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Breitbandausbau: Quakenbrück, Badbergen und Gehrde erhalten schnelles Internet

03.07.2018 Vom Ausbau profitieren rund 660 Haushalte

Quakenbrück, Badbergen, Gehrde. Kampfansage an die „weißen Flecken“: Bis zum Frühjahr 2019 werden 13.000 Haushalte im Landkreis Osnabrück schnelles Internet erhalten. Startschuss für die Arbeiten war jetzt auch an der Bahnhofstraße in Badbergen. Der Ausbau ist Teil des sogenannten Ausbauloses „Quakenbrück, Badbergen, Gehrde“.

Breitband in Badbergen: Über die Investition freuen sich Matthias Brüggemann (Bürgermeister Quakenbrück), Rolf Gelinsky (Stadt Bersenbrück), Stefan Schillings (Seim & Partner), Thomas Jablonski (Innogy SE), Thorsten Schoppmeyer (Landkreis Osnabrück), Claus Peter Poppe (Bürgermeister Samtgemeinde), Tobias Dörfler (Bürgermeister Badbergen), Michael Lübbersmann (Landrat), Günther Voskamp (Bürgermeister Gerde), Heinz-Hermann Lüken (Infratech Bau GmbH), Katharina Vater (Wirtschaftsförderung und Kommunikation Samtgemeinde) und Frank Wuller (Erster Samtgemeinderat Artland)

In den drei Kommunen werden gut 40 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Davon profitieren 114 Gewerbekunden in den Gewerbegebieten. Dazu erhalten auch 46 Privathaushalte und Gewerbeadressen entlang der Trasse Glasfaserdirektanschlüsse. Der Landkreis Osnabrück erschließt außerdem acht Kabelverzweiger, für die keine privaten Telekommunikationsanbieter gefunden wurden. Von diesem Ausbau profitieren rund 660 Haushalte, für die V-DSL Bandbreiten bis 100 Mbit/s möglich werden.

„Der Landkreis Osnabrück ist ein starker Wirtschaftsstandort. Mit den aktuellen Investitionen tragen wir dazu bei, dass Unternehmen hier auch künftig zeitgemäße Rahmenbedingungen vorfinden“, ist Landrat Michael Lübbersmann überzeugt.

Mit dem Breitbandausbau stärken wir das Osnabrücker Land als dynamischen Wirtschaftsstandort. Zugleich ist es unser Ziel, dass auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren“, sagt Landrat Michael Lübbersmann.

Die Investition begrüßten auch die Bürgermeister Matthias Brüggemann (Quakenbrück), Günther Voskamp (Gehrde) und Tobias Dörfler (Badbergen). Erfreulich sei, dass von den Investitionen Unternehmen und Privathaushalte gleichermaßen profitieren, lautete der Tenor. Neben ihnen beteiligten sich Rolf Gelinsky (Stadt Bersenbrück), Stefan Schillings (Seim & Partner), Thomas Jablonski (Innogy SE), Thorsten Schoppmeyer (Landkreis Osnabrück), Claus Peter Poppe (Bürgermeister Samtgemeinde), Heinz-Hermann Lüken (Infratech Bau GmbH), Katharina Vater (Wirtschaftsförderung und Kommunikation Samtgemeinde) und Frank Wuller (Erster Samtgemeinderat Artland) am symbolischen ersten Spatenstich.

Der Landkreis Osnabrück kooperiert bei den Ausbauarbeiten mit dem Unternehmen innogy SE: „innogy ist nicht nur kompetenter Partner für die Strom- und Gasnetze, sondern verfügt auch über eine große Fachkompetenz beim Breitbandausbau. Wir freuen uns bei diesem geförderten Projekt partnerschaftlich mit dem Landkreis und den Kommunen zusammenzuarbeiten“, sagt innogy-Kommunalbetreuer Rainer Oesting.

Die Kosten für den Ausbau Quakenbrück, Badbergen und Gehrde werden rund 2,2 Millionen Euro betragen. Sie sind Teil des Digitalisierungskonzepts des Landkreises Osnabrück. Bis zum Frühjahr 2019 werden 13.000 Haushalte schnelles Internet erhalten. Die TELKOS hat dabei die Außenbereiche der Städte und Gemeinden im Blick. Ziel ist es, die unterversorgten Regionen zu erschließen. Die neue Technik ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde.

In der ersten Stufe werden im gesamten Landkreis Osnabrück 39 Millionen Euro für den Breitbandausbau investiert. Der Anteil des Bundes liegt bei 15 Millionen, der des Landes Niedersachsen bei fünf Millionen Euro. Die weiteren 19 Millionen Euro bringen der Landkreis und seine 34 kreisangehörigen Städten und Gemeinden auf. Das Unternehmen innogy SE baut für das Breitbandnetz die Daten- und Informationstechnik und übernimmt nach Fertigstellung auch den Betrieb des Netzes.

Die TELKOS hat zudem einen zweiten Förderbescheid des Bundes über erneut 15 Millionen Euro erhalten. Durch den Eigenanteil beträgt das Investitionsvolumen in der zweiten Ausbaustufe 31,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen nahtlos nach dem Abschluss der ersten Ausbaustufe fortgesetzt und bis Mitte des Jahres 2020 umgesetzt sein.

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