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Interreligiöser Dialog in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede

29.05.2018 Zahlreiche Vertreter von Politik, Verwaltung und Wohlfahrtsverbänden nahmen teil

Osnabrück. Es ist ein fester Programmpunkt im Kalender des Arbeitskreises interreligiöser Dialog: Aus Anlass des islamischen Fastenmonats Ramadan fand ein Abendessen mit Vertretern der islamischen Gemeinden, den christlichen Kirchen, der jüdischen Gemeinde und anderer Religionsgemeinschaften statt. An der Veranstaltung in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede nahmen auch zahlreiche Vertreter von Politik, Verwaltung und Wohlfahrtsverbänden teil.

Nutzten das Fastenbrechen in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede für intensive Gespräche (von links): Johannes Buß (Leiter der Katholischen Landvolkhochschule), der Integrationsbeauftragte Werner Hülsmann, Esnaf Begic (Institut für islamische Theologie) Dua Zeitun (Katholische Landvolkhochschule), Bernd Witthaut (Präsident Polizeidirektion Osnabrück), Yilmaz Kilic (Vorsitzender des Landesverbandes der Ditib Niedersachsen/Bremen), Landrat Michael Lübbersmann, der Bundestagsabgeordnete André Berghegger und Kreisrat Winfried Wilkens.

Landrat Michael Lübbersmann verwies darauf, dass es im Landkreis ein „gutes Miteinander der Religionen“ gebe. Diese zeige sich auch daran, dass die Veranstaltung in einer katholischen Einrichtung stattfinde. Gleichwohl hätten in den vergangenen Jahren die Herausforderungen und Schwierigkeiten im Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen zugenommen. „Daher ist der interreligiöse Dialog so wichtig. Er ermöglicht es, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte lösungsorientiert anzugehen“, sagte Lübbersmann.

Der Bundestagsabgeordnete André Berghegger verwies auf seine Zeit als Bürgermeister der Stadt Melle. Dort seien die interreligiösen Kontakte sehr eng gewesen. Daran gelte es anzuknüpfen. Wichtig sei der regelmäßige Dialog. „Nur wer miteinander redet, versteht einander auch besser.“ Yilmaz Kilic (Vorsitzender des Landesverbandes der Ditib Niedersachsen/Bremen) stellte fest, dass der interreligiöse Dialog und das Verhältnis staatlicher Stellen zum organisierten Islam vor einigen Jahren entspannter waren.

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