hier heruntergeladen werden. Druckexemplare sind erhältlich beim Integrationsbeauftragten Werner Hülsmann. Telefon: 0541/501-2557, E-Mail: werner.huelsmann@lkos.de.

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