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Samtgemeinde Neuenkirchen und Stadt Fürstenau erhalten schnelles Internet

02.07.2018 Breitbandausbau im Landkreis Osnabrück

Neuenkirchen/Fürstenau. Nächstes Ausbaulos, nächster erster Spatenstich: Im Nordkreis des Landkreises Osnabrück werden weitere „weißen Flecken“ in der Breitbandversorgung beseitigt. Die Arbeiten beginnen jetzt auch im Gewerbegebiet Uhlenbrock in Neuenkirchen als Teil des Ausbauloses „Samtgemeinde Neuenkirchen und Stadt Fürstenau“. Insgesamt werden im Landkreis Osnabrück bis zum Frühjahr 2019 13.000 Haushalte schnelles Internet erhalten.

Breitband im Gewerbegebiet Uhlenbrock in Neuenkirchen: Über die Investition freuen sich Norbert Trame (Bürgermeister Voltlage), Stefan Schillings (Seim & Partner), Herbert Gans (Bürgermeister Stadt Fürstenau), Gregor Schröder (Bürgermeister Merzen), Hildegard Schwertman-Nicolay (Bürgermeisterin Samtgemeinde), Elisabeth Moormann (stellvertretende Stadtdirektorin), Michael Lübbersmann (Landrat), Thomas Jablonski (Innogy SE), Heinz-Hermann Lüken (Infratech Bau GmbH), Thorsten Schoppmeyer (Landkreis) und Hermann Möllers (Infratech Bau GmbH).

In den beiden Kommunen werden annährend 60 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Davon profitieren 27 Unternehmen in Gewerbegebieten. Darüber hinaus profitieren 40 Privathaushalte und Gewerbeadressen entlang der Trasse. Der Landkreis erschließt außerdem unterversorgte Bereiche, die bislang nicht von privaten Telekommunikationsanbietern ausgebaut wurden, mit sieben Kabelverzweigern. Von diesen Arbeiten profitieren knapp 600 Haushalte, für die V-DSL Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s möglich werden.

„Mit dem Breitbandausbau stärken wir das Osnabrücker Land als dynamischen Wirtschaftsstandort. Zugleich ist es unser Ziel, dass auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren“, sagt Landrat Michael Lübbersmann.

Die Investition begrüßten auch die Bürgermeister Hildegard Schwertmann-Nicolay (Samtgemeinde Neuenkirchen) und Herbert Gans (Stadt Fürstenau). Die Kommunen müssten heute die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sie auch in Zukunft attraktive Wirtschaftsstandorte blieben, lautete der Tenor. Neben Schwertmann-Nicolay und Gans beteiligten sich Norbert Trame (Bürgermeister Voltlage), Stefan Schillings (Seim & Partner), Gregor Schröder (Bürgermeister Merzen), Elisabeth Moormann (stellvertretende Stadtdirektorin), Thomas Jablonski (Innogy SE), Heinz-Hermann Lüken (Infratech Bau GmbH), Thorsten Schoppmeyer (Landkreis) und Hermann Möllers (Infratech Bau GmbH) am symbolischen ersten Spatenstich.

Der Landkreis Osnabrück kooperiert bei den Ausbauarbeiten mit dem Unternehmen innogy SE: „innogy ist nicht nur kompetenter Partner für die Strom- und Gasnetze, sondern verfügt auch über eine große Fachkompetenz beim Breitbandausbau. Wir freuen uns bei diesem geförderten Projekt partnerschaftlich mit dem Landkreis und den Kommunen zusammenzuarbeiten“, sagt innogy-Kommunalbetreuer Thomas Jablonski.

Die Kosten für den Ausbau Samtgemeinde Neuenkirchen und Stadt Fürstenau werden rund 1,6 Millionen Euro betragen. Sie sind Teil des Digitalisierungskonzepts des Landkreises Osnabrück. Bis zum Frühjahr 2019 werden 13.000 Haushalte schnelles Internet erhalten. Die TELKOS hat dabei die Außenbereiche der Städte und Gemeinden im Blick. Ziel ist es, die unterversorgten Regionen zu erschließen. Die neue Technik ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde.

In der ersten Stufe werden im gesamten Landkreis Osnabrück 39 Millionen Euro für den Breitbandausbau investiert. Der Anteil des Bundes liegt bei 15 Millionen, der des Landes Niedersachsen bei 5 Millionen Euro. Die weiteren 19 Millionen Euro bringen der Landkreis und seine 34 kreisangehörigen Städten und Gemeinden auf. Das Unternehmen innogy SE baut für das Breitbandnetz die Daten- und Informationstechnik und übernimmt nach Fertigstellung auch den Betrieb des Netzes.

Die TELKOS hat zudem einen zweiten Förderbescheid des Bundes über erneut 15 Millionen Euro erhalten. Durch den Eigenanteil beträgt das Investitionsvolumen in der zweiten Ausbaustufe 31,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen nahtlos nach dem Abschluss der ersten Ausbaustufe fortgesetzt und bis Mitte des Jahres 2020 umgesetzt sein.

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